Urkundenfälschung. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Fohnsdorf, Bezirk Murtal. – Polizisten stellten Montagnachmittag, 27. Dezember 2021, einen gefälschten kroatischen Personalausweis sicher. Zwei Kosovaren (25, 26) werden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

Murtaler Polizisten führten um 14.30 Uhr COVID-Kontrollen in diversen Handelsbetrieben durch. In einem Geschäft überprüften sie dabei auch einen 26-jährigen Kosovaren. Er legitimierte sich mit seinem kosovarischen Reisepass und einem kroatischen Personalausweis. Bei der genaueren Überprüfung stellten die Kontrollorgane fest, dass der Personalausweis eine Totalfälschung war. Bei seiner Vernehmung gab der Mann an, dass er sich die Totalfälschung in Slowenien besorgt hätte. Hiermit hätte er sich einen rechtmäßigen Aufenthalt und den Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt erschlichen. Die Totalfälschung wurde sichergestellt. Der Verdächtige wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.  Der Mann wurde zur sofortigen Ausreise aufgefordert.

Bei den weiterführenden Ermittlungen stellten die ermittelnden Polizisten fest, dass auch der Mitbewohner des 25-Jährigen, ein 26-jähriger Kosovare, vermutlich ebenfalls einen gefälschten kroatischen Personalausweis verwendete. Damit meldete auch er sich bei der Meldebehörde (Zeltweg) als kroatischer Staatsbürger an. In Folge erschlich er sich ein Aufenthaltsvisum. Dieser Verdächtige konnte zum Sachverhalt nicht befragt werden. Laut seinem Arbeitgeber hätte er Österreich bereits verlassen. Auch er wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

Hund aus Bach gerettet

Anger, – Ein Hund fiel Mittwochmittag, 29. Dezember 2021, in ein Bachbett. Ein Anrainer sowie die verständigten Polizisten retteten das Tier. Der Border Collie wurde seiner Besitzerin wohlauf übergeben.

Ein Anrainer verständigte gegen 11.20 Uhr die Polizei Anger. Ein Hund wäre in das betonierte Bachbett des Zetzbaches gefallen. Das Tier wäre offensichtlich hilflos und komme von selbst nicht mehr heraus. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, nahmen sie einen totalerschöpften Hund wahr. Die Beamten zögerten nicht lange. Gemeinsam mit dem Anrainer stiegen sie in das eiskalte Wasser hinab und holten den Hund nach oben. Gemeinsam mit dem verständigten Amtstierarzt konnte durch Auslesen des Chips die Hundebesitzerin ermittelt werden. Der Border Collie konnte seiner Besitzerin, einer Frau aus dem Bezirk Weiz unverletzt, jedoch vollkommen erschöpft übergeben werden.

Betrug über Internet

Premstätten. – Ein 35-Jähriger steht im Verdacht, von Mitte Juli 2021 bis Mitte August 2021, mehrfach Waren über Internetplattformen verkauft, diese jedoch niemals geliefert zu haben. Es entstand ein Schaden von über 4.000 Euro.

Der 35-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand mehrere Identitäten auf Internetplattformen zugelegt und so vorwiegend Elektroartikel zum Verkauf angeboten. Die Zahlungen der Opfer hatte der Verdächtige zwar angenommen, die Waren jedoch niemals geliefert. Wie die umfangreichen Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Unterpremstätten ergaben, hatte er die angebotenen Artikel nicht einmal besessen. Nach Zahlungseingang löschte der 35-Jährige seine Accounts und war somit für die Geschädigten nicht mehr erreichbar. Nach Abschluss der Erhebungen geht die Polizei nunmehr von 23 Geschädigten in ganz Österreich aus.
Der Verdächtige wurde bereits Mitte August 2021 über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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