Eishockey/3. Liga: Zwei Siege aber eine Hiobsbotschaft für die KSV!

Zwei Spiele, zwei Siege und sechs Punkte. Eigentlich müsste man mit dem ÖEL- Doppelwochenende zufrieden, wenn dies nicht eine Verletzung überschattet hätte.

Doch zuerst zum Sportlichen: Bereits am Freitag Abend gastierte der WEV in Leoben und die Kängurus hatten die Partie weitestgehend im Griff. Nach sieben Minuten war es David Stückelschwaiger, der mit seinem allerersten Treffer die Weichen auf Sieg stellte. Pierre Graf erhöhte wenig später in Überzahl auf 2:0, doch der Anschluss der Gäste folgte noch vor der Pause.

Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild: Die Neuzugänge Manuel Laritz und Dominik Wassermann machten zwei Treffer für die Kängurus, ehe die Wiener nochmal verkürzten. Im Schlussabschnitt sorgte Lukas Winkler in der 53.Minute für die Vorentscheidung, denn trotz des 3:5 durch Stefan Nador war der Sieg der KSV nicht mehr in Gefahr.

Kris Reinthaler zeigte sich trotz einer durchwachsenen Partie vor Allem mit einem Spieler sehr zufrieden: „David Stückelschwaiger hat nicht nur sein erstes Tor erzielt sondern auch spielerisch wieder einen Schritt nach vorne gemacht.“

Heute stand dann das Back2Back-Game in Bruck an der Leitha am Programm und es war ein hartes Stück Arbeit. Die Wiener spielten sich eine 2:0 Führung heraus, doch die Kängurus hatten im Mittelabschnitt die richtige Antwort.

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Ein Hattrick von Lukas Draschkowitz und je ein Treffer von Manuel Gruber und Kris Reinthaler machten aus dem Zwei Tore-Rückstand eine Drei Tore-Führung. Doch die Partie war damit noch nicht im Trockenen. Denn die Gastgeber kamen zu Beginn des Schlussabschnittes bis auf 4:5 heran, Spielertrainer Kris Reinthaler machte es aber Kapitän Lukas Draschkowitz nach und komplettierte mit zwei Powerplaytreffern seinen Hattrick und den 7:4 Endstand.

Besonders bitter aber ist die Verletzung und der damit verbundene Ausfall von Pierre Graf. Der Stürmer bekam einen Schlag auf seinen ohnehin schon lädierten Fuß und wird mit einer Prellung wochenlang fehlen. Ob er heuer nochmal aufs Eis zurückkehren wird, ist fraglich.

Spielertrainer Reinthaler nach der Partie: „Wir sind schlecht ins erste Drittel gestartet, haben die Partie aber binnen kürzester Zeit gedreht. Leider hatten wir dann nochmal einen Hänger, sind aber trotz des kurzen Lineup wieder zurückgekommen. Eigentlich müsste man zufrieden sein, doch wir wollten in den letzten Runden konstant gutes Eishockey zeigen und uns vor allem nicht verletzen. Das gelang leider nicht.“

Nun hat man ein spielfreies Wochenende vor sich, das werden die Kängurus zum Regenerieren nutzen und sich dann in den letzten beiden Runden gegen Zeltweg (29.Jänner) und in Gmunden (5.Februar) den Feinschliff fürs Playoff holen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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