Schiunfall mit 8jährigem Mädchen. Update. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Schiunfall aufgrund Fremdverschulden

8831 Schönberg-Lachtal, Schigebiet Lachtal – Ein 8-jähriges Mädchen kollidierte mit einem Liftbenützer und zog sich schwere Verletzungen zu

Am 28.12.2021 um 13.45 Uhr fuhr ein 8-jähriges Mädchen mit seinem Vater im Bereich des Heberliftes im Schigebiet Lachtal zu Tal. Beim Überqueren der Lifttrasse dürfte sie einen Liftbenützer, der bergwärts fuhr, übersehen haben und kollidierte mit der männlichen Person. Beide kamen zu Sturz wobei sich das Mädchen eine schwere Verletzung zuzog. Die männliche Person, ca 50 Jahre alt, ließ sich die Daten des Vaters geben und verließ den Unfallort, ohne seine Daten bekanntzugeben. Die männliche Person konnte bislang nicht ausgeforscht werden.

Das Mädchen wurde mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Schladming verbracht.

Update: Unfallbeteiligter hat sich gemeldet

Schönberg-Lachtal, Bezirk Murau. – Wie berichtet war es Dienstagmittag, 28. Dezember 2021, im Schigebiet Lachtal zu einer Kollision zwischen einer Achtjährigen und einem bislang unbekannten Mann gekommen, bei der das Mädchen schwer verletzt wurde.

Der Unfallsbeteiligte hat sich heute telefonisch bei der Polizei gemeldet. Es handelt sich um einen 45-Jährigen aus Deutschland. Er wird in den nächsten Tagen zum Unfallhergang einvernommen.

Betrug über Internet

Premstätten, Bezirk Graz-Umgebung. – Ein 35-Jähriger steht im Verdacht, von Mitte Juli 2021 bis Mitte August 2021, mehrfach Waren über Internetplattformen verkauft, diese jedoch niemals geliefert zu haben. Es entstand ein Schaden von über 4.000 Euro.

Der 35-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand mehrere Identitäten auf Internetplattformen zugelegt und so vorwiegend Elektroartikel zum Verkauf angeboten. Die Zahlungen der Opfer hatte der Verdächtige zwar angenommen, die Waren jedoch niemals geliefert. Wie die umfangreichen Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Unterpremstätten ergaben, hatte er die angebotenen Artikel nicht einmal besessen. Nach Zahlungseingang löschte der 35-Jährige seine Accounts und war somit für die Geschädigten nicht mehr erreichbar. Nach Abschluss der Erhebungen geht die Polizei nunmehr von 23 Geschädigten in ganz Österreich aus.

Der Verdächtige wurde bereits Mitte August 2021 über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.

Silvester

Steiermark. – Anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels informiert die Polizei über die aktuellen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes und appelliert an die Vernunft. 

Weihnachten und Silvester gehören für Blaulichtorganisationen wohl alle Jahre wieder zu den einsatzintensivsten Tagen im Jahr. Neben den aktuell geltenden Bestimmungen der Corona-Maßnahmen (siehe www.sozialministerium.at), hat die Polizei auch wie jedes Jahr die Überwachung der Bestimmungen nach dem Pyrotechnikgesetz (Böller, Feuerwerke udgl.) durchzuführen.

Die wesentlichen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes 2010 bleiben unverändert. Grundsätzlich besteht auch zu Silvester ein Verbot der Verwendung von Pyrotechnik (Kategorie F2) im Ortsgebiet, jedoch können Bürgermeister mittels Verordnung bestimmte Teile des Ortsgebietes vom Verbot ausnehmen. Für das Stadtgebiet von Graz wurde keine derartige Verordnung erlassen, womit das Abschießen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 (zB übliche Feuerwerksraketen, Batteriefeuerwerke, etc.) im Ortsgebiet von Graz ausnahmslos verboten ist. Darüber hinaus ist generell zu beachten, dass Pyrotechnik in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenanstalten, Gotteshäusern, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten (auch außerhalb des Ortsgebietes) bzw. in der Nähe von Tankstellen nicht verwendet werden darf. Größere bzw. professionelle Feuerwerke (Kategorie F3 und F4) sind ohnehin nur aufgrund einer behördlichen Bewilligung erlaubt.

Bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz drohen empfindliche Geldstrafen bis zu 10.000 Euro oder Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen. Doch darüber hinaus gibt es auch im heurigen Jahr viele gute Gründe, um auf ein Feuerwerk zu verzichten: Denn neben der Gefahr schwerer Verletzungen und dem persönlichen Leid von Mensch und Tier durch übermäßigen Lärm, schont ein Verzicht auf ein Feuerwerk nicht nur Geldbörse und Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit. Die Krankenanstalten und das Gesundheitspersonal sind aufgrund der Corona-Situation ohnehin am Limit und sollten nicht durch leichtsinniges und vermeidbares Verletzungsgeschehen zusätzlich belastet werden.

Die Polizei wird auch im heurigen Jahr zum Jahreswechsel wieder verstärkt präsent sein, um die Einhaltung der Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes zu überwachen. Ein dementsprechender Behördenauftrag ist bereits ergangen.

Eine ausführliche Presseinformation zu den Bestimmungen des Pyrotechnikgesetz 2010 samt übersichtlicher Tabelle der Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung (SVA) ist angeschlossen.

Schiunfälle mit Eigenverletzung

8864 Stadl-Predlitz, Schigebiet Turracher Höhe – Ein 24-jähriger und ein 21-jähriger Mann stürzten und zogen sich schwere Verletzungen zu

Am 28.12.2021 um 10.50 Uhr fuhr ein 24-jähriger deutscher Staatsbürger mit seinem Snowboard den künstlich angelegten „Funslope“ talwärts und kam dabei über eine Welle ohne Fremdverschulden zu Sturz und verletzte sich dabei beim linken Knie.

Er wurde mit dem Hubschrauber in das LKH Villach verbracht.

Am 28.12.2021 um 13.15 Uhr fuhr ein 21-jähriger Mann aus Kärnten mit seinem Alpinschiern den sogenannten „Funslope“ talwärts und kam dort kurz vor Ende des Kurses ohne Fremdverschulden zu Sturz und verletzte sich dabei beim linken Knie.

Auch er wurde mit dem Hubschrauber in das LKH Villach verbracht.

Geschäftsmitarbeiter attackiert

Graz, Bezirk Gösting. – Ein 18-jähriger Angestellter eines Baumarktes ertappte Dienstagabend, 28. Dezember 2021, vier Jugendliche beim Hantieren mit Böllern. Er wurde von den Tatverdächtigen attackiert und leicht verletzt.

Gegen 18:00 Uhr ertappte der 18-jährige Mitarbeiter eines Baumarktes vier Jugendliche, die an der Rückseite des Geschäftes mit pyrotechnischen Gegenständen hantierten. Als er diese zur Rede stellte, wurde er nach seinen Angaben von den zunächst unbekannten Tätern körperlich attackiert und im Bauchbereich verletzt. Er wurde zur weiteren Abklärung der Verletzung in das LKH Graz eingeliefert. Die vier Verdächtigen flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. 

Im Verlauf einer örtlichen Fahndung traf eine Polizeistreife auf die vier Verdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren (alles in Graz wohnhafte Österreicher). Bei ihrer Einvernahme gaben die Verdächtigen zu, die pyrotechnischen Artikel gezündet zu haben. Die Attacke und die Verletzung des 18-Jährigen bestritten sie jedoch.

Sie werden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Graz auf freiem Fuß angezeigt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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