Neuer Kontrakt sichert knapp 200 Millionen Euro für den Straßenerhaltungsdienst bis 2026

Der Straßenerhaltungsdienst des Landes Steiermark (STED) wird bereits seit dem Jahr 2004 über eine zwischen der Landesregierung und der zuständigen Fachabteilung abgeschlossene Leistungsvereinbarung (Kontrakt) geführt und gesteuert. Mit diesem innerhalb der Landesverwaltung einzigartigen Modell ist sichergestellt, dass die für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Ressourcen durch die Landesregierung gesichert auf fünf Jahre bereitgestellt werden. Auf der anderen Seite garantiert der STED die Erbringung aller erforderlichen Leistungen der betrieblichen Straßenerhaltung vom Winterdienst über die Grünflächenpflege bis zur Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich der Landesstraßen.

Der in der heutigen Regierungssitzung einstimmig beschlossene 5. Kontrakt (2022 – 2026) beinhaltet neben der Vorgabe zahlreicher strategischer Ziele ein jährliches Budgetvolumen von 39,5 Millionen Euro sowie einen MitarbeiterInnenstand von 1.151 Vollzeitäquivalenten, der innerhalb der nächsten fünf Jahre durch weitere Effizienzsteigerungen auf 1.116 reduziert werden kann.

Anhand eines umfangreichen Controlling-, Dokumentations- und Berichtssystems wird der Personal- und Mitteleneinsatz dokumentiert und gesteuert und damit sichergestellt, dass der STED als moderner Dienstleistungsbetrieb des Landes seine Aufgaben wirtschaftlich, sparsam und zweckmäßig zur Zufriedenheit der VerkehrsteilnehmerInnen erfüllt.

Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang ist sehr erfreut, dass der Kontrakt nun weitere fünf Jahre Sicherheit und Qualität gewährleistet: „Als Verkehrsreferent bin ich sehr stolz auf die tolle Arbeit, die innerhalb des Straßenerhaltungsdienstes tagtäglich erbracht wird. Ich bin überzeugt, dass die zur Verfügung gestellten Mittel sehr effizient im Sinne der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eingesetzt werden und dazu beitragen, dass die Steirerinnen und Steirer sich sicher auf unseren Landesstraßen bewegen können.“

Personallandesrat Christopher Drexler betont: „Gerade im sensiblen Bereich des Straßenerhaltungsdienstes muss die notwendige personelle Ausstattung sichergestellt sein, um etwa die Leistungen des Winterdienstes im vollen Umfang gewährleisten zu können. Allenfalls freiwerdende Stellen werden wir daher entlang des vereinbarten Stellenplans wie gehabt so rasch wie möglich nachbesetzen. Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Straßenerhaltungsdienstes für ihren tagtäglichen Einsatz für die Sicherheit der Steirerinnen und Steirer auf unseren Landesstraßen.“

Da der Landesregierung die Ausbildung von jungen Menschen ein großes Anliegen ist, wurde im Kontrakt auch festgelegt, dass im STED weiterhin Lehrlinge ausgebildet und nach Möglichkeit auch weiter beschäftigt werden. Lang und Drexler: „Als kleinen Ansporn und Bonus haben wir uns entschlossen, künftig all jenen Lehrlingen, die die Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung bestehen, die für den Job erforderliche Lkw-Führerschein-Ausbildung zu finanzieren.“

Landesbaudirektor und Leiter der Abteilung 16 (Verkehr und Landeshochbau) Andreas Tropper und Fachabteilungsleiter Franz Zenz sind sehr dankbar für das Vertrauen, das die Landesregierung in den STED legt. „Mit dem Kontrakt haben wir einerseits Sicherheit was die Ressourcen anlangt, andererseits aber auch die für den Straßenerhaltungsdienst erforderliche Flexibilität, um rund um die Uhr rasch und effizient handeln zu können.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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