ÖBB: Bauarbeiten mit Schienenersatzverkehr auf der Ennstalstrecke

Aufgrund der Modernisierung der Ennstalstrecke für Pendler:innen muss die Ennstalstrecke zwischen Stainach-Irdning und Bischofshofen vom 09.09. – 30.09.2021 gesperrt werden. Die ÖBB führen gebündelt gleichzeitig mehrere Baustellen durch. Dies ist aufgrund der eingleisigen Strecke eine besondere logistische Herausforderung. Für Reisende wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

(Graz/Stainach-Irdning, 06. September 2021) Die ÖBB-Infrastruktur AG trägt 2021 mit einem Bündel von Bauarbeiten zur Modernisierung der Ennstalstrecke bei. Wegen umfangreicher Bauarbeiten muss deshalb die Strecke zwischen Stainach-Irdning und Bischofshofen vom 09.09. – 30.09.2021 gesperrt werden. Für Nah- und Fernverkehrszüge wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Umfangreiche Bauarbeiten in der Steiermark und Salzburg

Um die Bauarbeiten für die Modernisierung zügig und gleichzeitig durchführen zu können, mussten alle Baustellen im Vorfeld genau aufeinander abgestimmt werden. Die Baustellenlogistik ist damit eine besondere Herausforderung. Bei den Bauarbeiten werden zwischen Bischofshofen und Pöham sowie Schladming und Öblarn auf insgesamt 1600 Meter die Schienen erneuert. Zwischen Pöham und Mandling bzw. Schladming und St. Martin am Grimming wird das Schotterbett auf einer Länge von 6000 Meter mit einer Spezialmaschine bearbeitet und ergänzt. Anschließend wird das Gleis wieder millimetergenau positioniert und stabilisiert. Die haben dadurch einen ruhigeren Lauf – Ein Mehrwert für Fahrgäste und Anrainer:innen.

Weitere Bauarbeiten während der Sperre:

·        In sieben Bahnhöfen der Strecke werden wichtige Teile von Weichen, wie Weichenherzen und -zungen getauscht.

·        Zwischen Gröbming und Stainach-Irdning werden fünf Brücken und Entwässerungs-Durchlässe erneuert.

·        Zwischen Gröbming und Haus wird die neue Oberleitungsanlage montiert

·        In Pöham und Hüttau werden Sanierungsarbeiten an den Tunnels durchgeführt

·        Im gesamten gesperrten Streckenabschnitt werden zusätzlich Inspektionen und Wartungen durchgeführt und es kommt zu Holz-, Grünschnitt- und Mulcharbeiten.

·        Für die Gleiserhaltungsarbeiten müssen einzelne Eisenbahnkreuzungen vorübergehend gesperrt werden. Die ÖBB-Infrastruktur AG bittet die jeweiligen Ankündigungen vor Ort zu beachten.

·        Die Arbeiten erfolgen grundsätzlich tagsüber, je nach Baufortschritt können sie aber auch in die Abend- und Nachtstunden verlegt werden.

Schienenersatzverkehr und Fahrplanänderungen

Von Donnerstag 09.09. bis Donnerstag 30.09.2021 um 5:00 Uhr steht Kund:innen im gesperrten Bereich zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Bei Intercity- und Eurocity-Zügen von Salzburg nach Graz müssen KundInnen – aufgrund des Schienenersatzverkehrs – mit einer um 25 Minuten späteren Ankunft in Graz rechnen. Die Direktzüge ab Graz nach Salzburg haben eine um 25 Minuten vorverlegte Abfahrtszeit. Es gilt zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning ein Sonderfahrplan mit teilweise bis zu 30 Minuten früheren Abfahrts- und späteren Ankunftszeiten. Der Zustieg in den Schienenersatzverkehr in Stationen mit Fahrkartenautomat oder Personenkasse ist nur mit gültiger Fahrkarte gestattet. Der Fahrkartenverkauf im Schienenersatzverkehrsbus ist nur eingeschränkt möglich. In Bussen des Schienenersatzverkehrs ist keine Fahrradmitnahme möglich. 

Fahrplaninformation

Fahrgäste werden gebeten, sich vorab über ihre gewünschte Verbindung im Internet unter www.oebb.at, mit der ÖBB-App oder telefonisch beim Kundenservice unter 05-17 17 zu informieren. Zudem werden Reisende gebeten, die für diesen Zeitraum geänderten Reisebedingungen zu berücksichtigen sowie Kundenwege, Hinweisschilder und Aushänge vor Ort zu beachten.

ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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