368 Rekruten vor Schloss Eggenberg in Graz angelobt

Normalerweise erfolgt die Angelobung vor dem Schloss Eggenberg erst nach Einbruch der Dunkelheit und unter Teilnahme vieler Schaulustiger sowie Freunde und Verwandter der Rekrutinnen und Rekruten. Um den COVID-19-Schutzbestimmungen gerecht zu werden, fand die Veranstaltung heute (21.10.) nach einjähriger Pause unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Darüber hinaus wurde nicht auf den Sonnenuntergang gewartet, die Veranstaltung fand erstmals unter Tags statt. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl und Militärkommandant Heinz Zöllner konnten 368 Rekrutinnen und Rekruten aus den Kasernen Gratkorn, Straß und Zeltweg im Dienst willkommen heißen.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hob im Rahmen seiner Festrede einmal mehr die Bedeutung des Österreichischen Bundesheeres hervor: „Speziell seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben Soldatinnen und Soldaten ihren großen Wert für den Schutz der Bevölkerung unter Beweis gestellt. Gerade in unsicheren Zeiten ist ein Mehr an Sicherheit erforderlich. In Österreich herrscht seit 1945 Frieden und Freiheit, das ist keine Selbstverständlichkeit. Sie alle tragen in den nächsten Monaten eine wesentliche Verantwortung für das Land und sind Teil der unerlässlichen Hilfe, die im Katastrophenfall zur Stelle ist. Ich danke Ihnen allen für den Einsatz und den großen Beitrag zur Sicherheit unserer Republik.“

Dem Bürgermeister von Graz, Siegfried Nagl, war es besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass „in einer Zeit, in der immer mehr Menschen ein Gefühl von Unsicherheit haben, das Österreichische Bundesheer für Sicherheit im umfassenden Sinn steht – an unseren Grenzen, im Katastrophenfall und bei internationalen Einsätzen. Die anzugelobenden Rekrutinnen und Rekruten sind ein deutliches Zeichen für die Bereitschaft junger Menschen, Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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