FPÖ-Triller: „Ärztemangel in der Steiermark wird durch Rechnungshofbericht abermals belegt!“

Aktueller Bericht des Rechnungshofs zur ärztlichen Versorgung im niedergelassenen Bereich ist abermaliger Beleg für den in der Steiermark insbesondere in peripheren Regionen vorherrschenden Kassenärztemangel – Freiheitliche fordern von Landesregierung endlich Gegenmaßnahmen ein!

Seit Jahren weisen die Freiheitlichen und Experten aus dem Gesundheitsbereich auf den immer gravierender werdenden Mangel an Kassenärzten insbesondere in den ländlich geprägten Regionen hin. Dass es in der Causa bereits fünf vor zwölf ist, belegt ein aktueller Bericht des Rechnungshofs, der sich mit der ärztlichen Versorgung im niedergelassenen Bereich in Österreich auseinandersetzt. Besonders hervor stechen die Daten hinsichtlich der Besetzung von Kassenarztstellen. Demnach war der Anteil unbesetzter Planstellen in einigen Regionen erheblich, in der Steiermark etwa im Bereich Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wo elf Prozent aller Planstellen unbesetzt sind. Insgesamt waren per Stichtag 31. Dezember 2019 in der Steiermark 37 Kassenarztstellen ohne Besetzung, 20 davon alleine im Bereich der Allgemeinmedizin.

Besonders besorgniserregend stimmt in diesem Zusammenhang der Umstand, dass Ende 2017 bereits 39 Prozent aller Kassenärzte über 60 Jahre alt waren. Im chirurgischen Bereich waren es gar 83 Prozent. „Der Ärztemangel wurde über Jahre hinweg von ÖVP und SPÖ in der Steiermark kleingeredet, wofür die steirische Bevölkerung nun die Rechnung präsentiert bekommt. Die Ausführungen des Rechnungshofs sind ein erneutes Warnsignal, dass es endlich wirksamer Maßnahmen zur Gegensteuerung bedarf. Wir Freiheitliche erneuern in diesem Zusammenhang unsere Forderung nach der umgehenden Etablierung von Heimatstipendien, in deren Rahmen sich ein bestimmter Anteil der Medizinstudenten zu einem späteren Verbleib im heimischen Versorgungssystem verpflichtet“, so FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Marco Triller abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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