Im Internet zu Straftaten aufgefordert. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Gleisdorf, Bezirk Weiz. – Ein 35-Jähriger steht im Verdacht, im Internet öffentlich zu Straftaten aufgefordert zu haben. Polizisten forschten den Mann aus. Er wird angezeigt.

Bereits vergangenen Samstag, 11. Dezember 2021, rief der 35-Jährige auf seinem Social-Media-Account öffentlich zu Gewalt gegen Polizisten auf. Dabei forderte er in einem Posting dazu auf, Leute zusammen zu trommeln um gemeinsam mit Baseballschlägern auf die „feigen Kiwara-Schweine“ loszugehen. Auch zahlreiche weitere Videos von Polizeieinsätzen bei Demos gegen die Corona-Maßnahmen sowie beleidigende Äußerungen und Beschimpfungen gegen Polizeieinheiten oder Politiker veröffentlichte der Mann öffentlich auf seiner Seite. Dabei bezeichnete er hochrangige Politiker sogar als „Massenmörder“.

Polizisten forschten den 35-Jährigen aus dem Bezirk Weiz aus. Er zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig und bedauerte die Wortwahl. Dass seine aggressive Wortwahl und die öffentliche Aufforderung zu Gewalt strafbar sein könnten, sei ihm nicht klar gewesen.

Der 35-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt.

Brandereignis

Bruck an der Mur, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Dienstagvormittag, 14. Dezember 2021, brach in einem Mehrparteienhaus in Bruck an der Mur ein Brand aus. Eine 72-Jährge wurde verletzt.

Gegen 11.00 Uhr brach der Brand im Bereich des Dachstuhles aus. Die umgehend verständigten Feuerwehren Bruck an der Mur, sowie die Betriebsfeuerwehr Norske Skog konnten die Flammen unter Einsatz von schweren Atemschutz unter Kontrolle bringen. Eine 72-jährige Bewohnerin des Hauses erlitt eine Rauchgasvergiftung. Das Rote Kreuz brachte die Dame zur stationären Behandlung ins LKH Hochsteiermark. Weitere Personen blieben zum Glück unverletzt. Der Sachschaden wird auf circa 15.000 Euro geschätzt. Der Bezirksbrandermittler führte die Brandursache auf heiße Asche, welche in einen Kübel am Dachboden gelagert war, zurück.

Ehefrau attackiert: Festnahme

Ilz, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – In der Nacht auf Mittwoch, 15. Dezember 2021, eskalierte ein Streit zwischen einem Ehepaar. Dabei steht ein 42-Jähriger im Verdacht, seine gleichaltrige Frau mit einem Hammer und einem Messer gewaltsam attackiert und verletzt zu haben. Polizisten nahmen den Mann fest. Die Ermittlungen laufen.

In den späten Abendstunden des gestrigen Abends (14. Dezember 2021) dürfte der bereits seit geraumer Zeit bestehende Ehestreit zwischen einem 42-Jährigen und seiner gleichaltrigen Frau eskaliert sein. Dabei bedrohte und attackierte der Mann die 42-Jährige vorerst mit einem Küchenmesser und flüchtete im Anschluss aus dem gemeinsamen Einfamilienhaus. Als er einige Zeit später zum Haus zurückkam, hatte sich die Frau im Haus eingesperrt. In Folge dessen schlug der 42-Jährige das Glas eines Fensters mit einem Hammer ein, um gewaltsam in das versperrte Haus zu gelangen. Dort attackiert er seine Ehefrau mit dem Hammer und schlug ihr damit mehrmals gegen den Kopf.

Einbrecher befürchtet – Polizei alarmiert

Ein Nachbar bemerkte gegen 23:00 Uhr das Klirren der eingeschlagenen Fensterscheibe und rief – in der Annahme, dass es sich um einen Einbrecher handelt – die Polizei. Polizisten umstellten in der Folge das Haus und nahmen den 42-Jährigen widerstandlos fest. Der Mann dürfte sich beim Einschlagen der Scheibe Verletzungen an den Händen zugefügt haben. Er wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands in ein Krankenhaus eingeliefert. Zudem sprachen Polizisten ihm gegenüber ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus. Der 42-Jährige befindet sich bis auf weiteres in Haft und konnte bislang nicht einvernommen werden.

Die 42-Jährige wurde vom Roten Kreuz medizinisch erstversorgt und mit stark blutenden Wunden ins LKH Feldbach eingeliefert. Der genaue Verletzungsgrad steht aktuell noch nicht fest. Die Frau dürfte jedoch mit leichten Verletzungen am Kopf sowie an der Hüfte davongekommen sein. Sie konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Tat laufen. Mord-Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark haben die Ermittlungen übernommen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at