Bilanz der heimischen Schigebiete über die Weihnachtsferien

Tauplitz Bergbahnen

Die Besucherzahlen des Vorjahres konnten wir in dieser Saison verdoppeln, aber wir hoffen doch, dass die Zahlen des Vorjahres einmalig bleiben und sich nie mehr wiederholen werden, da eine Existenz auf diesem Niveau schlichtweg unmöglich ist. Im Vergleich zu unserem absoluten Rekordjahr 2019/20 verzeichnen wir in den Weihnachtsferien ein Minus von rund 20%. Das ist im Sinne der momentanen Umstände zufriedenstellend, aber für eine nachhaltige Weiterentwicklung unseres Unternehmens immer noch zu wenig. Erfreulich ist, dass wir über viele Tage hinweg eine hohe Besucheranzahl hatten, auch wenn die Ausreißer nach oben gefehlt haben. Am heurigen Rekordtag hatten wir zum Allzeitrekord aus dem Dezember 2019 rund ein Drittel weniger.

Die warmen Temperaturen und das Regenwetter haben den – davor perfekten Pistenbedingungen, aber noch mehr den winterlichen Verhältnissen rundherum – doch sehr stark zugesetzt. Trotzdem sind wir gut durch diesen Warmwettereinbruch gekommen und haben, sobald es die Temperaturen wieder erlaubt haben, auch wieder die Beschneiungsanlage bei der Talabfahrt nach Tauplitz gestartet. Der gefallene Naturschnee hat das übrige dazu beigetragen, dass wir nun wieder eine herrliche Winterlandschaft haben und diesbezüglich zuversichtlich auf den (späten) Ostertermin blicken.

Was uns momentan sorgenvoller in die Zukunft blicken lässt, ist die Entwicklung der Corona-Situation und die damit verbundene Zurückhaltung beim Buchungsverhalten. Vor allem das vor Corona kaum mehr vorhandene „Jänner-Loch“ ist derzeit doch wieder sehr ausgeprägt, da die Verunsicherung bei den Gästen in den letzten Tagen recht hoch gewesen ist. Auch die zu dieser Zeit abgehaltenen Schulskikurse werden uns bei den Eintrittszahlen abgehen. 

Die Buchungslage für die Semesterferien stimmt dann wieder zuversichtlicher und wir hoffen, dass uns da Omikron nicht „dazwischen funkt“.

Mag. Bernhard Michelitsch, Marketingleiter

Loser Bergbahnen

Die Wintersaison ist bisher gut verlaufen. Durch den Schneefall Ende November/Anfang Dezember 2021 gab es wieder mal eine richtige Winterstimmung. Das hat sich vor allem auf die Saisonkartenverkäufe ausgewirkt, die in etwa so wie 2019 vor Corona liegen. 

Die Saison mit den Aufenthaltsgästen hat etwas später, erst mit Stefanitag begonnen, die 2 Regentage am 29. und 30.12 haben den Zustrom auch etwas gebremst. Trotzdem ist die Saison bisher sehr zufriedenstellend und das Interesse am Wintersport groß. Unser vielfältiges Angebot mit Rodeln, Skitouren, Winterwandern neben dem Hauptgeschäft Ski-Alpin hilft uns da sehr.

Insgesamt liegen wir mit den Gästeanzahl annähernd gleich wie vor Corona. Das Publikum ist bunt gemischt, wir haben Gott sei Dank einen sehr hohen Österreicher-Anteil mit ca. 70 %. Bei den Aufenthaltsgästen fehlen vor allem Holländer und Ungarn aufgrund der Pandemie. Spitzentag war dann der 07.Jänner 2022 mit ca. 2.500 Gästen (ohne Tourengeher). Im Vorwinter lagen wir bei ca. 45 % dieser Gästezahlen.

Die 2G-Regeln werden von den Skifahrern gut eingehalten. Bei den Skikassen ist das aber schon mit mehr Aufwand durch die Verknüpfung der Skipässe mit dem Grünen Pass verbunden, die dadurch mehr Zeit brauchen. Die FFP2-Maskenpflicht auf den Sesselbahnen mit Wetterschutzhaube  wird gut eingehalten.

Nach dem starken Tauwetter zum Jahresende ist jetzt mit dem Neuschnee und der weiteren Beschneiung ist der Skibetrieb wieder abgesichert.

Die kommenden Wochen werden heuer aufgrund von nicht stattfindenden Schulskikursen und damit fehlenden Schulgruppen sowie der unsicheren Pandemielage sicher schwierig. Mit dem Neuschnee und der weiteren Beschneiung ist der Skibetrieb wieder abgesichert.

Ing. Rudolf Huber, GF Loser Bergbahnen

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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