Auf die Gemeinden kommt es an: Judenburg, Schladming und Seckau für Klimaschutz und energiepolitische Arbeit ausgezeichnet

Hochwasser, Unwetter, Trockenheit und Hitze: Bereits heute spüren viele Steirerinnen und Steirer die negativen Folgen des Klimawandels. Um diese einzubremsen und die Steiermark auch für kommende Generationen lebenswert zu erhalten, braucht es einen breiten Schulterschluss – von den Gemeinden bis hin zur Europäischen Union. 

Dabei nehmen schon die steirischen Gemeinden eine besonders wichtige Rolle ein.Umweltlandesrätin Ursula Lackner und Nachhaltigkeitslandesrat Hand Seitinger zeichneten vergangene Woche Vorzeigegemeinden, darunter drei Gemeinden aus dem Murtal,für ihren besonderen Einsatz im Klimaschutz im Rahmen einer steiermarkweitenKlimaschutz-Bürgermeister:innen-Konferenz aus. 

Dabei wurden: • Judenburg mit der Verleihung von fünf „e“ nach den strengen Kriterien des e5-Programmes ausgezeichnet • Seckau mit der Verleihung von vier „e“ nach den strengen Kriterien des e5-Programmes ausgezeichnet • Schladming für die 25 jährige Mitgliedschaft im Klimabündnis Steiermark geehrt

„In der Steiermark können wir glücklicherweise bereits auf ein breites Netzwerk von klimafreundlichen Gemeinden bauen. Das ist im Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen von großer Bedeutung“, erklären Ursula Lackner und Hans Seitinger, die vergangene Woche gemeinsam mit der Energie Agentur Steiermarke5 Steiermark und dem Klimabündnis Steiermark zur Auszeichnungsgala nach Bruck luden.

Das „e5-Programm“ hilft, vom Land Steiermark unterstützt, Gemeinden ihre Energie- und Klimaschutzpolitik zu modernisieren, Energie und Kosten zu sparen und verstärkt erneuerbare Energieträger einzusetzen. Neben einer jährlichen internen Überprüfung unterziehen sich die Kommunen alle vier Jahre einer Bewertung durch eine unabhängige Kommission. Ähnlich dem „Hauben-Prinzip“ bei Restaurants werden die Gemeinden je nach Umsetzungsgrad der ihnen möglichen Maßnahmen mit bis zu fünf „e“ ausgezeichnet. 

Die Mitgliedsgemeinden im Klimabündnis setzen auf lokaler Ebene Klimaschutz-Maßnahmen in vielen Bereichen – von Energie über Mobilität und die Beschaffung bis zumBodenschutz – um. Gleichzeitig unterstützen sie den Regenwaldschutz im brasilianischen Amazonasgebiet. 

„Die steirischen Gemeinden sind ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, den Klimawandel und seine Folgen abzumildern! Sie haben Vorbildwirkung und können direkt vor Ort wichtige Maßnahmen setzen. Ich danke allen Ausgezeichneten herzlich für ihren Einsatz“, so Lackner und Seitinger ergänzt: „Unsere Gemeinden sind das Rückgrat unseres Landes und sie leisten einen enormen Beitrag zum Klimaschutz. Daher ist es wichtig, ihr Engagement mit dieser Auszeichnung sichtbar zu machen“.

Verwendungshinweis: © Martin Meieregger

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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