FPÖ-Royer: „Neue Vorwürfe gegen AWV Liezen werden Thema im Landtag!“

Vorwürfe zur Mülllagerung am Gelände des AWV aufgekommen – Freiheitliche bringen Anfrage ein.

Wie die „Kleine Zeitung“ heute berichtet, ist die Causa rund um die vermeintlichen Malversationen im Abfallwirtschaftsverband (AWV) Liezen um eine Facette reicher. So soll die Tochter des ehemaligen Geschäftsführers des AWV – sie war gleichzeitig auch Geschäftsführerin des örtlichen Abfallunternehmens, welches in einem Vertragsverhältnis mit dem AWV stand – grobe Mängel bei der Lagerung des Mülls am Areal des AWV öffentlich gemacht haben. Konkret handelt es sich um die mutmaßliche Lagerung von Asbestabfällen sowie Öl- und Chemikaliengebinden. „Die erhobenen Vorwürfe wiegen schwer, insbesondere da aufgrund der Lage des AWV-Areals besondere Vorsicht geboten ist. Schließlich grenzt dieses direkt an den alten Ennsarm“, so der Liezener FPÖ-Landtagsabgeordnete Albert Royer. „Sollte es tatsächlich zu Verfehlungen hinsichtlich der Lagerung von Abfällen gekommen sein, muss dies umgehend abgestellt werden. Um zu klären, ob es Mängel bei der Lagerung gab oder es sich um haltlose Anwürfe handelt, werden die Freiheitlichen eine Anfrage an die zuständige SPÖ-Umweltschutzlandesrätin Ursula Lackner einbringen. Wir werden eine Offenlegung aller Überprüfungen durch das Land Steiermark fordern. In dieser Causa darf nichts zugedeckt werden“, so Royer, der abschließend festhält, dass abseits der notwendigen Aufklärung nun endlich wieder Ruhe im Verband einkehren müsse.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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