ÖSV – Wintersportsplitter: Vorschau Tour de Ski 2021/22



Mit der traditionellen Tour de Ski startet für die Langlauf-Elite kurz vor dem Jahreswechsel der erste große Saisonhöhepunkt. Im Zuge dieser einzigartigen Wettkampf-Serie gilt es für die Damen und Herren jeweils sechs Rennen in drei verschiedenen Ländern und an ebenso vielen Stationen zu bewältigen. Im schweizerischen Lenzerheide stehen dabei zum Auftakt jeweils ein Sprint- und ein Einzelstartrennen auf dem Programm, ehe es danach rund um den Jahreswechsel in Oberstdorf (GER) mit einem Sprint- und einem Massenstartrennen weitergeht. Zum Abschluss reist der Langlauf-Tross noch nach Val di Fiemme (ITA), wo nach einem Massenstartbewerb und dem traditionellen „Final Climb“ auf die Alpe Cermis die diesjährige Tour-Siegerin und der Tour-Sieger feststehen werden. 
Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartet also wieder ein dicht gedrängtes Wettkampfprogramm, bei dem es vor allem auf Ausdauer und Vielseitigkeit ankommen wird und das den Athletinnen und Athleten in unterschiedlichsten Rennformaten einiges abverlangen wird.

Aus österreichischer Sicht wird mit Teresa Stadlober nur eine heimische Athletin die fordernde Wettkampf-Serie in Angriff nehmen. Die Salzburgerin hatte jedoch in der Vorbereitung mit einer kleineren Verkühlung zu kämpfen, die nach dem Weltcup in Davos auch eine mehrtägige Trainingspause forderte. Bei der heurigen Tour de Ski will sich Österreichs Langlauf-Aushängeschild deswegen nicht einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung als Ziel setzen, sondern den Fokus auf spezielle Einzeletappen richten, um dort möglichst gute Ergebnisse zu erreichen. Trotz der bevorstehenden Anstrengungen fiebert die 28-Jährige der mehrtägigen Wettkampf-Serie mit viel Vorfreude entgegen.

STIMME:

Teresa Stadlober: „Die Vorbereitung auf die Tour war leider nicht ganz optimal. Nach Davos hat mich eine kleine Verkühlung erwischt und ich konnte ein paar Tage nicht trainieren. Jetzt geht es mir körperlich wieder besser und ich konnte schon erste Trainings absolvieren. Aber aufgrund dieser schwierigen Vorbereitung werde ich mir heuer nicht einen guten Platz in der Gesamtwertung als Ziel setzen, sondern den Fokus auf die ein oder andere Einzeletappe richten, um dort ein möglichst gutes Ergebnis herauszulaufen. Speziell auf die klassischen Distanzrennen und die Massenstartbewerbe freue ich mich wirklich schon sehr. Über die Weihnachtsfeiertage stehen jetzt die ersten schnellen Trainingseinheiten nach der Verkühlung auf dem Programm und erst dann werde ich wirklich einschätzen können, was heuer bei der Tour möglich sein wird.“ 

Wettkampfprogramm Tour de Ski 2021/22:
Dienstag, 28.12.2021, Lenzerheide (SUI), Sprint Herren und Damen (Skating), 14.00 Uhr (Finalläufe)
Mittwoch, 29.12.2021, Lenzerheide (SUI), 10 km Einzelstart Damen (Klassisch), 13.30 Uhr 
Mittwoch, 29.12.2021, Lenzerheide (SUI), 15 km Einzelstart Herren (Klassisch), 15.05 Uhr 
Freitag, 31.12.2021, Oberstdorf (GER), 10 km Massenstart Damen (Skating), 12.55 Uhr 
Freitag, 31.12.2021, Oberstdorf (GER), 15 km Massenstart Herren (Skating), 15.25 Uhr 
Samstag, 01.01.2022, Oberstdorf (GER), Sprint Herren und Damen (Klassisch), 12.00 Uhr (Finalläufe)
Montag, 03.01.2022, Val di Fiemme (ITA), 10 km Massenstart Damen (Klassisch), 12.40 Uhr
Montag, 03.01.2022, Val di Fiemme (ITA), 15 km Massenstart Herren (Klassisch), 14.50 Uhr
Dienstag, 04.01.2022, Val di Fiemme (ITA), 10 km „Final Climb“ Damen (Skating), 11.30 Uhr
Dienstag, 04.01.2022, Val di Fiemme (ITA), 10 km „Final Climb“ Herren (Skating), 15.25 Uhr

Thomas Diethart neuer Co-Trainer der ÖSV-Skispringerinnen

homas Diethart wechselt von der Schanze auf den Trainerturm. Wenige Monate nach seinem Comeback als Skispringer im vergangenen Sommer stellt der ehemalige Vierschanzentournee-Gewinner (2013/14) seine Sprungski ins Eck und findet als Co-Trainer bei den ÖSV-Skispringerinnen eine neue Aufgabe. 

Der 29-jährige geborene Niederösterreicher Diethart wird an der Seite von Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer ab sofort die erste Trainingsgruppe der österreichischen Skisprung-Damen, rund um die aktuelle Weltcup-Führende Sara Marita Kramer, betreuen.

Diethart, der bei den Olympischen Spielen in Sotschi (2014) Silber im Teambewerb gewann sowie den vierten Platz von der Normalschanze belegte, begann seine Trainerkarriere 2018 beim Nordic Team Absam. 2019 war er im Tiroler Skiverband tätig, bevor er 2020 zum Bayerischen Skiverband wechselte. Dort betreute er am Stützpunkt Oberstdorf die Athleten des Ski-Internats und war gleichzeitig Co-Trainer im D-, C-Kader des Deutschen Skiverbands (DSV). Nach seinem Comeback als Skispringer im vergangenen Sommer wird Diethart nun den bereits begonnenen Weg als Trainer fortsetzen. 

Gleichzeitig gibt der ÖSV die einvernehmliche Trennung vom bisherigen Co-Trainer Romed Moroder bekannt, der an der Seite von Cheftrainer Harald Rodlauer seit April 2019 für die Leistungen der österreichischen Skispringerinnen verantwortlich zeichnete. Der ÖSV bedankt sich bei Romed Moroder ausdrücklich für seinen Einsatz.

STIMMEN

Toni Giger (ÖSV-Sportdirektor): „Es freut mich, mit Thomas Diethart einen vielversprechenden Trainer mit großem Potenzial bei uns zu begrüßen. Als Sieger der Vierschanzentournee und Olympia-Medaillengewinner war er einer unserer Topathleten, nun wird er seine Erfahrungen, die er dabei gesammel

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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