Freiheitliche kritisieren mögliche Ausreisekontrollen aus Bezirk Liezen

Wie gestern medial bekannt wurde, dürfte den Bewohnern des Bezirkes Liezen die Einführung von Corona-Ausreisekontrollen unmittelbar bevorstehen. Der „ORF“ berichtete, dass ein Konzept zur Überwachung bereits fertig sei und möglicherweise mit kommendem Montag in Kraft treten könne. Die Freiheitlichen kritisieren die publik gewordenen Pläne scharf. „Dass man abermals dazu übergeht, ganze Bezirke abzuriegeln, ist nicht tragbar“, so FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Albert Royer. „Sogar Bezirkshauptmann Sulzbacher gibt zu, dass aufgrund der Größe des Bezirkes eine effektive Kontrolle gar nicht möglich ist. Der Plan, Ausreisekontrollen durchzuführen, ist aus freiheitlicher Sicht abzulehnen“, so Royer weiter. „Diese geplanten Kontrollen sind bürokratischer Unfug und stellen eine reine Schikane der Bürger dar. Während viele Länder bereits ihre Maßnahmen beendet haben, werden die Steirer weiterhin tagein tagaus drangsaliert“, so der freiheitliche Bezirksparteiobmann weiter, der die Landesregierung scharf kritisiert. „Das Vorgehen der Politik in Liezen ist besonders paradox. Während einerseits geplant ist, die Bürger unter dem Vorwand gesundheitspolitischer Maßnahmen wegzusperren und mit Kontrollen drangsaliert, sperrt die schwarz-rote Landesregierung andererseits drei Spitäler zu und nimmt eine massive Bettenreduktion im Bezirk schulterzuckend in Kauf. Die Logik hinter dieser Vorgehensweise erschließt sich uns jedenfalls nicht. Es kann nicht sein, dass ein unbescholtener Bürger, der weder geimpft, noch getestet oder genesen ist, in seinem Heimatland nicht mal mehr seinen Wohnbezirk verlassen kann“, so Royer abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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