Thomas Gaisberger/Oberbank Bad Aussee: US-Notenbank peilt straffere Geldpolitik an

Ein Satz macht den Unterschied: „Hält die Erholung am Arbeitsmarkt wie erwartet an, könnte eine Reduktion des Anleihenkaufprogramms bald gerechtfertigt sein“, schreibt das Federal Reserve in der Medienmitteilung nach der Sitzung des Offenmarktausschusses am Mittwochnachmittag. Damit kündigt die US-Notenbank Fed das möglicherweise baldige Ende des Programms an, gemäß dem sie pro Monat US-Staatsanleihen in der Höhe von mindestens 80 Mrd. USD und hypothekengesicherte Wertpapiere in der Höhe von mindestens 40 Mrd. USD kauft. Während die Medienmitteilung offenließ, wann genau „bald“ ist, erklärte Fed-Chef Jay Powell an der anschließenden Medienkonferenz, dass dies „bereits die nächste Sitzung vom 2. und 3. November bedeuten kann“.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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