Fernwärme: Saftige Preiserhöhung droht

KPÖ-LAbg. Werner Murgg: „Haushalte müssen bei Fernwärme-Kosten dringend entlastet werden“

Befürchtungen der KPÖ betreffend eine saftige Preiserhöhung der Fernwärme-Preise wurden bestätigt. Betroffen sind vor allem Bezieher:innen im Großraum Graz.

Anlässlich einer Dringlichen Anfrage des KPÖ-Abgeordneten Werner Murgg musste Landeshauptmann Schützenhöfer zugeben, dass der Fernwärme-Arbeitspreis bis zu 30 Prozent steigen könnte. Auch der Leistungspreis soll angehoben werden. Das bedeutet für Endkund:innen eine massive Teuerung. Die Energie Steiermark argumentiert die Teuerungen unter anderem mit den gestiegenen Gaspreisen.

Werner Murgg„Als der Gaspreis nach der letzten Preiserhöhung im August 2018 extrem verfallen ist, wurde von den Fernwärmeanbietern den Endkunden keine Preissenkung gewährt.“ Deshalb hat die KPÖ einen Energiepreisgipfel aller steirischen Energieanbieter unter Teilnahme der im Landtag vertretenen Parteien gefordert, wo über mögliche Preisbegrenzungsmaßnahmen diskutiert werden sollte. Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen nötig.

„Dringend geboten wären günstigere Fernwärme-Preise bis zu einem gewissen Verbrauch“, so Werner Murgg. Das würde die meisten Haushalte entlasten. Ein dahingehender Antrag wurde von ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen abgelehnt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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