Thomas Gaisberger/Oberbank Bad Aussee: EZB verschiebt harte Entscheidungen auf Dezember

Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) werden ihre Anleihenkäufe bis Ende des Jahres nur leicht drosseln. Sie weigern sich aber weiterhin beharrlich, dafür das Wort „Tapering“ in den Mund zu nehmen. So nennen Marktteilnehmer eine reguläre Rückführung der Anleihenkäufe von Notenbanken auf Englisch. Die Wachstums- und Inflationsprognosen hat der EZB-Stab bis zum Jahr 2023 nur leicht angehoben. EZB-Chefin Christine Lagarde nannte es auf der Pressekonferenz nach der Sitzung am Donnerstag eine Neukalibrierung des Pandemienotprogramms (Pandemic Emergency Purchase Programme, PEPP) in den nächsten drei Monaten. Zudem könne die EZB flexibel reagieren und das Tempo wieder erhöhen, wenn es nötig werde.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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