Brand in einem Firmengebäude – aktuelle steirische Polizeimeldungen

Rosental an der Kainach, Bezirk Voitsberg. – Offenbar aufgrund eines technischen Defekts brach Montagfrüh, 27. September 2021, ein Brand in einem Firmengebäude aus. Verletzt wurde niemand.

Der Brand dürfte zwischen 02:00 und 04:00 Uhr im Technikraum ausgebrochen sein. Einsatzkräfte der Feuerwehren Köflach, Piber und Rosental, mit 25 Personen und vier Fahrzeugen im Einsatz, löschten den Brand.

Es entstand ein Schaden in derzeit unbekannter Höhe.

Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst worden sein.

Reisebus gegen Lkw: 29 Verletzte

Hartl, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Bei einer Kollision zwischen einem Reisebus und einem Sattelzug auf der L414, stürzte der Bus Montagvormittag, 27. September 2021, mehrere Meter über eine Böschung und kam auf der Seite zu liegen. Insgesamt 29 Personen wurden teils schwer verletzt. Rund 120 Einsatzkräfte und drei Rettungshubschrauber standen im Einsatz.

Kurz nach 10.30 Uhr fuhr ein 56-jähriger Lkw-Lenker aus dem Bezirk Graz-Umgebung mit einem Sattelzug auf der L414 von Stubenberg kommend in Richtung Hartl. Er hatte kurz zuvor Holzfertigteile zugestellt und beabsichtigte mit dem leeren Lkw in Richtung Sebersdorf zu fahren. Kurz vor dem Ortsgebiet Untertiefenbach bremste der 56-Jährige seinen Lkw in einer langgezogenen Rechtskurve ab. Dabei dürfte der leere Sattelaufleger auf der regennassen Fahrbahn ins Rutschen und leicht auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dort kollidierte er mit der linken Seite des entgegen kommenden Reisebusses aus dem Bezirk Korneuburg/NÖ. Dieser war mit einer Senioren-Reisegruppe (Männer und Frauen im Alter zwischen 61 und 88 Jahren) aus dem Bezirk Hollabrunn/NÖ unterwegs gewesen.

In der Folge kam der mit 29 Personen (inkl. Fahrer) besetzte Bus rechts von der Fahrbahn ab und stürzte einige wenige Meter über eine Wiesenböschung. Dort kam der „50-Sitzer“ auf der rechten Fahrzeugseite zu liegen. Insgesamt rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei standen in der Folge im Einsatz. Die insgesamt 29 Verletzten (24 leicht, fünf schwer) wurden von den rund 40 anwesenden Rettungskräften und Notärzten des Roten Kreuzes medizinisch erstversorgt und in die Krankenhäuser nach Hartberg, Oberwart, Weiz sowie ins LKH und UKH Graz verbracht. Für den Transport der Schwerverletzten standen auch drei Rettungshubschrauber (C12, C16 und C17) im Einsatz. Der Lkw-Lenker (56) blieb unverletzt. Der niederösterreichische Buslenker (54) dürfte schwere Verletzungen (Brüche) erlitten haben. Ein Teil der Verletzten konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung bereits wieder verlassen.

Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Obertiefenbach, Kaindorf und Stubenberg am See sorgten für die Absicherung der Unfallstelle und unterstützten beim Abtransport der Verletzten. Für die Koordination der Einsatzkräften standen vor Ort auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld und des örtlichen Bezirkspolizeikommandos im Einsatz. Die Vermessung der Unfallstelle (Fotogrammmetrie) erfolgte mit Hilfe einer Polizei-Drohne. Hinweise auf eine Alkoholisierung der Fahrzeuglenker konnten nicht erhoben werden.

Die L414 war für die Dauer der Unfallerhebungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.

Verkehrsunfall / Totalsperre der L414

Tiefenbach, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Montagvormittag, 27. September 2021, kollidierte auf der L414 ein Lastkraftwagen mit einem Reisebus. Rund 30 Insassen wurden unbestimmten Grades verletzt. 

Gegen 10.35 Uhr kam es zu dem Unfall. Einsatzkräfte sind derzeit an der Unfallstelle.

56-Jähriger löste Sucheinsatz aus

Trofaiach, Bezirk Leoben. – Ein 56-jähriger Bergsteiger geriet Sonntagnachmittag, 26. September 2021, im Bereich der „Vordernberger-Mauer“ in unwegsames Gelände und löste Montagfrüh, 27. September 2021, eine Suchaktion aus. 

Der Leobener stieg gegen 13.30 Uhr, allein von der Hirnalm auf das Fahnenköpfl. Er verließ den markierten Wanderweg (Grete Klinger Steig) und geriet in unwegsames, steiles alpines Gelände.  Aufgrund der Dunkelheit biwakierte der Mann in einem Latschenfeld. Wegen einsetzenden Regens setzte der Bergsteiger um 3.30 Uhr einen Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt neigte sich auch noch der Akku seines Handys zu Ende. Daraufhin wurde eine Suchaktion ausgelöst. Rund 40 Einsatzkräfte (verschiedene Ortstellen der Bergrettung aus dem Bezirk Leoben, Hundestaffel Bergrettung Steiermark, Feuerwehr Mautern sowie Alpinpolizei Hochsteiermark) suchten das schwierige Einsatzgebiet entsprechend ab. Ein Rettungshubschrauber (C17) und ein Polizeihubschrauber unterstützten bei der Suche nach dem Mann. Bei beginnendem Tageslichte konnte dieser jedoch selbstständig über eine steile Rinne absteigen und nach Hause gehen. Dort verständigte er via Notruf erneut die Einsatzkräfte. Der 56-Jährige blieb unverletzt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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