Verschärfung der Corona-Maßnahmen: 3 G am Arbeitsplatz, 2G im Freizeitbereich

Neue bundesweite Regelungen ab 8. November

Kurz vor dem Winter steht Österreich vor einer herausfordernden Situation. Eine rasche Reaktion auf die steigenden Inzidenzen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung des pandemischen Geschehens. 

Fest steht, wir brauchen einen Turnaround im Pandemiegeschehen und dieser darf nicht auf dem Rücken der Betriebe passieren. Die Bundesregierung hat daher gestern, 5.11.,  gemeinsam mit den Bundesländern eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen angekündigt, die mit 8. November 2021 in Kraft treten soll. 
 
Die Regelungen im Überblick:

Umfassende 2G-Pflicht
Überall dort, wo derzeit die 3G-Regel gilt, wird die 2G-Regel (Geimpft/Genesen) eingeführt (Ausnahme: am Arbeitsplatz bleibt die 3G-Regel bestehen): Gastronomie und NachtgastronomieHotelleriekörpernahe DienstleisterTheater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle und -arenenVeranstaltungen und Zusammenkünfte ab 25 PersonenFür den 2G-Nachweis wird eine Übergangsfrist von vier Wochen gelten, d.h. in diesem Zeitraum gilt bereits eine Impfung mit PCR-Test als Nachweis – somit braucht es in der Übergangsfrist keine Vollimmunisierung.Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird von zwölf auf neun Monate reduziert.Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel, wobei der Ausbau der PCR-Testkapazitäten forciert wird, um Antigentests österreichweit durch PCR-Tests zu ersetzen.Der Hochinzidenzerlass und damit Ausreisekontrollen fallen weg.Ausweitung der FFP2-MaskenpflichtFFP2-Maskenpflicht für alle Personen im gesamten Handel, in Büchereien und Museen.Achtung, bis zum Vorliegen der veröffentlichten Verordnung können sich noch Änderungen ergeben.

Weitere Antworten, Updates und Informationen rund um Corona finden Sie auf dem Corona Infopoint der WKO >>
 
WKO fordert Hilfen für besonders betroffene Branchen:

Wir haben in Gesprächen mit der Bundesregierung klargestellt, dass eine verpflichtende 2,5G-Regelung am Arbeitsplatz aufgrund der bundesweit derzeit nicht vorhandenen PCR-Testinfrastruktur nicht machbar ist und zu massiven negativen Auswirkungen in der betrieblichen Praxis führen würde.

Da, wo es Einschränkungen des Betriebes gibt, wie durch Betretungsverbote für Nicht-Geimpfte, ist klar, dass es Hilfen für besonders betroffene Branchen und deren Beschäftigte geben muss. Wir fordern daher rasche Gespräche über eine Verlängerung der bestehenden Unternehmenshilfen. 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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