FPÖ-Hermann: „Landeshauptmann muss Pläne zu möglichen Verschärfungen auf den Tisch legen!“

Freiheitliche befragen im Landtag Landeshauptmann Schützenhöfer zu geplanten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen.

Im Rahmen der am nächsten Dienstag stattfindenden Landtagssitzung werden die steirischen Freiheitlichen ÖVP-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer zu potentiellen Erweiterung der Corona-Maßnahmen befragen. Konkret möchte man darüber Auskunft erhalten, ob der Landeshauptmann zukünftig von einer weiteren Spaltung der steirischen Bevölkerung in „brave“ Geimpfte und „böse“ Ungeimpfte Abstand nehmen wird und folglich in absehbarer Zeit keine weiteren Verschärfungen des 3-G-Regelsystems vorgenommen werden. „Landeshauptmann Schützenhöfer muss die Karten endlich auf den Tisch legen“, so FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter LAbg. Stefan Hermann. „Nachdem es im Land Steiermark ja bekanntlich bereits zu Verschärfungen gekommen ist – an Veranstaltungen des Landes dürfen nur noch PCR-getestete und geimpfte Personen teilnehmen – ist man nunmehr der gesamten steirischen Bevölkerung in der Pflicht, Klartext zu sprechen. Wir hoffen, dass am kommenden Dienstag alle wahltaktischen Überlegungen der ÖVP über Bord geworfen sind und man den Steirern endlich reinen Wein über potentielle weitere Verschärfungen einschenkt“, so Hermann weiter, der die Position der Freiheitlichen nochmals herausstreicht. „Es besteht die berechtigte Sorge, dass die Vorgaben für Landesveranstaltungen als Blaupause für zahlreiche andere Bereiche in der Steiermark dienen könnten und fortan nur mehr Geimpfte oder Personen mit einem negativen PCR-Testergebnis beispielsweise an Sportevents teilnehmen dürfen. Im schlimmsten Falle könnte sogar das Wiener 2-G-Regelsystem auf die Steiermark ausgeweitet werden, was de facto einer Impfpflicht gleichkommt. Dagegen werden wir entschieden auftreten“, so der freiheitliche Klubobmann-Stellvertreter abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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