ÖSV – Wintersportsplitter: Platz 3 für Wolf im heutigen Slopestyle Weltcup in Font Romeu (FRA). Alle Wintersportergebnisse gesammelt


***Wolf erreicht ihr erstes Weltcup Podium vor den Olympischen Spielen***

Nach dem letzten Freeski Weltcup Finale vor den Olympischen Spielen, platzierte sich die Tirolerin Lara Wolf auf einem starken dritten Rang. Den Sieg konnte die Lokalmatadorin Tess Ledeux (FRA), gefolgt von Marin Hamill (USA), für sich verbuchen. Bei den Herren sicherte sich Andri Ragettli (CH), gefolgt von Ben Barclay (NZ) und Eduard Therriault (CAN), den Sieg. 


Bei einem spannenden letzten Slopestyle Weltcup vor den Olympischen Spielen, bewies die Tirolerin ihre internationale Klasse und mentale Stärke. Denn der Start dieses heutigen Slopestyle Finale lief für die Tirolerin nicht wie geplant. Mit mehreren kleinen Fehlern erreichte Wolf nach dem ersten Durchgang lediglich 26.27 Punkte. „Ich war vor meinem zweiten Durchgang dann wirklich sehr nervös, habe aber versucht nochmals alles zu geben und wurde letztlich dafür belohnt!“, so Wolf. Im zweiten Durchgang konnte die Tirolerin zeigen was in ihr steckt, mit 66.16 Punkten trotz eines kleinen Fehlers auf der letzten Rail, setze Wolf für die Olympischen Spiele ein Ausrufezeichen im Damen Freeski Sport. 
„Es fühlt sich einfach so gut an endlich auf dem Podium zu stehen. Im Moment kann ich es noch nicht glauben – ich freue mich einfach meinen zweiten Run ins Ziel bekommen zu haben!“, so die drittplatzierte Tirolerin. 
Teamkollegin Laura Wallner, entschied sich aufgrund der schwierigen Bedingungen dazu den Slopestyle Weltcup in Font Romeu auszulassen. „Ich habe mir hier 2019 eine komplizierte Oberschenkelfraktur zugezogen, dies sitzt noch immer tief. Ich war nicht bereit diesen Kurs vor den Olympischen Spielen zu fahren und habe mich dann gezielt mit meinem Betreuerteam dafür entschieden diesen Bewerb auszulassen.“, so Wallner.

Neben einem enorm starken internationalen Teilnehmerfeld waren die ÖSV Freeski Herren vom Verletzungspech verfolgt. Nach dem ersten Slopestyle Training in Font Romeu, sorgte Salzburger Lukas Müllauer, mit seiner erneuten Schulterluxation für schlechte Nachrichten. Doch auch Slopestyle Spezialist Hannes Rudigier hatte nach einem Trainingssturz schmerzen im Sprunggelenk und lies somit den Start in Font Romeu aus. Lediglich der Oberösterreicher Samuel Baumgartner und Vize Juniorenweltmeister Daniel Bacher, traten beim Slopestyle Weltcup unter rot-weiß-roter Fahne an. Weltcup Routinier Baumgartner, verpasste nur knapp den Einzug in das heutige Herren Finale und landete letztlich auf Rang 20. Auch Nachwuchstalent Daniel Bacher, verpasst nur knapp einen Finaleinzug und erreichte schließlich den 22 Rang. 
Der zweifache Big Air Sieger Matej Svancer (S), befindet sich seit heute auf dem Weg nach Aspen (USA) um an den X Games von 21. – 23. Jänner 2022 teilzunehmen.

Rider: Lara Wolf / Credits: Fis SmugMug (FIS Freestyle)

SKI ALPIN  16 Januar 2022 Wengen (SUI)

GSTREIN VERPASST PODEST KNAPP

Beim Slalom in Wengen schrammten die ÖSV-Athleten hauchdünn an einem weiteren Podestplatz vorbei. Fabio Gstrein fehlten als Vierter gerade einmal drei Hundertstel auf seinen ersten Stockerlplatz. Manuel Feller belegte Rang fünf. Der Sieg ging an Lucas Braathen (NOR) der sich vom 29. auf den ersten Platz katapultierte. Platz zwei und drei ging an Daniel Yule (SUI) und Giuliano Razzoli (ITA).

Zum Abschluss der traditionellen Lauberhornrennen stand am heutigen Sonntag der Slalom auf dem Programm. Das ÖSV-Team reiste nach der starken Vorstellung in Adelboden mit viel Selbstvertrauen nach Wengen an. Im ersten Lauf konnten sich gleich sechs Österreicher in den Top-20 platzieren. Am Ende reichte es bei schwierigen Pistenverhältnissen im zweiten Lauf nicht für einen weiteren Podestplatz.

Fabio Gstrein, der nach Lauf eins auf dem 17. Platz lag, zeigte einen bärenstarken zweiten Durchgang und fuhr die zweitbeste Laufzeit. Der Tiroler verbesserte sich um ganze 13 Positionen und verpasste am Ende als Vierter seinen ersten Weltcup-Podestplatz um gerade einmal drei hundertstel Sekunden.

„Ich bin zufrieden mit dem heutigen Rennen. Im ersten Durchgang habe ich sehr gut begonnen, leider hat mir ein Fehler kurz vor dem Ziel viel Zeit gekostet. Der Zweite hat sich brutal gut angefühlt, der Grundspeed passt gut und jetzt heißt es die kleinen Fehler noch abzustellen.“

Fabio Gstrein

Manuel Feller, der nach dem ersten Durchgang als Zweiter gerade einmal elf Hundertstel Rückstand auf Leader Henrik Kristoffersen (NOR) hatte, fiel in der Entscheidung nach Zwischenbestzeit mit einem Fehler im unteren Teil der Strecke zurück. Der Tiroler musste sich mit 0,39 Sekunden Rückstand mit Rang fünf zufrieden stellen.

„Ich hatte zwei Ausfälle hinter mir und wollte im zweiten Lauf nicht zu viel riskieren. Im Steilhang ist mir dann ein Fehler passiert und schlussendlich war es aber zu wenig im zweiten Durchgang. Lucas Braathen hat schwere Zeiten hinter sich und er ist der verdiente Sieger heute. Mein Grundspeed passt und jetzt heißt es nicht zurückziehen bei den nächsten Rennen.“

Manuel Feller

Drittbester Österreicher wurde Marco Schwarz auf Rang zehn (+1,23 Sek.). Der Kärntner lag nach dem ersten Lauf auf aussichtsreicher sechster Position, verpasste es in der Entscheidung jedoch einen Sprung nach vorne zu machen. Michael Matt wurde direkt hinter Schwarz Elfter (+1,24 Sek.).

Johannes Strolz, der den letzten Slalom in Adelboden sensationell für sich entscheiden konnte, scheiterte als Halbzeit 13. im zweiten Durchgang. Der Sieger des Parallelbewerbes in Lech-Zürs, Christian Hirschbühl, ging als 19. in den zweiten Durchgang, schied jedoch nach einem Sturz im Steilhang aus. Für Marc Digruber und Dominik Raschner war das Rennen bereits im ersten Lauf zu Ende. 

ERGEBNIS

Biathlon: Hauser Zehnte in der Verfolgung



Marte Olsbu Roeiseland feierte beim heutigen Verfolgungsrennen der Damen in Ruhpolding (GER) einen souveränen Sieg und baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Die Norwegerin lieferte eine nahezu perfekte Vorstellung ab, traf am Schießstand alle 20 Schüsse ins Schwarze und jubelte am Ende über ihren bereits sechsten Einzelsieg in dieser Saison. 20,8 Sekunden dahinter belegte die Schwedin Elvira Oeberg mit zwei Fehlschüssen Rang zwei. Das Podest komplettierte deren Schwester Hanna Oeberg als Dritte (+32,4 sec.), die sich insgesamt eine Strafrunde leistete.

Lisa Hauser sorgte auch heute für einen weiteren Top-Ten-Platz für das ÖSV-Damenteam. Die Tirolerin, die von Rang sechs aus ins Rennen gestartet war, musste nach einem Fehler liegend und zwei Fehlern stehend insgesamt drei Strafrunden in Kauf nehmen und belegte am Ende mit einem Rückstand von 1:10,4 Minuten Rang zehn.

STIMME:

Lisa Hauser (Zehnte): „Wenn man von Rang sechs wegstartet, ist es immer schwer und man kämpft einfach von Beginn an mit den besten Athletinnen. Von dem her ist dieser zehnte Platz heute richtig cool. Drei Schießfehler sind jetzt nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht. Vor allem der letzte Schuss ärgert mich aber schon ein wenig, denn ohne diesen Fehler wäre vermutlich ein Top-Sechs-Platz möglich gewesen. Vom Wind her war es auch nicht einfach am Schießplatz und vor allem vor dem ersten Liegendschießen wusste nicht so recht, wie ich darauf reagieren sollte. Auf der Spur habe ich mich allerdings sehr gut gefühlt und ich hatte wieder super Material.“

Weiteres Weltcup-Programm Ruhpolding (GER):
Sonntag, 16.01.2022, Verfolgung Herren, 14.45 Uhr

SKI ALPIN  16 Januar 2022 Zauchensee

RÄDLER AUF PLATZ DREI

Ariane Rädler feiert beim Heimrennen in Zauchensee ihre Podestpremiere – die Vorarlbergerin holt im Super-G als Dritte ihren ersten Podestplatz im Weltcup. Der Sieg geht an die Italienerin Federica Brignone, vor Corinne Suter (SUI) und Rädler. 

Das Heimweltcup-Wochenende in Zauchensee ist ein voller Erfolg für das Damenteam. Gestern holt Siebenhofer mit Platz drei den Podestplatz in der Abfahrt und beim heutigen Super-G steht Ariane Rädler als Dritte am Podest. Die Vorarlbergerin fährt mit Startnummer zwei und einer starken Leistung erstmals in ihrer Karriere auf ein Weltcuppodest. Die Freude ist der 26-Jährigen deutlich anzusehen.

„Langsam realisiere ich es! Ich war extrem nervös und mit dem Podest geht ein großer Traum für mich in Erfüllung. Viele haben an mich geglaubt und mich unterstützt und ich freue mich, ihnen nun etwas zurückgeben zu können. Es ist eindeutig der schönste Tag in meiner Karriere bisher – ein Podest und das noch bei einem Heimrennen – ich freue mich sehr!“ Ariane Rädler

Die weiteren Österreicherinnen finden sich außerhalb der Top-10. Ramona Siebenhofer wird Elfte, Tamara Tippler 13. und Mirjam Puchner 14.

Die nächsten Speedrennen finden am kommenden Wochenende in Cortina d’Ampezzo (ITA) statt.

ENDERGEBNIS

Mathias Graf feiert auf der Reiteralm zwei Europacup-Siege



Mathias Graf ist der Mann der Stunde im Skicross-Europacup! Der Vorarlberger hat an diesem Wochenende die beiden Rennen auf der Reiteralm gewonnen und nun zusammen mit seinem Triumph im vergangenen Dezember in Val Thorens (FRA) drei Siege in Folge gefeiert. Im ersten Bewerb in der Steiermark setzte sich Graf vor dem Franzosen Melvin Tchiknavorian, dem Deutschen Florian Fischer und seinem ÖSV-Teamkollegen Moritz Opetnik durch. Im zweiten Rennen tauschten Fischer und Tchiknavorian hinter dem Österreicher die Plätze, Opetnik wurde Siebenter.

Graf, der mit den Plätzen sechs im Pitztal und fünf im ersten Bewerb in Val Thorens in die Saison startete, führt die Europacup-Gesamtwertung mit 385 Punkten vor Tchiknavorian (336) und Alexis Jay (FRA/253) an. Der Kärntner Opetnik rangiert mit 126 Zählern an der zehnten Stelle.

Mit den Rängen drei und zwei fuhr die Vorarlbergerin Sonja Gigler bei den Damen auf der Reiteralm zweimal auf das Podest. Die Oberösterreicherin Christina Födermayr wurde im zweiten Rennen Fünfte. In der Europacup-Zwischenwertung liegt Gigler mit 256 Punkten hinter der Französin Mylene Ballet Baz (420) und der Schweizerin Saskja Lack (265) auf dem dritten Rang.

Die nächsten Stationen im Skicross-Europacup mit jeweils zwei Rennen sind am kommenden Wochenende Lenk (SUI), am 5. und 6. Februar 2022 Grasgehren (GER) sowie am 11. und 12. Februar 2022 erneut die Reiteralm.

Biathlon: Eder in der Verfolgung auf Rang 14


Zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Ruhpolding (GER) stand heute auch für die Herren ein Verfolgungswettkampf auf dem Programm. Dabei sicherte sich der derzeit Gesamtweltcup-Führende Quentin Fillon Maillet ein weiteres Mal souverän den Sieg. Der Franzose leistete sich am Schießstand nur zwei Fehlschüsse und war nach dem Sprintrennen am Donnerstag auch beim zweiten Einzelrennen im deutschen Traditionsort nicht zu schlagen. 8,8 Sekunden dahinter belegte der Russe Alexandr Loginov mit einer Strafrunde Rang zwei. Den dritten Platz sicherte sich der Belarusse Anton Smolski (+13,1 sec./2 Fehlschüsse).

Simon Eder lieferte auch heute eine starke Vorstellung ab. Der Salzburger hielt sich lange Zeit im absoluten Spitzenfeld und hatte nach drei fehlerfreien Schießeinlagen bis zum letzten Stehendanschlag sogar noch die Chance auf einen möglichen Podestplatz. Beim finalen Schießen musste der 38-Jährige allerdings zwei Strafrunden in Kauf nehmen und überquerte am Ende mit 1:03,3 Minuten Rückstand als 14. die Ziellinie.

STIMME:

Simon Eder (Rang 14): „Dieser Top-15-Platz heute taugt mir natürlich sehr und ich kann absolut zufrieden sein. Wenn man so nah dran ist wie heute, würde man sich natürlich wünschen, dass es auch am Schluss nochmals fehlerfrei funktioniert. Die Bedingungen  haben es aber fast nicht zugelassen, in einen Schießrhythmus zu kommen, und das hat es heute schwierig gemacht. Bei den ersten drei Schießeinlagen habe ich leider auch ein wenig Zeit liegen gelassen, weil ich ein paar Probleme beim Repetieren hatte.

Paraski-WM | Edlinger im 10-km-Biathlon auf Platz 10


Die sehbehinderte Salzburgerin Carina Edlinger hat bei den Paraski-Weltmeisterschaften in Lillehammer am Sonntag Platz zehn im Biathlon-Bewerb über 10 Kilometer belegt.

Edlinger musste bei vier Schießeinheiten fünf Fehlschüsse hinnehmen (1/2/1/1) und lag am Ende 6:02,7 Min. hinter Siegerin Vera Khlyzova, die einen russischen Fünffacherfolg anführte. Silber ging an Ekaterina Razumnaia, Bronze an Margarita Tereshchenkova. Edlinger meisterte das Rennen als einzige Athletin des gesamten Starterfeldes ohne Guide. Ihren nächsten Wettkampf nimmt sie am Dienstag im Langlauf über 15 Kilometer Freistil in Angriff. 

Die Alpin-Asse bestreiten morgen die Super-Kombination – bestehend aus Super-G und Slalom. Österreich ist bei den stehenden Herren durch Markus Salcher, Nico Pajantschitsch und Thomas Grochar vertreten. Bei den sehbehinderten Herren geht Johannes Aigner mit Guide Matteo Fleischmann an den Start. 

*** weiterer Zeitplan mit ÖSV-Beteiligung ***

Montag, 17. Jänner 2022
Alpin: Super-Kombination, Damen und Herren

Dienstag, 18. Jänner 2022
Langlauf: 15 Kilometer Freistil, Damen

Mittwoch, 19. Jänner 2022
Alpin: Riesentorlauf, Herren

Donnerstag, 20. Jänner 2022
Alpin: Riesentorlauf, Damen
Biathlon: 12,5 Kilometer, Damen

Freitag, 21. Jänner 2022
Alpin: Slalom, Herren
Snowboard: Cross

Samstag, 22. Jänner 2022
Alpin: Slalom, Damen
Langlauf: Sprint, Damen

Sonntag, 23. Jänner 2022
Alpin: Parallel-Teamevent

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at