FPÖ-Eustacchio/Amesbauer: „Zahlreiche offene Fragen rund um zweite Grazer Moschee!“

Freiheitliche fordern absolute Transparenz bei Plänen zu zweiter Moschee der Landeshauptstadt und bringen Anfrage an den Innenminister ein.

Wie Ende September bekannt wurde, wird die steirische Landeshauptstadt bald um ein islamisches Gotteshaus reicher werden. Die Union Islamischer Kulturzentren Österreichs (UKIZ) plant die Errichtung einer Moschee in der Grazer Lazarettgasse. FPÖ-Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio kritisierte die späte Bekanntgabe der Pläne bereits scharf. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Planungen der UKIZ bis nach der Grazer Gemeinderatswahl geheim gehalten werden sollten. Die Anrainer haben jedoch ein Recht darauf zu erfahren, was in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft geschieht“, so Eustacchio. „Bisher gibt es ja nur vage Beschreibungen des Bauvorhabens, auch die Betreiberorganisation ist vielen unbekannt. Aus diesem Grund hat der steirische Nationalrat Hannes Amesbauer eine Anfrage an das Innenministerium eingebracht, um in Erfahrung zu bringen, ob die UKIZ in der Vergangenheit bereits negativ beim Verfassungsschutz aufgefallen ist“, so der Grazer FPÖ-Chef weiter. 

FPÖ-Amesbauer: „UKIZ und geplanter Bau müssen genau beobachtet werden!“
Amesbauer selbst erhofft sich von der Anfrage genaue Hintergrundinformationen zur UKIZ. „Graz hat in den vergangenen Jahren bekanntlich einen traurigen Ruf als Hochburg des Islamismus erworben. Dahingehend gilt es genauestens abzuklären, wie sich die Ausrichtung des Vereines darstellt und welche Unterlagen dem Verfassungsschutz zur UKIZ vorliegen“, so Amesbauer, der auch einen genauen Blick auf die Finanztransaktionen im Zusammenhang mit der Errichtung werfen möchte: „Wir haben beim Bau der bosnischen Moschee in Graz erlebt, dass eine halbe Million Euro aus den Emiraten überwiesen wurde. Niemand weiß genau, woher und durch welche Netzwerke dieses Geld geflossen ist. Derartige Auswüchse und die damit möglicherweise in Zusammenhang stehende Einflussnahme aus dem Ausland gilt es, zu verhindern!“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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