Bad Ausseer Betrieb Holzbau Steinbrecher&Köberl gewinnt Holzbaupreis Steiermark.

Die Preisträger des Holzbaupreis Steiermark 2021 zeigen eines: Holz ist zum selbstverständlichen Baustoff geworden. Vom Einfamilienhaus bis zum sechsstöckigen Wohnhaus spielt Holz architektonisch und handwerklich alle Stückerln – und das in unglaublicher und hochwertiger Selbstverständlichkeit.

Die Jury wählte zehn Bauten, die „Holz“ innovativ und konsequent umsetzen. Zusätzlich wurde via Online-Voting der „Publikumspreis“ für den beliebtesten Holzbau vergeben. Die Jury vergab einen Anerkennungspreis „Landwirtschaftliche Bauten“
Knapp 180 Einreichungen zeigten, dass der Holzbau in der Breite angekommen ist.

Ausgelobt von der Landesinnung Holzbau und „Besser mit Holz“ dokumentiert und prämiert der Holzbaupreis das steirische Holzbau-Können. „Holz kann alles – da sind wir überzeugt. Die kleinen Bauten genauso wie die großen mit ihren riesigen Spannweiten. Holz kann es mit Leichtigkeit und Nachhaltigkeit“, betonen die zwei Auslober Landesinnungsmeister Oskar Beer und Josef König, „Besser mit Holz“-Obmann.

Die Kategorien:

Holzbaupreis für Private Wohnbauten – Handwerkspreis Holzbaupreis für Private Wohnbauten – Handwerkspreis Holzbaupreis für Mehrgeschossige Wohnbauten Holzbaupreis für Mehrgeschossige Wohnbauten Holzbaupreis für Mehrgeschossige Wohnbauten – Auszeichnung für humanes Wohnen Holzbaupreis für Bildungsbauten Holzbaupreis für Gewerbebauten Holzbaupreis für Bauten außerhalb der Steiermark Holzbaupreis für „Besser mit Holz“-gebaut Anerkennungspreis Landwirtschaftliche Bauten Publikumspreis

Die Jury:

Juryvorsitz Monika Gogl, Gogl Architekten
Andreas Tropper, Landesbausdirektion
Tom Kaden, Professur für Architektur und Holzbau / TU Graz Harald Deinsberger-Deinsweger, Institut für Wohnpsychologie Josef Frauscher, Holzbau Oberösterreich
Josef Koppelhuber, ConLignum
Carmen Oster, Kleine Zeitung

Die Preisträger Holzbaupreis Steiermark 2021 im Detail Holzbaupreis für Private Wohnbauten – Handwerkspreis: Haus D

OHNE JODELN

Eine Stadt inmitten der Alpen hat mit dem Haus D den richtigen Holzbau für dieses Umfeld gefunden. Nicht nachgegeben wurde der Versuchung, Holz alpin-folkloristisch einzusetzen. Die Fassade, die zwar nicht alle Holzbau-Möglichkeiten ausschöpft, bleibt klar und reduziert. Überzeugend waren die Innenräume: Architektonisch innovativ wurden differenzierte Raumvolumina für eine große Familie geplant. Vielfältige Räumübergänge, ohne eng oder unübersichtlich zu sein, bieten so Raum für die Bewohner jeden Alters und die Möglichkeit entsprechenden Mitwachsens.

Holz wurde sichtbar und fühlbar sowohl konstruktiv als auch optisch über mehrere Ebenen eingesetzt. Die Außenräume wurden architektonisch feinfühlig eingebunden und lassen den Innen mit dem Außenraum vielfältig verschmelzen.

Fotocredit: HBP Stmk/G. Ott;

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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