Bodenschutz im Mittelpunkt der Grünen Landtagsarbeit im Herbst – Krautwaschl drängt auf echte Reform, denn „sonst verliert die Steiermark buchstäblich den Boden unter den Füßen“

„Das gestrige Wahlergebnis in Graz hat neuerlich gezeigt, dass das Thema Bodenschutz und sehr viele Menschen bewegt – für uns Grüne wird das der Schwerpunkt der Landtagsarbeit im Herbst sein“, kündigt heute die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl vor der morgigen Landtagssitzung an: „In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob ÖVP und SPÖ Boden- und Klimaschutz wirklich ernst nehmen, wir werden jedenfalls Druck machen.“

Für den Herbst hat die Landesregierung ja eine Novelle der Bau- und Raumordnungsgesetze in der Steiermark avisiert: „Wir werden ganz genau drauf achten, dass den Worten Taten folgen – und dass nicht wieder viele Schlupflöcher entstehen“, so Krautwaschl. Denn aus Grüner Sicht ist völlig klar, dass die Raumordnungsnovelle „eine echte Reform für Klima- und Bodenschutz sein muss – denn sonst verliert die Steiermark im wahrsten Sinne des Wortes endgültig den Boden unter den Füßen“, mahnt Krautwaschl, die darauf verweist, dass im zuständigen Landtagsunterausschuss gleich 17 Grüne Initiativen zum Thema auf Behandlung „warten“: „Wir müssen das Bodenverschwenden in der Steiermark beenden“, so die Grüne Klubobfrau, die erinnert: „In keinem anderen Bundesland werden so viele Flächen zubetoniert wie in der Steiermark – damit muss Schluss sein, denn es geht um den Schutz unserer Lebensgrundlage Boden!“

Foto: Grüne Steiermark

Klubobfrau Sandra Krautwaschl im Landhaushof.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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