ÖE/3. Liga: KSV verliert unglücklich gegen den ATSE Graz

Zwei Tage nach dem 5:4 Overtimesieg über die Sharks aus Gmunden mussten die Kängurus in der ÖEL schon wieder ran und empfingen den ATSE Graz. Anstatt das Dutzend der aktuellen Siegesserie voll zu machen, setzte es jedoch eine unnötige Niederlage.

Der erste Abschnitt gehörte den Gästen. Die Eggenberger, die mit nur 2 Linien antraten, waren taktisch klug eingestellt und gingen in der sechsten Minute in Front. Marco Scheriau erhielt einen Rebound, den er eiskalt verwertete. Danach versuchten die Kängurus den Offensivdruck zu erhöhen, doch selbst ein Überzahlspiel gegen Ende des ersten Drittel konnte man nicht zum Ausgleich nutzen.

Im Mitteldrittel übernahmen die Hausherren dann das Kommando, doch es dauerte bis es erstmals klingelte. In Minute 32 schnappte sich Spielertrainer Reinthaler die Scheibe, zog in die Mitte, sah den freistehenden Manuel Laritz, der per Onetimer zum Ausgleich einnetzte. Keine drei Minuten später war es wieder Reinthaler, der diesmal Hoppl bediente und die Partie war gedreht.

Mit der knappen Führung ging es auch in den Schlussabschnitt und es schien eine Frage der Zeit wann die Kängurus den Sack zumachen würden. Doch dies gelang nicht und rächte sich. Denn in Minute 55 schlenzte Dreymann den Puck Richtung KSV-Gehäuse und Strohmeier fälschte die Scheibe unhaltbar für Oliver Zirngast ab. Und es kam noch dicker, denn in der Schlussphase fasste Manuel Laritz eine Strafe aus und prompt gelang Niki Zierer das 2:3. Die Kängurus versuchten nochmal alles, nahmen Zirngast für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los, erneut Zierer setzte mit einem Empty Net Goal den Schlusspunkt.

KSV-Obmann Franz Gärtner nach der Partie:
„Wir haben ein tolles, kampfbetontes Derby gesehen. Der Glücklichere hat gewonnen, aber wir dürfen nicht unzufrieden sein, haben die letzten elf Spiele gewonnen.“

KSV-Defender Adrian Stühlinger:
„Wir haben uns nach einem schwachen Startdrittel im zweiten Abschnitt zurück gekämpft und im letzten Drittel vielleicht gedacht dass es einfach so weiter geht. Und so schnell verliert man dann so ein Spiel.“

ATSE-Doppeltorschütze Niki Zierer:
„Es war das zweite Spiel in Folge mit nur zwei Linien und brutal kräftezehrend. Und dann so diszipliniert zu spielen und zurück zu kommen war eine tolle Mannschaftsleistung.“

ÖEL

KSV Eishockey – ATSE Graz 2:4 (0:1|2:0|0:3)

0:1 Scheriau (6.)
1:1 Laritz (32.)
2:1 Hoppl (25.)
2:2 Strohmeier (55.) 2:3 Zierer (59./PP) 2:4 Zierer (60./EN)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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