„Steiermark Schau“ macht in Schladming Station

Ab kommendem Samstag macht die viel beachtete „Steiermark Schau“ in Schladming Station. Am Wetzlarer Platz wird der mobile Pavillon der neuen Landesausstellung aufgebaut. Neben der außergewöhnlichen Architektur der 800 Quadratmeter großen – von Alexander Kada entworfenen – beweglichen Kunsthalle ist die 50 Meter lange Panorama-Leinwand im Inneren ein echtes Highlight: Hier zeigt ein neues, filmisches Steiermark-Panorama das Bundesland aus künstlerischer Sicht. Die Schau wird bei freiem Eintritt von 14. August bis 5. September in Schladming zu sehen sein, danach tourt die mobile Kunsthalle weiter nach Bad Radkersburg. 

Alle Informationen zum mobilen Pavillon in Schladming gibt es online auf www.schladming-dachstein.at/steiermark-schau

Die mobile Kunsthalle ist ein Labor zur Erforschung zukünftiger Ausstellungsformen, in dem man besonders auf die veränderten Sehgewohnheiten der Gegenwart reagiert. Die von Astrid Kury kuratierte Ausstellung lässt uns darüber nachdenken, „wer wir sind“. Beantwortet wird das am Beispiel der Beziehungen zu Landschaften: Die Landschaften, in denen wir leben und arbeiten, prägen uns, und wir prägen sie.

Mobiler Pavillon: Die Ausstellung kommt hinaus zu den Menschen

Insgesamt umfasst die im April eröffnete Steiermark Schau vier Ausstellungen. Drei davon sind bis Ende Oktober in Graz zu sehen. Der mobile Pavillon Jahr wandert währenddessen durch das Bundesland und macht in Hartberg, Spielberg, Schladming und Bad Radkersburg Station. Die Ausstellung kommt so hinaus zu den Menschen, und zwar in einer äußerst hochwertigen Version: Im Rahmen einer Architektur, die zwar mobil ist, aber nicht mobil aussieht. Das gelingt über Gestaltung, Materialität und Licht. 

Schladminger Filmemacherin mit künstlerischem Beitrag

Die Inhalte des Pavillons entstanden unter Mitwirkung von 78 Beteiligten aus Kunst, Literatur, Komposition, Regie und Schauspiel. Die 24 filmischen Beiträge sind auf einer imposanten 50 Meter langen Panoramaleinwand zu sehen. Ein Beitrag stammt von der Filmemacherin Stefanie Weberhofer. Die 33-jährige gebürtige Schladmingerin kreierte ein Landschaftsporträt des Toteisbodens im Untertal. Diesen hat sie einerseits klassisch abgefilmt, andererseits geht sie auch in die Tiefe, um die Struktur einzelner Blätter zu zeigen. Die Künstlerin will den Fokus auf die Abdrücke legen, die die Landschaft im steirischen Ennstal hinterlässt. 

Der mobile Pavillon der „Steiermark Schau“ gastiert von 14.8. bis 5.9 am Wetzlarer Platz in Schladming. Täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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