Evangelische Kirche Steiermark zur Gemeindegründung in Schladming.

In der Kleinen Zeitung von heute wurde über die Gemeindegründung in Schladming berichtet. Dazu möchte die steirische Kirchenleitung Stellung nehmen und würde sich freuen, wenn Sie dieses Stellungnahme in Ihre Berichterstattung aufnehmen.

Statement Superintendentialkurator Dr. Michael Axmann: „Rückschritt statt Erneuerung“

„Tatsächlich unterscheidet die Evangelische Kirche und die neue Gemeinde einiges voneinander. Die Gleichberechtigung von Frauen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Dass die Leitung und Predigt dieser Gruppe nun ausschließlich bei Männern liegt, sehen wir nicht als Erneuerung sondern als Rückschritt. Uns ist eine offene Haltung und das Gespräch ohne Scheuklappen wichtig. Wir erheben auch nicht den Anspruch, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Gemischtkonfessionelle Familien sind in weiten Teilen der Steiermark nichts außergewöhnliches. Wir werden der Freikirche daher in offener Ökumene begegnen wie allen anderen Kirchen auch.“

Statement Superintendent Mag. Wolfgang Rehner: „Akzeptanz, Dialog und gute Zusammenarbeit mit anderen Kirchen“

„Der Gemeindegründung in Schladming ging eine längere Phase der Entfremdung voraus. Wir möchten zu allererst betonen, dass jeder Austritt eines Kirchenmitglieds für unsere Kirche sehr schmerzvoll ist. Zu unserem Selbstverständnis gehört, dass wir unterschiedliche Strömungen innerhalb unserer Kirche akzeptieren.  Eine gute Zusammenarbeit und der Dialog mit anderen Kirchen und Konfessionen sind uns wichtig. Das schließt auch mit ein, dass wir keine Mitarbeiter aus anderen Kirchen abwerben und die Gültigkeit der Taufe aus anderen Kirchen anerkennen.“

Fotos: EK Stmk

Wolfgang Rehner
Michael Axmann

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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