FPÖ-Eustacchio: „Flächendeckendes Tempo 30 in Graz – Nagl auf grünen Umwegen!“

Freiheitliche warnen eindringlich vor einem generellen Tempolimit von 30 km/h in Graz. Paris darf nicht Vorbild einer völlig verqueren grünen Verkehrspolitik sein, die Autofahrer bewusst schikaniert.

In Paris wurde am Montag eine generelle Tempo-30-Pflicht eingeführt. Diese Maßnahme, die einzig der Schikane der Autofahrer dient, wurde nun auch als Idee für Wien aufgegriffen. Wenig verwunderlich nimmt nun auch der Grazer Bürgermeister diese Idee auf und kann sich eine massive Ausweitung der 30er-Zonen für die steirische Landeshauptstadt vorstellen. Siegfried Nagl denkt offensichtlich, dass er damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnte – scheinbar ein weiterer Beleg dafür, die „grüne Braut“ Judith Schwendtner für die Hochzeit herzurichten.

Entgangen dürfte dem Bürgermeister jedoch der Umstand sein, dass Tempo 30 weitaus umweltschädlicher ist, weil mehr CO2-Ausstoß produziert wird. Das Kalkül dahinter ist aber ein anderes: „Bürgermeister Nagl will mit seinem Vorstoß nach einer generellen Tempo-30-Regelung vor allem eines: Den Autofahrern eine weitere Einschränkung aufbürden, damit diesen das Fahren noch mehr erschwert wird“, so der freiheitliche Spitzenkandidat und Bürgermeister-Stv. Mario Eustacchio. Es geht also ausschließlich darum, das Auto als Transportmittel unattraktiv zu machen, wofür Nagl sogar eine umweltschädliche Maßnahme in Kauf nimmt. „Wir Freiheitliche werden uns ganz sicher nicht an der Drangsalierung von Autofahrern beteiligen. Darüber hinaus wird Graz damit mittelfristig ein massiver wirtschaftlicher Schaden zugefügt – alles in Allem kann ich diesen Vorstoß von Siegfried Nagl als eigentlichen Vertreter einer Wirtschaftspartei überhaupt nicht nachvollziehen. Wir werden uns hier mit allen Mitteln zur Wehr setzen“, so Eustacchio abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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