Schladming: Moran verpasst knapp das Podest

In den letzten Tagen versuchte der Ramsauer Moran Vermeulen, mit der Teilnahme an der Alpentour Trophy, einen Abstecher zu den Mountainbikern. Für den Rad-Bundesliga Sieger war dies eine willkommene Abwechslung nach einer langen Straßensaison. Der Plan des Ramsauers war es einfach ein wenig „mitzurollen“, aber schlussendlich lief es so gut dass er von Beginn an um einen Platz auf dem Podium mitkämpfte. Von Tag zu Tag merkte er jedoch die Umstellung von Rennrad auf das Mountainbike. So schmerzte der ganze Körper vor dem Start der letzten Etappe, dies in Form eines Zeitfahrens von der Planai auf die Schafalm ausgetragen wurde.

„Brutal schwere Etappen, aber ein Rennen in der Heimat ist immer wieder was Besonderes. Ein großes Danke an die Organisatoren, die in dieser Zeit Rennen veranstalten“, so Moran Vermeulen vom Team Felbermayr Simplon Wels vor dem Start der letzten Etappe.

Bei der finalen Etappe konnte er seinen Podiumsplatz bis zur Halbzeit verteidigen, jedoch fehlte ihm im technisch schwierigen Gelände einfach die Routine und er verlor seinen dritten Rang.

„Leider reichte es um 11 Sekunden nicht zur kompletten Überraschung, aber die Freude überwiegt über die Teilnahme“, so Moran völlig erschöpft nach der Zielankunft.

Gewonnen hat das Rennen der Deutsche Markus Kaufmann (Team TEXPA-SIMPLON) mit einer Gesamtzeit von 9:43:49 Stunden mit 2:44 Minuten Vorsprung vor dem Österreicher Alban Lataka (Team Bulls). Sein Teamkollege Daniel Federspiel bot mit dem 8. Gesamtrang ebenfalls eine tolle Leistung.

Insgesamt absolvierten die Teilnehmer in 4 Tagesetappen 197 Kilometer und 10.000 Höhenmeter.

Foto: Fam. Vermeulen

Moran mit seinem Teamkollegen Daniel Federspiel

Moran mit Gerhard Schönbacher -Organisator Alpentour Trophy

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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