Altausseer Manuel Pliem nach weiterem TOP10 Ergebnis heiß auf die Weltmeisterschaft | Zwangspause für Schöggl

Beim vergangenen Sonntag stattgefundenen MTB-Marathon Worldseries Bewerb in Jelenia Gora (Polen) konnte sich Manuel Pliem erneut in den TOP10 platzieren und dies obwohl, aufgrund eines Reifendefekts, das Glück diesmal nicht ganz auf seiner Seite lag.

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Manuel Pliem:„Ich fühlte mich vom Start weg richtig gut und lag bei Kilometer 55 um Position vier bis fünf. Ein Reifendefekt stoppte mich kurz und leider war es nicht möglich, den Defekt zu beheben. Ich musste in Folge acht Kilometer ohne Luft in die nächste Tech-Zone fahren, um das Laufrad zu wechseln und verlor hier dementsprechend viel Zeit. Auf den letzten 20 Kilometern konnte ich aber noch einmal einige Positionen gut machen und erneut in den TOP10 finishen. Das Glück war dieses Mal nicht ganz auf meiner Seite, aber dafür ist meine aktuelle Form vielversprechend für die letzten Rennen der Saison.“ 

Das Timing für die Weltmeisterschaft, die kommenden Samstag auf der Insel Elba in Italien ausgetragen wird, ist also perfekt. Pliem befindet sich bereits auf Elba und berichtet von einem staubtrockenen, technisch und physisch extrem fordernden Kurs, der den TeilnehmerInnen auf 115km und 4200hm einiges abverlangen wird. 

Ich freue mich schon sehr auf den Bewerb am Samstag. Nach der Besichtigung habe ich großen Respekt vor dieser Strecke. Das wird ein richtig schweres, langes Rennen und eine extreme Herausforderung für Fahrer und Material. Aber genau das liegt mir und ich bin bestmöglich vorbereitet„, schaut Pliem motiviert auf das nächste Saison-Highlight. Auch der Blick auf das aktuelle UCI MTB Marathon Worldseries Ranking – auf dem Pliem als bester Österreicher auf Rang sieben liegt – lässt hoffen, dass der Steirer sein bisher bestes WM-Ergebnis aus dem Vorjahr (Rang 14) mit einem perfekten Rennen in dieser Saison noch einmal toppen kann. 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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