Alps Hockey League: Red BullJuniors verlieren denkbar knapp mit 2:3 in Asiago

Levijoki: „Da wäre mehr drinnen gewesen.“

Asiago, 22.9.21 | Die Red Bull Hockey Juniors mussten sich in der Alps Hockey League gegen Migross Supermercati Asiago Hockey knapp mit 2:3 geschlagen geben. Das Spiel, über lange Zeit ausgeglichen, entschied sich erst in den letzten paar Spielminuten durch einen Powerplay-Treffer der Gastgeber. Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Red Bulls nicht viel, denn in bereits weniger als 24 Stunden geht es mit dem Auswärtsspiel gegen Sportivi Ghiaccio Cortina Hafro (20:30 Uhr) weiter.

Spielverlauf

Mit der Motivation vom letzten Overtime-Sieg gegen Lustenau reisten die Juniors mit breiter Brust in Richtung Italien zum Doppelspieltag. Im ersten Spiel gegen Asiago musste man früh einen Rückstand wegstecken (5. Spielminute). Das gelang den Red Bulls gut, die mit ihrem Tempo die Gastgeber immer wieder zu Strafen zwangen. Tim Harnisch, der wie Paul Stapelfeld in dieser Saison erstmals in der AHL auflief, traf zum 1:1-Ausgleich noch vor der Pause.


Im zweiten Abschnitt ging das Spiel flott in beide Richtungen. Verteidiger Joona Lehmus brachte zur Mitte des Spiels die Red Bulls erstmalig an diesem Abend im Powerplay in Führung. Doch dieses Mal waren es die Italiener, die durch den italienischen Nationalteamspieler Stefano Giliati (ua. 157 American Hockey League Spiele und langjähriger Profi in Europas Top-Nationen) ausglichen.


Im Schlussabschnitt standen mehrmals die beiden Torhüter Alois Schultes für die Red Bulls und Gianluca Vallini im Fokus des Geschehens. Lange Zeit schien alles auf eine Nachspielzeit hinauslaufend, ehe sich die Juniors kleine Undiszipliniertheiten erlaubten und in Unterzahl das 2:3 kassierten, welches zu gleich den Endstand markierte.

Alps Hockey League | Grunddurchgang
Migross Supermercati Asiago Hockey – Red Bull Hockey Juniors 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)

Tore
1:0 | 05:44 | Samuele Zampieri
1:1 | 16:39 |Tim Harnisch
1:2 | 35:03 | Joona Lehmus (PP)
2:2 | 23:16 | Stefano Giliati
3:2 | 56:21 | Michele Marchetti (PP)

Trainer Teemu Levijoki

„Wir haben grundsätzlich zwei Drittel lang ein gutes Eishockey gezeigt, aber im letzten Abschnitt hat die Intensität von unserer Seite nachgelassen. Grundsätzlich finde ich, wäre ein Punkt drinnen gewesen und auch verdient, aber auf diesem Level muss man konstant seine Leistung abrufen. Gerade am Schluss haben wir keine guten Entscheidungen getroffen, eine Strafe genommen und dabei das Tor bekommen.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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