FPÖ-Royer: „Nach Salzburg muss auch die Steiermark in Sachen Murtalbahn tätig werden!“

Salzburger Landtag bekennt sich zu Erhalt, Ausbau und Modernisierung der Murtalbahn; Freiheitliche sehen nun die steirische Landesregierung am Zug, konkrete Lösungsvorschläge auf den Tisch zu legen.

Wie die Salzburger Bezirksblätter aktuell berichten, wurde heute im Ausschuss für Infrastruktur, Mobilität, Wohnen und Raumordnung des Salzburger Landtags ein Fünf-Parteien-Antrag verabschiedet, der die Landesregierung – soweit der Salzburger Einfluss reicht – zum Erhalt, Ausbau und zur Modernisierung der Murtalbahn, die in die Steiermärkischen Landesbahnen integriert ist, auffordert. Der Antrag, der von ÖVP, NEOS, Grünen, SPÖ und FPÖ einstimmig angenommen wurde, beinhaltet neben dem klaren Bekenntnis zum Erhalt der Murtalbahn unter anderem auch Sofortmaßnahmen, die zur Verbesserung der Fahrplansituation bzw. Taktung beitragen sollen sowie die Forderung nach einer ausreichenden Finanzierung durch den Bund und einer bundesländerübergreifenden Abstimmung mit dem Land Steiermark. Die steirischen Freiheitlichen sehen sich durch den Fünf-Parteien-Antrag in ihrer Forderung zum Fortbestand der wichtigen Verkehrsachse bestätigt und sehen nun die steirische Landesregierung am Zug. „Nachdem sich der Salzburger Landtag einhellig zum Ausbau der Murtalbahn bekannt hat, sind vor allem das Land Steiermark und Verkehrslandesrat Lang gefordert, endlich konkrete Lösungen für die Modernisierung der Regionalbahn auf den Tisch zu legen. Immerhin geht es um eine enorm wichtige Verkehrsverbindung für einen peripher gelegenen Bezirk. Wir Freiheitliche haben bereits entsprechende Initiativen im Landtag gesetzt, nur das zuständige Regierungsmitglied scheint nicht Willens zu sein, notwendige politische Maßnahmen einzuleiten. Der Fünf-Parteien-Antrag aus dem Land Salzburg kann nur als weiterer Stein des Anstoßes gesehen werden, sich dieser Thematik endlich anzunehmen“, so FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Albert Royer.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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