Wörschachberg – eine echte Retterfamilie!

Camillus Kerschbaumer ist eine Legende des alpinen Rettungswesens. Cilli Kerschbaumer Sennerin und Hüttenwirtin, sie feierte heuer ihren 100. Geburtstag, werkte 60 Jahre lang als Meldestelle für Bergunfälle im Ennstal. Beide formten eine Retterfamilie, die Unterkerschbaumer vom Wörschachberg.

ERSTER EINSATZ

Mit 24 Jahren absolvierte Fred Kerschbaumer seinen ersten Einsatz. Eigentlich noch kein #Bergretter , aber schon mit mehr als zehn Jahren Erfahrung an der Seite seines Onkels Camillus bewahrte er drei Wiener am Neujahrstag vor Schlimmeren. „Ich bin zufällig dazu gekommen und habe so das Leben der drei Alpinisten gerettet!“, ist Fred heute noch stolz auf sein Handeln. „Den Zeitungsbericht von damals habe ich noch immer.“

FAMILIENSACHE

Fred Kerschbaumer engagiert sich seit 30 Jahren bei der Bergrettung Stainach, sein Neffe Peter ist Einsatzleiter. Peters Schwager Reinhard ist ebenso Bergretter sowie auch Freds Bruder Bernd. Dessen zukünftiger Schwiegersohn Christoph ist Bergführer und Bergretter bei der Bergrettung Liezen.

DANKE

Unsere Bergretter:innen und Lawinen- und Suchhunde packen zu, wenn andere in Not sind. Bergretter zu sein ist eine Lebenseinstellung: Ehrenamtlich, unentgeltlich und in der Freizeit. Ein Danke von ganzem Herzen, ganz besonders heute am Tag des Ehrenamts. Danke, an all jene, die uns zu jeder Zeit für unser Ehrenamt entbehren und uns wieder in die Arme nehmen wenn wir nach Hause kommen.

Quelle: Bergrettungsdienst Land Steiermark

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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