Langlauf: Stadlober läuft beim „Final Climb“ auf Rang neun

Mit dem legendären „Final Climb“ auf die Alpe Cermis stand heute für die Damen in Val di Fiemme (ITA) die sechste und letzte Etappe der 16. Auflage der Tour de Ski auf dem Programm. Teresa Stadlober klassierte sich dabei als Neunte erneut in den Top-Ten und belegte in der Gesamtwertung der Tour de Ski den starken siebten Platz.

Auf den eher flachen ersten Kilometern der legendären letzten Etappe konnte sich zu Beginn keine größere Gruppe an Athletinnen absetzen und daher ging ein Großteil des Feldes fast gemeinsam in den letzten ca. 3,6 km langen Schlussanstieg. Auf den ersten, steilen Metern setzten sich die Schwedin Ebba Andersson und die Norwegerin Heidi Weng gleich zu Beginn ab und lieferten sich anschließend das ganze Rennen über an der Spitze einen spannenden Kampf um den Tagessieg. Dahinter lief Teresa Stadlober auf der extrem fordernden Schlussetappe um eine weitere Top-Platzierung. Die Salzburgerin kämpfte sich bis zum letzten Meter den einzigartigen Anstieg hinauf und überquerte am Ende als starke Neunte mit einem Rückstand von 1:08,8 Minuten die Ziellinie. Damit gelang der Österreicherin bei allen Distanzrennen der diesjährigen Tour de Ski der Sprung in die Top-Ten.

Im Kampf um den Tagessieg konnte sich am Ende die Norwegerin Heidi Wenig mit sieben Sekunden Vorsprung gegen die Schwedin Ebba Andersson durchsetzen. Das Podest komplettierte die Französin Delphine Claudel (+28,5 sec.).

In der Gesamtwertung beendete Teresa Stadlober die Tour de Ski mit 2:35,5 Minuten Rückstand auf dem hervorragenden siebten Rang. Der Tour-Gesamtsieg ging an die Russin Natalia Nepryaeva, die sich mit 46,7 Sekunden Vorsprung gegen die Schwedin Ebba Andersson und die Norwegerin Heidi Wenig (+1:07,7 min.) durchsetzen konnte.

STIMME:

Teresa Stadlober (Neunte): „Das war heute wirklich ein brutales Rennen. Ich habe die Belastung der Tour schon richtig gemerkt und war vom Start weg nicht mehr ganz so frisch. Es war zu Beginn ein sehr hektisches Rennen und ich habe leider gleich nach dem Start einige Plätze verloren. Es gab auf der schmalen Strecke zum Anstieg hin einige Stockbrüche, aber ich bin Gott sei Dank gut durchgekommen. Auf der Skipiste habe ich dann versucht, schnell nach vorne zu kommen. Dann habe ich aber sofort gemerkt, dass das heute richtig schwierig wird und nur versucht, ins Ziel zu kommen und nochmal alles zu geben. Jetzt bin ich einfach nur voll happy, dass ich die Tour als Siebte in der Gesamtwertung abschließen konnte. Das hätte ich mir mit meiner schwierigen Vorbereitung nie gedacht. Bei allen Distanzrennen in die Top-9 gekommen zu sein, ist gerade richtig schön. Das war eine super Tour und ich muss mich auch bei meinem Team bedanken, das die gesamte Tour einen super Job gemacht hat! Jetzt werde ich heimfahren, mich gut erholen und dann auf die Olympischen Spiele vorbereiten.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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