Admiral 2. Liga: GAK 1902 VS. FC LIEFERING 0:3 (0:0)

AUCH IN GRAZ NICHT ZU BÄNDIGEN

TORSCHÜTZEN: NENE (54.), KJAERGAARD (60.), REISCHL (81.)

Spielbericht: FC LIEFERING; Foto: Red Bull/GEPA Pictures

Die vom Co-Trainer-Duo interimistisch betreuten Grazer parieren in Halbzeit eins noch sämtliche Angriffe geschickt, gegen unseren Spielwitz im zweiten Durchgang ist allerdings kein Kraut gewachsen.

SPIELBERICHT

Unsere Burschen kamen beim Ex-Klub von Übungsleiter Rene Aufhauser vielversprechend aus dem Startblock. Startelfdebütant Lukas Ibertsberger schickte Elias Havel auf die Reise, den GAK-Abwehrmann Palla umrempelte – die Pfeife von Referee Lechner blieb stumm. Vertretbar, wenngleich ein Penaltypfiff kein Skandal gewesen wäre. Wir monopolisierten das Leder, die beiden klarsten Gelegenheiten machte jedoch die Abseitsfahne zunichte: erst Elias Havel, dann Dorgeles Nene – beide standen knapp im Halteverbot.

Von den Rotjacken ging lediglich aus der Distanz Gefahr aus: Ein Sangare-Abschluss zischte um Nuancen am Gehäuse vorbei. Das Aufhauser-Ensemble antwortete mit ähnlichen Mitteln: Amankwah Forson drückte aus der zweiten Reihe ab – drüber, Justin Omoregie verantwortete einen ruhenden Ball aus spitzem Winkel – Außennetz.

Durchgang zwei war nur wenige Sekunden alt, als man erkennen konnte, dass unsere Akteure fortan konkreter und zielstrebiger vor des Gegners Kasten aufkreuzen würden: Einen Havel-Volley kratzte Keeper Meierhofer noch von der Linie, gegen den nächsten Vorstoß war er machtlos: Forson degradierte zwei Grazer – passend zum heutigen Ski Alpin-Auftakt – zu Slalomstangen und legte zu Nene ab, der entschlossen zum 1:0 finalisierte (54.). Auflösungserscheinungen in der Hintermannschaft der Athletiker eröffneten unseren Wirblern weitere Chancen: Forson schnibbelte das Rund per Fernschuss an den Pfosten! Nur Augenblicke später empfing Omoregie einen Nene-Durchstecker. Der Mittelfeldmann schien Maurits Kjaergaard im Rückspiegel zu sehen, lancierte ebenjenen und durfte anschließend jubeln: Der Däne hatte aus zentraler Position zum Zweiten vollstreckt (60.).

Der völlig beschäftigungslose Adam Stejskal sah auch im Anschluss weiterhin torhungrige Vorderleute: Während die Steirer kollektiv abschalteten, erlief Daniel Owusu das Spielgerät kurz vor dem Toraus. Seine scharfe Hereingabe übernahm Luka Reischl aus kürzester Distanz – das 3:0 durch eine Koproduktion zweier Joker (81.)! Damit reichte es den Aufhauser-Schützlingen auch: Dank eines couragierten Auftritts, vor allem im zweiten Abschnitt, bejubeln Nene & Co. den vierten Dreier am Stück!

STATEMENT

Rene Aufhauser:

Wir haben das Passtempo hochgehalten und wollten geduldig und zielgerichtet bleiben, dann würde sich die Chance schon irgendwann auftun. Diese haben wir dann eindrucksvoll genutzt – bärenstark! Es ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft, nichts zugelassen zu haben. Es freut mich, dass die Viererkette, die erstmals in dieser Zusammensetzung gespielt hat, die Null gehalten hat. Dass wir nach zwölf Runden schon so weit sind, war zwar nicht unbedingt zu erwarten, ist aber eine tolle Bestätigung für die Mannschaft und den Staff!

DATEN & FAKTEN

Aufstellung: Stejskal – Ibertsberger, Okoh, Baidoo, Major (81. Sahin) – Tijani, Omoregie, Kjaergaard (68. Kameri) – Nene (76. Reischl), Forson (81. Atiabou) – Havel (68. Owusu)
Gelbe Karte: Tijani (46./Foul)
Zuschauer: 1.906
Schiedsrichter: Harald Lechner

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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