ÖSV – Wintersportsplitter: Biathlon – Hauser als Neunte erneut in den Top-Ten



Mit dem Massenstartrennen in Annecy-Le Grand Bornand (FRA) absolvierten die Biathletinnen heute ihren letzten Wettkampf vor der wohlverdienten Weihnachtspause. Lisa Hauser lieferte dabei erneut eine starke Vorstellung ab und schaffte als Neunte auch beim dritten Rennen in Frankreich den Sprung in die Top-Ten. Für die Tirolerin war nach drei fehlerfreien Schießeinlagen bis zum letzten Stehendanschlag der Tagessieg in Reichweite, nach dem finalen Stehendschießen musste die 28-Jährige jedoch einmal in die Strafrunde abbiegen. Auf der Schlussrunde kämpfte die amtierende Weltmeisterin in dieser Disziplin bis zuletzt beherzt um einen absoluten Spitzenplatz und überquerte am Ende mit einem Rückstand von 31,1 Sekunden als Neunte die Ziellinie.

An der Spitze war Elvira Oeberg nach ihrem gestrigen Triumph in der Verfolgung auch heute nicht zu schlagen. Die Schwedin setzte sich am Ende souverän mit zwei Strafrunden und einem Vorsprung von 10,7 Sekunden gegen die Französin Julia Simon (2 Schießfehler) durch. Knapp dahinter komplettierte die Russin Kristina Reztsova mit ebenfalls zwei Fehlschüssen als Dritte (+12,1 sec.) das Podest.

STIMME:

Lisa Hauser (Neunte): „Dieses Wochenende, mit insgesamt drei Top-Ten-Platzierungen, war richtig genial. Am Schießstand war es einfach nur cool. Gestern und heute fast immer die Null oder maximal einen Fehler zu schaffen, ist eine richtig gute Quote. Läuferisch hat es heute vielleicht nicht ganz so gut funktioniert. Ich habe mir auf der Spur einfach ein wenig schwergetan und konnte auf der Schlussrunde nicht mehr attackieren. Jetzt freue ich mich in den nächsten Tagen vor allem auf ein paar Weihnachtskekse.“

PARASKISPORT  19 Dezember 2021 St. Moritz

JOHANNES AIGNER HOLT RTL-WELTCUPSIEG

Bei der letzten Station der Paraski-Asse vor der WM ist Johannes Aigner am Samstag beim Riesentorlauf in St. Moritz erstmals in dieser Saison aufs oberste Weltcup-Podest gefahren. Insgesamt hält das österreichische Team in der Schweiz nach zwei von fünf geplanten Rennen bereits bei acht Top-3-Plätzen.

Johannes Aigner fuhr am Samstag in der Klasse der sehbehinderten Herren gemeinsam mit Guide Matteo Fleischmann Laufbestzeit in beiden Durchgängen. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Briten Neil Simpson betrug am Ende 1,47 Sekunden. Damit revanchierte sich Aigner auch für das Ergebnis des Vortages, als er im ersten Riesentorlauf nur 18 Hundertstelsekunden hinter Simpson Zweiter geworden war. Am Samstag schaffte es mit Michael Scharnagl (Guide: Florian Erharter) als Dritter noch ein weiterer Österreicher in dieser Klasse auf das Podest.

Bei den sehbehinderten Damen fuhr Elina Stary (Guide: Celine Arthofer) in beiden Bewerben als Zweite aufs Stockerl – geschlagen jeweils nur von der Slowakin Henrieta Farkasova. Am Samstag platzierte sich auch Barbara Aigner (Guide: Klara Sykora) mit Platz drei auf dem Podest.

Einen Befreiungsschlag erlebte der Kärntner Markus Salcher in der Klasse der stehenden Herren. Er fuhr im zweiten Riesentorlauf am Samstag als Zweiter erstmals in dieser Saison auf ein Weltcup-Podest. Nach Halbzeitrang vier machte er dabei im zweiten Durchgang noch einen Sprung nach vorne. Nico Pajantschitsch rundete ein hervorragendes Abschneiden mit Platz drei ab. Schneller als das ÖSV-Duo war dabei nur der Franzose Arthur Bauchet. Bei den sitzenden Herren setzte Roman Rabl als Sechster des zweiten Riesentorlaufs ein großes Ausrufezeichen – nur wenige Wochen nachdem er sich im Training zwei Rippen gebrochen hatte.

Weiter geht es in St. Moritz am Sonntag mit einem weiteren Riesentorlauf. Es handelt sich dabei um das Nachtragsrennen für den wetterbedingt ausgefallenen Bewerb beim Auftakt in Steinach am Brenner. Am Montag und Dienstag folgen in der Schweiz noch zwei Slaloms.

WEITERES PROGRAMM ST. MORITZ

Sonntag, 19. Dezember: 3. Riesentorlauf
09:45 Uhr: 1. Durchgang
12:00 Uhr: 2. Durchgang

Montag, 20. Dezember: 1. Slalom
09:45 Uhr: 1. Durchgang
12:00 Uhr: 2. Durchgang

Dienstag, 21. Dezember: 2. Slalom
09:45 Uhr: 1. Durchgang
12:00 Uhr: 2. Durchgang

SKI ALPIN  19 Dezember 2021 Val d’Isere (FRA)

TIPPLER AUF PLATZ SIEBEN

Tamara Tippler fährt beim letzten Speedrennen vor Weihnachten als beste Österreicherin auf den siebenten Rang. Den Super-G in Val d’Isere (FRA) gewinnt Sofia Goggia (ITA), vor Ranghild Mowinckel (NOR) und Elena Curtoni (ITA). 

Nach dem gestrigen Podestplatz in der Abfahrt von Mirjam Puchner und dem heutigen siebenten Rang von Tamara Tippler geht es für die Speeddamen in die rennfreie Weihnachtspasue. Tippler zeigt sich mit der heutigen Fahrt nicht ganz zufrieden und weiß, was es in den nächsten Tagen zu tun gibt. Die rennfreie Zeit wird für Training und Materialtests genutzt. Nach dem gestrigen Sturz ist die Steirerin trotzdem froh, wieder gesund im Ziel zu sein.

„Es war wieder besser, aber es wäre mehr drinnen gewesen. Ich habe den Ski ein bisschen angestellt und das ist auf diesem Schnee nicht gut. Das kostet extrem viel Zeit, aber ich bin froh, dass ich heute an den Start gehen konnte und es geht step by step nach vorne.“ Tamara Tippler

Zweitbeste Österreicherin wurde Cornelia Hütter. Sie zeigt sich mit ihrer Leistung zufrieden, obwohl die Vorzeichen nicht die besten vor dem Wochenende waren.

„Ich bin froh, dass ich dieses Wochenende am Start stehen konnte, aus St. Moritz habe ich mehr Blessuren mitgenommen als gedacht. Ich habe heute zwei Fehler gemacht, da weiß ich, dass ich den Speed nicht mitgenommen habe und daher weiß ich auch, dass ich noch schneller sein kann und das stimmt mich sehr positiv. Jetzt geht es Heim, ein paar Kekse essen und dann heißt es wieder trainieren.“ Cornelia Hütter

SNOWBOARD  18 Dezember 2021 Cortina

ULBING FÄHRT IM PGS AUF PLATZ FÜNF

Daniela Ulbing hat beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Cortina d’Ampezzo (ITA) mit Rang fünf für die beste Platzierung aus rot-weiß-roter Sicht gesorgt! 

Unmittelbar hinter der Carezza-Siegerin vom Donnerstag landete Sabine Schöffmann an der sechsten Stelle. Bei den Herren erreichte Benjamin Karl als einziger Österreicher das Viertelfinale, in dem sich der fünffache Weltmeister dem späteren Sieger Dario Caviezel aus der Schweiz geschlagen geben musste. Das ergab für Karl in der Endabrechnung Platz acht. Alexander Payer zog im Achtelfinale gegen den Bulgaren Radoslav Yankov knapp um 0,09 Sekunden den Kürzeren und wurde Elfter. Arvid Auner belegte nach einer Auftaktniederlage gegen den Südkoreaner Lee Sangho Rang 14.    

Nach Platz vier in der Qualifikation setzte sich Daniela Ulbing im Achtelfinale gegen die Schweizerin Julie Zogg um 0,09 Sekunden durch, im Viertelfinale hatte die Kärntnerin dann jedoch gegen die Italienerin Nadya Ochner um 13 Hundertstel das Nachsehen. „Im oberen Streckenteil habe ich alle meine Läufe gut erwischt, aber leider habe ich mit dem Übergang in den flachen Mittelteil so meine Probleme gehabt – und wenn dir dort der Speed fehlt, dann bist du verloren“, meinte Daniela Ulbing, die nun als Weltcup-Gesamtführende in die Weihnachtspause geht.

Nachdem Sabine Schöffmann im Achtelfinale Polina Smolentsova (RUS) ausgeschaltet hatte, rutschte die Kärntnerin in der Runde der letzten Acht gegen Sofiya Nadyrshina (RUS) im oberen Streckenteil weg, womit die Chance auf ein Weiterkommen früh dahin war. „Schade, denn ich bin heute gute, schnelle Schwünge gefahren und hätte das Duell gegen Nadyrshina gerne länger offengehalten“, sagte Sabine Schöffmann. Die Burgenländerin Julia Dujmovits verpasste auf der schwer zu fahrenden und unruhigen Piste nach zwei Unsicherheiten im zweiten Qualifikationslauf als 21. das Finale der Top 16. Der Sieg ging an die überragende Tschechin Ester Ledecka vor Nadyrshina und der Schweizerin Ladina Jenny.

„Es ist ein kleiner Trost, dass ich gegen den späteren Sieger verloren habe. Die Piste hat mir heute einiges aufzulösen gegeben, denn optisch hat sie super ausgesehen, aber beim Fahren ist man immer wieder von Schlägen überrascht worden, die man nicht gesehen hat“, bilanzierte Benjamin Karl, der zum Auftakt den Russen Iaroslav Stepanko in Schach gehalten hatte. Ähnliche Probleme mit den Bedingungen hatte auch der Salzburger Andreas Prommegger (21.), der ebenso in der Qualifikation hängenblieb wie die Kärntner Fabian Obmann (22.) und Aron Juritz (47.). Caviezel zwang im großen Finale Lee in die Knie, Dritter wurde der italienische Lokalmatador Roland Fischnaller.

SKISPRINGEN   18 Dezember 2021 Engelberg (SUI)

HÖRL FÜNFTER IN ENGELBERG

Beim ersten von zwei Weltcupbewerben der Herren in Engelberg (SUI) belegte Jan Hörl Rang fünf. Der Sieg ging an Karl Geiger (GER), der sich knapp vor Ryoyu Kobayashi (JPN) durchsetzen konnte. Dritter wurde der Slowene Timi Zajc. 

Jan Hörl, der vor zwei Wochen in Wisla seinen ersten Weltcupsieg feiern durfte, war auch im ersten Springen in Engelberg stärkster Österreicher. Der Salzburger lag nach dem ersten Durchgang mit einem Satz auf 136 Meter bereits an fünfter Position und konnte diese nach einem Sprung auf 134 Meter in der Entscheidung halten. Auf einen Podestplatz fehlten dem 23-Jährigen am Ende 11,8 Punkte. Hörl holte damit sein drittes Top-5 Einzelergebnis in seiner Karriere.

„Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, habe heute eine gute Leistung zeigen können, aber optimal war es noch nicht. Mir fehlt noch ein wenig das Vertrauen, konstant gute Sprünge zu zeigen und da sehe ich auf jeden Fall noch Potential für morgen.“

Jan Hörl

Zweitbester Österreicher wurde Stefan Kraft auf dem neunten Platz. Der Salzburger landete bei 133 und 131 Meter und konnte damit seine sechste Top-10 Platzierung in dieser Saison holen.

„Ich war hier in den bisherigen Sprüngen so zwischen den Rängen acht und elf, daher bin ich mit dem heutigen Ergebnis schon zufrieden. In der Flugphase, die eigentlich meine Stärke ist, habe ich derzeit einen Hänger drinnen und ich muss schauen, dass ich diesen morgen minimiere.“

Stefan Kraft

Mit Manuel Fettner auf Rang 15, Daniel Tschofenig als 17., Philipp Aschenwald auf Platz 18 und Daniel Huber auf dem 22. Rang konnten sich insgesamt sechs ÖSV-Adler Weltcuppunkte sichern.

ERGEBNIS

SKI ALPIN  19 Dezember 2021 Val di Fassa (ITA)

EC: SCHÖPF HOLT ERSTEN SIEG

Emily Schöpf gewinnt in Val di Fassa (ITA) ihre erste Europacup-Abfahrt. Es ist dies auch ihr erster Sieg im Europacup insgesamt. Mit dem Minimalvorsprung von 0.01 Sekunden setzt sie sich gegen die Schweizerin Juliana Suter durch – Platz drei belegt die Deutsche Katrin Hirtl-Stanggassinger. 

Emily Schöpf zeigt in Val di Fassa eine starke Leistung und gewinnt ihren ersten Europacup-Bewerb in ihrer Karriere. Knapp am Podest vorbei fuhr ihre Teamkollegin Christina Ager. Sie wird mit einem Rückstand von 0.35 Sekunden Vierte. Lena Wechner präsentiert sich ebenso stark und komplettiert mit dem sechsten Rang ein gutes Mannschaftsergebnis.

„Die Bedingungen waren sehr gut und es hat Spaß gemacht hier in Val di Fassa zu fahren. Den Lauf habe ich gut erwischt und ich habe auch ein gutes Gefühl während meiner Fahrt gehabt. Ich bin mit dem heutigen Tag mega happy und sehr zufrieden. Morgen gibt es nochmal die Chance.“ Emily Schöpf

Morgen findet in Val di Fassa bereits die nächste Europacup-Abfahrt statt.

Biathlon: Leitner im Massenstart starker Vierter


Felix Leitner sorgte heute zum Abschluss der Wettkämpfe in Annecy-Le Grand Bornand (FRA) beim Massenstartrennen mit Rang vier für das bisher beste ÖSV-Herrenergebnis in dieser Saison.
In einem unglaublich spannenden Rennen hielt sich der Tiroler immer in der Nähe der absoluten Spitzenplätze und kam nach drei fehlerfreien Schießeinlagen als Zweiter knapp hinter dem Franzosen Emilien Jacquelin zum entscheidenden letzten Stehendschießen. Dabei bewies der 24-Jährige erneut Nervenstärke, traf wieder alle fünf Scheiben und kämpfte anschließend in der Schlussrunde mit den beiden Norwegern Vetle Sjaastad Christiansen und Tarjei Boe um den dritten Platz. Am Ende verpasste Felix Leitner den zweiten Podestplatz seiner Karriere nur denkbar knapp und belegte mit 15,6 Sekunden Rückstand den hervorragenden vierten Rang.

An der Spitze sorgte Frankreich mit einem Doppelsieg beim heimischen Publikum für ausgelassene Jubelstimmung. Emilien Jacquelin setzte sich mit einem Schießfehler und 3,5 Sekunden Vorsprung gegen seinen Landsmann Quentin Fillon Maillet (2 Schießfehler) durch. Den dritten Platz sicherte sich mit einer Strafrunde der Norweger Tarjei Boe (+10,3 sec.).

Simon Eder belegte mit einer Strafrunde und 1:16,9 Minuten Rückstand Rang 17.

STIMME: 

Felix Leitner (Vierter): „Der Einstieg in das Rennen verlief ein wenig hektisch, aber ich wusste, dass ich mich auf mein Schießen konzentrieren muss, denn dann ist heute einiges möglich. Beim letzten Schießen war es im Stadion extrem laut und der Franzose (Anm. Emilien Jacquelin) hat das beinhart durchgezogen. Ich wusste, ich muss bei mir bleiben und das zeigen, was ich kann – und das ist mir gelungen. Die Schlussrunde war dann wirklich beinhart, aber jetzt bin ich happy, dass das erste Wettkampf-Trimester so ausgegangen ist. Grundsätzlich ist die letzte Runde immer schwer, egal ob du um Platz 20 oder einen Podestplatz kämpfst – aber so macht es eindeutig mehr Spaß.“

ÖSV-Kombinierer verpassen in Ramsau Top Ten


***Lamparter als bester Österreicher auf Platz 11***

Österreichs Kombinierer verpassen heute in Ramsau am Dachstein eine Spitzenplatzierung. Beim Sieg vom norwegischen Superstar Jarl Magnus Riiber wird Johannes Lamparter als bester Österreicher Elfter, Teamkollege Seidl kommt gleich dahinter als Zwölfter ins Ziel. Der zweite Platz geht an Vinzenz Geiger (GER), Dritter wird mit Eric Frenzel ebenso ein Deutscher.

Mario Seidl lag nach dem Sprungdurchgang als bester Österreicher auf Platz Sieben. Sein Rückstand betrug 48 Sekunden auf den Halbzeitführenden Jarl Magnus Riiber. Den frisch gebackenen „Rookie of the Year“ Johannes Lamparter verfolgte heute das Windpech. Schwierige Windbedingungen gepaart mit einem nicht optimalen Sprung ließen für den Tiroler nur den zwischenzeitlichen 26. Platz aufleuchten, 2min 12sek betrug sein Rückstand. Zwei Plätze vor Lamparter sowie mit 2min 10sek Rückstand ging der Steirer Martin Fritz auf die Loipe.

Während Seidl von Platz 7 im Langlauf auf den 12. Gesamtrang zurückfiel, machte Johannes Lamparter auf der schwierigen Strecke mit der viertschnellsten Laufzeit fünfzehn Plätze gut und wurde 11. Der Steirer Martin Fritz wurde drittbester Österreicher, er verbesserte sich im Langlauf von Platz 24 noch auf den 16. Gesamtrang. Ebenso in den Punkteränge landete Lukas Klapfer als 21. sowie der Steirer Fabio Obermeyr (29.), der bei seinem Debüt-Wochenende erstmalig in den Punkterängen landete. Marc-Luis Rainer wurde 31. 

Stimmen:

***Johannes Lamparter: (11.)*** „Ich habe mich auf der Schanze hier in der Ramsau richtig schwer getan und nicht wirklich reingefunden. Die Laufform passt wirklich gut, da kann ich mir nichts vorwerfen. Das vierte Wochenende in Folge zehrt auch an den Kräften, ich bin froh, dass wir jetzt ein paar Tage Pause haben. Ich werde mich zuhause richtig regenerieren und im neuen Jahr wieder angreifen.“

***Mario Seidl: (12.)*** „Ich fahre mit gemischten Gefühlen von Ramsau weg. Mit dem heutigen zwölften Platz bin ich nicht unzufrieden, denn hier tue ich mir immer schwer. Von dem her waren beide Ergebnisse hier ansprechend, natürlich weiß ich aber, dass ich mehr draufhabe, vor allem auf der Schanze. Jetzt freue ich mich auf Weihnachten und danach auf die nächsten Wettkämpfe.“

***Martin Fritz: (16.)*** „Die Ramsau ist für mich leider nicht ganz nach Wunsch verlaufen. In beiden Wettkämpfen habe ich auf der Schanze richtig viel liegen gelassen, läuferisch war es ganz ok. Jetzt gilt es die Weihnachtspause gut zu nützen, um dann wieder weiter vorne dabei zu sein.“

***Cheftrainer Christoph Eugen:*** „Auf der Schanze waren es für uns zwei schwierige Tage, aber läuferisch bin ich sehr zufrieden mit dem Team. Es war sicherlich nicht unser bestes Wochenende, nichts desto trotz zeigt Johannes Lamparter nach wie vor sehr gute Leistungen und er läuft mit den Besten mit. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass wir einige Ausfälle zu verzeichnen hatten und ich hoffe, dass wir im Jänner wieder in voller Stärke antreten können.“ 

Der Weltcup der nordischen Kombinierer verabschiedet sich in die Weihnachtspause. Die nächsten Wettkämpfe finden von 6. – 9. Jänner 2021 in Val di Fiemme statt, wo zwei Einzelbewerbe der Herren, ein Mixed-Team Bewerb und ein Massenstart der Damen ausgetragen werden.

Ski Cross: Tristan Takats holt mit Rang vier in Innichen sein bestes Weltcupresultat


Tristan Takats hat am Sonntag in Innichen (ITA) als Vierter seine bisher beste Weltcup-Platzierung erreicht! Der Niederösterreicher kämpfte sich dank zahlreicher spektakulärer Überholmanöver in sein erstes großes Einzelfinale im Weltcup durch, in dem er zwischenzeitlich als Dritter nach einem Podestplatz griff, am Ende landete der 26-Jährige nach spannendem Rennverlauf hinter dem Schweizer Sieger Ryan Regez, dem Franzosen Bastien Midol und dem Kanadier Reece Howden auf Rang vier.

Als zweitbester Österreicher reihte sich der Oberösterreicher Johannes Rohrweck als Dritter des kleinen Finales auf dem siebenten Gesamtrang ein. Der Vorarlberger Frederic Berthold belegte im Endklassement als Laufdritter in seinem Achtelfinal-Heat Platz 22, der Niederösterreicher Johannes Aujesky wurde nach Rang vier in seinem Achtelfinal-Lauf 32. In der Weltcup-Zwischenwertung liegt Rohrweck mit 165 Punkten als bester Österreicher unmittelbar vor Takats (142) auf Platz drei. Es führt der Franzose Terence Tchiknavorian mit 297 Zählern.

Tristan Takats, der als Zweitschnellster bereits in der Qualifikation aufgezeigt hatte, lieferte auch im 32er-Finale eine bärenstarke Vorstellung ab. Der Niederösterreicher ließ sich auch davon nicht beirren, dass er nach der Startsektion meistens nur im Hintertreffen war, sondern lauerte geduldig auf seine Chancen, die Takats ab der Negativkurve im unteren Streckenteil auch eiskalt nützte. So schoss er dort in der Auftaktrunde von Position vier auf Platz eins nach vor, im Viertel- und im Semifinale jeweils von Rang vier auf zwei. Auch im großen Finale lag er kurzfristig schon auf Podestkurs, ehe Reece Howden noch einmal konterte und letztlich das Duell mit dem Österreicher um Platz drei für sich entschied.

„Als ich im großen Finale durch das Ziel gefahren bin, war ich ganz kurz enttäuscht, dass es nicht für das Stockerl gereicht hat. Aber mit ein wenig Abstand freue ich mich riesig über mein erstes großes Einzelfinale und den vierten Platz. Ich bin die Negativkurve schon in der Qualifikation gut gefahren und habe auch heute immer sehr viel Speed in diese Passage mitnehmen können. Im Achtelfinale habe ich gesehen, dass es funktioniert, wenn ich dort attackiere. Einzig im großen Finale ist der Plan nicht mehr ganz so gut aufgegangen, aber ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Nach diesem Rennen müssten die Veranstalter die Negativ-Kurve eigentlich in Takats-Kurve umbenennen“, meinte Tristan Takats mit einem Augenzwinkern.

„Es war ein sehr intensives Rennen. Von vorne wegfahren im Achtelfinale bis hin zu starken Fights inklusive des Duells mit Tristan im Halbfinale war alles dabei. Es war ein guter Tag. Schade ist nur, dass sich meine starke Leistung leider nicht ganz im Resultat niederschlägt, aber wir haben morgen ja noch eine Chance und da werden wir wieder voll angreifen“, sagte Johannes Rohrweck. Für das Rennen am Montag sind mit Takats, Rohrweck, Aujesky und dem Steirer Robert Winkler vier Österreicher qualifiziert.

Bei den Damen gewann die Schwedin Sandra Näslund vor der Schweizerin Fanny Smith und der Kanadierin Brittany Phelan. Die Österreicherinnen Andrea Limbacher und Katrin Ofner hatten am Samstag die Qualifikation für beide Weltcuprennen in Innichen verpasst. Die zweite Finalentscheidung beginnt morgen Montag um 11.30 Uhr, ORF SPORT+ überträgt ab 11.25 Uhr LIVE!

SKI ALPIN  19 Dezember 2021 Alta Badia (ITA)

FELLER ERNEUT AM PODEST

Beim ersten von zwei Riesentorläufen in Alta Badia (ITA) gelang Manuel Feller der Sprung auf das Podium. Der Tiroler wurde beim Sieg von Henrik Kristoffersen (NOR) starker Dritter. Platz zwei ging an Marco Odermatt (SUI). Patrick Feurstein katapultierte sich von Rang 27 auf Platz vier.

Nach seinem dritten Platz im Riesentorlauf in Val d’Isere ging Manuel Feller auch im heutigen Bewerb mit viel Selbstvertrauen an den Start. Der 29-Jährige zeigte im ersten Durchgang mit Startnummer 16 einen starken Lauf und lag damit an dritter Stelle. In der Entscheidung gelang es dem Tiroler, diese Leistung zu bestätigen und am Ende konnte sich Feller über sein drittes Weltcuppodest in einem Riesentorlauf freuen.

„Das Niveau ist sehr hoch und von dem her ist es nicht selbstverständlich, dass es heute wieder funktioniert hat. Ich wusste, dass ich super in Form bin und auch, was ich zu tun habe, trotzdem muss man es erst einmal herunterbringen.  Es ist umso schöner, dass ich heute wieder zweimal meine Leistung so abrufen konnte und jetzt freue ich mich schon auf das Rennen morgen.“

Manuel Feller

Für die Überraschung des Tages sorgte Patrick Feurstein, der als Vierter das Podium nur knapp verpasste. Der Vorarlberger konnte sich als 27. für den zweiten Lauf qualifizieren und zeigte dann eine wahre Traumfahrt. Mit Laufbestzeit katapultierte sich der 25-Jährige um ganze 23 Positionen nach vorne und holte sein bestes Weltcupergebnis.

„Ich wollte im zweiten Lauf voll ans Limit gehen und dass mir das so gut aufgeht, ist natürlich ein Traum. Ich bin zum ersten Mal in der Leaderbox gesessen und dann gleich so lange, dieses Gefühl war einfach brutal lässig. Einfach ein wunderschönes Gefühl.“

Patrick Feurstein

Als Zehnter konnte Stefan Brennsteiner sein erstes Top-10 Resultat in dieser Saison holen. Der Salzburger verbesserte sich im zweiten Lauf noch um neun Plätze und nähert sich wieder seiner Vorjahresform. Marco Schwarz, der nach dem ersten Durchgang auf Rang 22 lag, gelang ebenfalls eine Verbesserung in der Entscheidung. Am Ende belegte der Kärntner den guten 18. Platz.

„Patrick ist im Training schon immer schnell gewesen und es ist extrem cool für ihn. Ich bin mit meinem zweiten Lauf sehr zufrieden und das war schon nahe dran an dem, was ich wirklich draufhabe. Die Piste hier ist genial und ich freue mich schon auf das Rennen morgen.“

Stefan Brennsteiner

ERGEBNIS

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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