Fortgesetzte Gewaltausübung. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz, Bezirk Gries.- Freitagnacht, 3. Dezember 2021 verletzte ein 52-jähriger seine 46-jährige Lebensgefährtin durch Schläge mit beiden Fäusten im Kopf- und Gesichtsbereich. Die Frau erlitt Hämatome im Bereich beider Arme und am Kopf. Ein Betretungs- und Annäherungsverbot wurde ausgesprochen.

Im Zuge der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass der 52-jährige, in Graz lebende Marokkaner im Verdacht steht, mehrmals ähnliche Tathandlungen über einen Zeitraum von bereits fünf Monaten gesetzt zu haben. Er steht im Verdacht seine Lebensgefährtin, rumänische Staatsbürgerin, bereits wiederholt mit den Fäusten und Gegenständen geschlagen und verletzt zu haben.

Gegen den Mann wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen, er wird angezeigt.

Von der Fahrbahn abgekommen

St. Ruprecht an der Raab, Bezirk Weiz.– Samstagnachmittag, 4. Dezember 2021, kam eine PKW-Lenkerin von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht. 

Gegen 16:45 Uhr fuhr die 75-jährige Lenkerin aus dem Bezirk Weiz mit ihrem PKW auf einer Gemeindestraße von St. Ruprecht kommend in Richtung Dietmannsdorf. Direkt nach einer Bahnübersetzung kam sie mit ihrem Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Der PKW überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die verletzte Frau und das Fahrzeug mussten von den Freiwilligen Feuerwehren St. Ruprecht und Gleisdorf, die mit acht Fahrzeugen und 40 Kräften im Einsatz waren, geborgen werden. Die 75-Jährige wurde vom Roten Kreuz mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Weiz eingeliefert.

Im Zuge der Bergungsarbeiten musste die Bahnstrecke der Steirischen Landesbahnen für 30 Minuten gesperrt werden.

Widerstand gegen die Staatsgewalt

Graz, Bezirk Lend.– Ein 15-Jähriger verhielt sich Samstagabend, 4. Dezember 2021, bei einer Polizeikontrolle aggressiv und versuchte sich gewaltsam der Amtshandlung zu entziehen. Er musste festgenommen werden. 

Gegen 18:45 Uhr stellten Polizeibeamte bei einer Covid-Kontrolle fest, dass nach einem 15-jährigen, tschechischen Staatsangehörigen aus Leoben von einer anderen Polizeidienststelle gefahndet wird. Bei den Erhebungen zu diesem Sachverhalt verhielt sich der 15-Jährige nicht kooperativ und versuchte sich durch Schläge und Tritte sowie mit Kopfstößen gegen die Beamten, der Amtshandlung zu entziehen. Er konnte von den einschreitenden Polizisten mittels Körperkraft überwältig und festgenommen werden. Handfesseln und, weil das Verhalten immer aggressiver wurde, in weiterer Folge auch Fußfesseln mussten angelegt werden. Bei der Amtshandlung wurde niemand verletzt, der 15-Jährige erlitt lediglich Rötungen im Bereich der Handgelenke. Weitere Ermittlungen werden durchgeführt und der 15-Jährige wird angezeigt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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