OÖ: Stichwahl bei BürgermeisterInnen – Direktwahl. Posch (SPÖ) in Gosau abgewählt, Schiller in Bad Ischl mit 63 Stimmen voran

Vor 14 Tagen gab es in OÖ Landtags-, Gemeinderats- und BürgermeisterInnen – Direktwahlen. Jene KandidatInnen, die keine absolute Mehrheit an Stimmen erreichen, mussten sich in einem 2. Wahlgang heute, 10. Oktober, einer Stichwahl stellen.

Wo gibt es eine Direktwahl?

In sechs Bundesländern gibt es die Direktwahl. Das bedeutet, dass man am Wahltag zwei Stimmen abgeben kann. Mit einer Stimme wählt man eine Partei in den Gemeinderat, mit der anderen stimmt man für eine konkrete Person als Bürgermeister/in. Erhält kein/e Kandidatin im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit (mindestens 50% plus 1 Stimme), dann findet zwei Wochen später eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidat/innen mit den meisten Stimmen statt. In Wien, Niederösterreich und der Steiermark gibt es keine Direktwahl, sondern das Listenwahlrecht. Man gibt seine Stimme für eine Partei ab, die stärkste Partei schlägt im Gemeinderat eine/n Bürgermeister/in vor, der Gemeinderat wählt dann den/die Bürgermeister/in. Beim Rücktritt eines Bürgermeisters gibt es entweder eine neue Direktwahl oder der Gemeinderat wählt einen neuen Ortschef.

Gosau und Bad Ischl – SpitzenkandidatInnen mussten in die Stichwahl

In 2 Gemeinden des Inneren Salzkammerguts gab es eine Stichwahl, in Gosau und Bad Ischl. Die ÖVP hatte in Gosau bereits einen Erdrutschsieg bei den Gemeinderatswahlen erreicht, nun setzte sich auch Spitzenkandidat Markus Schmaranzer von der ÖVP gegen Friedrich Posch (SPÖ) klar durch.

In Bad Ischl ist die Bürgerliste von Johannes Mathes vor 14 Tagen stimmenstärkste Partei geworden. In der Stichwahl setzte sich Ines Schiller von der SPÖ (die SPÖ erlitt bei den Gemeinderatswahlen starke Einbußen) mit einem Überhang von 63 Stimmen ganz knapp durch

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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