FPÖ-Hermann/Triller: „Asylchaos und Kinderbetreuung als zentrale Themen im Landtag!“

Freiheitliche setzen Notstand im Kinderbetreuungsbereich sowie die unverantwortliche Wiedereröffnung von Asylquartieren in der Steiermark auf die Spitze der morgigen Agenda.

Im Zuge der morgen stattfindenden Landtagssitzung konfrontieren die Freiheitlichen ÖVP-Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß im Rahmen einer Dringlichen Anfrage mit dem immer deutlicher werdenden Personalmangel und den schlechten Arbeitsbedingungen im Bereich der Elementarpädagogik. „Aufgrund der jahrelangen Untätigkeit schwarz-roter Landesregierungen wurde der Kinderbildungs- und -betreuungsbereich völlig ins politische Abseits manövriert. Anstatt die Hilferufe des elementarpädagogischen Personals wahrzunehmen und auf seine berechtigten Anliegen zu reagieren, setzen ÖVP und SPÖ mit ihrem unverantwortlichen Wegducken die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel“, kritisiert FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Stefan Hermann das offensichtlich mangelnde Interesse der politischen Verantwortungsträger, endlich effektive Maßnahmen zu setzen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern. „Angesichts der schlechten Arbeitsbedingungen ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Absolventen im Bereich der Elementarpädagogik gegen diesen Beruf entscheiden. Die Regierungsverantwortlichen müssen hier endlich konkrete Schritte hin zu besseren Voraussetzungen wie etwa einer schrittweisen Verkleinerung der Gruppen oder einer finanziellen Attraktivierung setzen. Es ist höchst an der Zeit, grundlegende Reformen anzugehen, um Pädagoginnen und Betreuerinnen, die tagtäglich gesellschaftlich wichtige Arbeit leisten, bestmöglich zu unterstützen“, so Hermann, der mit der Anfrage an Landesrätin Bogner-Strauß auf die zahlreichen Unzulänglichkeiten hinweisen und den Druck auf die schwarz-rote Landesregierung zu erhöhen will.

Ein weiteres dringliches Thema im Rahmen der morgigen Landtagssitzung ist der zunehmende Migrationsdruck und die offensichtlich damit im Zusammenhang stehende Reaktivierung der Baumax-Halle in Leoben. „Mit der Wiedereröffnung der Baumax-Halle als Asylquartier importieren ÖVP, Grüne und SPÖ das nächste Sicherheitsrisiko für die Steirer. In der Vergangenheit kam es im Großquartier in Leoben bekanntlich zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen bis hin zu einer Massenschlägerei unter den untergebrachten Asylanten. Zahlreiche Polizeieinsätze bestätigen das massive Gefahrenpotenzial, das von dem untauglichen Skandalquartier ausging“, so FPÖ-Sozialsprecher LAbg. Marco Triller, der davon ausgeht, dass es im Umfeld der Baumax-Halle wieder zu vermehrten Polizeieinsätzen kommen wird. Im Zuge einer Dringlichen Anfrage an Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer will er unter anderem in Erfahrung bringen, seit wann der steirische Regierungschef von der Reaktivierung der Großunterkunft Bescheid wusste, welche Maßnahmen gesetzt werden, um die Einwohner von Leoben zu schützen und ob er sich dafür einsetzen wird, das Asyl-Großquartier schnellstmöglich wieder zu schließen. „Die Steirer haben schließlich ein Recht zu erfahren, ob sich ihr Landeshauptmann für seine Landsleute oder ein weiteres Mal für Glücksritter aus aller Herren Länder stark macht“, so Triller abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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