Kollision zweier Pkw – aktuelle steirische Polizeimeldungen

Hofstätten an der Raab, Bezirk Weiz. – Bei einer Kollision zweier Pkw Montagfrüh, 6. September 2021, wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt.

Gegen 07:50 Uhr war ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Weiz mit seinem Pkw in Wetzawinkel auf dem Scheibenweg unterwegs und wollte in der Folge auf die B 65 in Richtung Gleisdorf einbiegen. Dabei dürfte er einen aus Richtung Gleisdorf kommenden Pkw, gelenkt von einem 20-Jährigen ebenfalls aus dem Bezirk Weiz, übersehen haben und kollidierte mit diesem. Im Fahrzeug des 20-Jährigen befanden sich ein 47-jähriger Beifahrer (Bezirk Weiz) sowie vier rumänische Staatsangehörige (16, 19, 28 und 44 Jahre alt). Der 20-Jährige, sein Beifahrer und zwei Mitfahrer (19 und 44 Jahre alt) wurden leicht verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung ins LKH Weiz eingeliefert.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Hofstätten an der Raab entfernten die total beschädigten Fahrzeuge von der Unfallstelle.

Brand eines Wohnhauses

Sankt Stefan ob Leoben, Bezirk Leoben. – Samstagnacht, 4. September 2021, brach in einem Wohnhaus ein Brand aus. Nun steht die Brandursache fest.

Der Brand brach gegen 23:20 Uhr aus. Insgesamt 13 Feuerwehren, im Einsatz mit 142 Personen, löschten den Brand und konnten ein Ausbreiten des Feuers auf einen Zubau verhindern. Verletzt wurde niemand.

Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark konnten nun gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung in Steiermark die Brandursache ermitteln.

Der Brand dürfte durch einen technischen Defekt in einer im ersten Stock aufgestellten Kühl-Gefrier-Kombination ausgebrochen sein. Das Wohnhaus wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen und ist nicht mehr bewohnbar.

Es dürfte ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden sein

Verdacht der Tierquälerei

Nestelbach bei Graz, Bezirk Graz-Umgebung. – Wie erst heute bekannt wurde, ermitteln Polizisten der Polizeiinspektion Laßnitzhöhe zum Verdacht der Tierquälerei. Unbekannte sollen in der Nacht zum 26. August 2021 in ein Alpakagehege eingestiegen und zwei Alpakas verletzt haben.

Laut den Angaben der Hofbesitzer, hörten sie damals gegen 1.15 Uhr eine Unruhe im Gehege. Am Morgen darauf hätten die Besitzer dann die erheblichen Verletzungen (tiefe Schnittwunden) der beiden Tiere wahrgenommen. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass bereits drei Wochen zuvor ein ebenfalls im Gehege befindlicher Berberaffe tot aufgefunden wurde. Auch zwei Jahre zurück hätten die Besitzer tote Tiere (einen Uhu sowie drei Zwergziegen) im Gehege aufgefunden. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge steht zumindest fest, dass die Schnittwunden an den Alpakas mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem spitzen Gegenstand herrühren. Auch eine Selbstverletzung ist aufgrund fehlender Hinweise auszuschließen. Ob und wie die Täter in das Gehege gelangten, ist derzeit aufgrund fehlender Beschädigungen des Zaunes nicht klar. Die Ermittlungen laufen.

Die Polizei bittet unter der Nummer +43-59-133-6144 um Hinweise aus der Bevölkerung.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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