FPÖ-Kunasek: „Erwarten uns objektives KAGes-Bestellungsverfahren und neue Spitalsplanung!“

KAGes-Vorstand darf nicht nach Parteifarbe besetzt werden; Gründe für Neubesetzung werden von Freiheitlichen hinterfragt. 

Wie den steirischen Printmedien heute zu entnehmen ist, zieht sich der Vorstandsvorsitzende der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft Dr. Karlheinz Tscheliessnigg zurück. Spekuliert wird sogar, dass er aufgrund seiner bisher nicht vorhandenen Impfbereitschaft den Hut nehmen musste. Nun kursieren bereits in namhaften Tageszeitungen die Namen erster potenzieller Nachfolgekandidaten. „Es wäre ein Skandal der Sonderkasse, wenn Dr. Tscheliessnigg tatsächlich nur aufgrund seines Impfstatus gehen hätte müssen. Zu diesem im Raum stehenden Verdacht wird uns die zuständige ÖVP-Landesrätin Bogner-Strauß noch Rede und Antwort stehen müssen. Seitens der FPÖ wird hierzu eine Anfrage eingebracht. Im Rahmen der Nachbesetzung des Vorstandsvorsitzenden fordern wir ein absolut objektives Bestellungsverfahren. Die Parteifarbe darf bei so einem verantwortungsvollen Posten jedenfalls in keiner Weise ein ausschlaggebendes Kriterium sein. Vom neuen Vorstandsvorsitzenden erwarten wir uns, dass er gegen die unsäglichen Spitalsschließungspläne und die stetige Bettenreduktion in steirischen Krankenhäusern klar Stellung bezieht. Ein Fortsetzen der gegenwärtig eingeschlagenen Richtung würde sich fatal auf die gesamte Gesundheitsversorgung in der Grünen Mark auswirken“, so der steirische FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek in einer ersten Reaktion.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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