„Spektakulärer Schatzfund“ in Pöls- Oberkurzheim kehrt zurück!

Am 16. November erfolgt die Vertragsunterzeichnung zwischen den beiden Eigentümern, dem Universalmuseum Joanneum und der Marktgemeinde Pöls-Oberkurzheim sowie die offizielle Übergabe an Bürgermeister Mag. Gernot Esser. Damit kehrt ein Schatz zurück.

Zur Fundgeschichte und Bedeutung dieses Hochmittelalterlichen Münzfundes für die Steiermark:

Bei der Durchsicht alter Aktenbestände fand Gerfried Kaser, Kassier in Pöls auf einen Silberschatz. Im Jahr 1941 verständigte der damalige Bürgermeister Gauster den Landeskonservator von einem Fund bei Bauarbeiten im Gemeindeamt. Daraufhin wurden die 192 Silbermünzen nach Graz geschickt. Hier verliert sich die Spur aus der Sicht der Gemeinde Pöls.

Der Gemeindevorstand beauftragte daraufhin Peter Koch, Präsident der AGGA, Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Archäologie mit der weiteren Recherche. Nach aufwendigen Nachforschungen beim Bundesdenkmalamt, dem Landesarchiv und anderen Quellen konnte der Verbleib nun fast vollständig geklärt werden. Im Münzkabinett des UMJ ist ein Großteil des Fundes inklusive dem Fundgefäß verwahrt. Durch di tatkräftige Unterstützung von dessen Leiter, Mag. Karl Peitler konnte nun ein fast lückenloses Bild der damaligen Ereignisse gezeichnet werden.

Auch ist es gelungen zwischen den Eigentümern eine Vereinbarung zu erzielen um diesen für die Steiermark

Der Fund ist einer der bedeutensten Münzfunde der Steiermark, aus der Zeit des 13. Jahrhunderts, also am Beginn der „steirischen“ Geschichte

PS: Fotokredit Universalmuseum Joanneum / D. Modl

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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