Polizisten“: Schwerer Betrug – Warnung vor weiteren Aktivitäten. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz, Bezirk Waltendorf. – Bislang unbekannte Täter gaben sich am Dienstag, 3. August 2021, gegenüber zwei Pensionistinnen in betrügerischer Absicht als Polizisten aus und lockten ihnen hohe Geldbeträge bzw. Wertgegenstände heraus. Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.

Die zwei Frauen wurden jeweils von einem angeblichen Polizisten telefonisch kontaktiert. Der Betrüger teilte mit, dass jeweils ein naher Angehöriger einen Autounfall mit großem Sachschaden verschuldet hätte und dieser ohne Bezahlung eines Geldbetrages ins Gefängnis müsse. Die zwei Frauen leisteten den Anweisungen der Täter Folge und besorgten die geforderten Geldbeträge bzw. Wertgegenstände. In beiden Fällen kamen anschließend Frauen, um das Geld bzw. die Wertgegenstände abzuholen. Diese wurden wie folgt beschrieben:

  1. Blonde schulterlange Haare, sehr schlank (kränklich wirkend), die Frau trug zum Tatzeitpunkt schwarze Leggins
  2. Schwarze schulterlange Haare, dunkle Augen, dunkler Hauttyp, kleiner und molliger, die Dame trug ein schwarzes kurzärmeliges Kleid und einen Gürtel mit einer auffälligen Schnalle sowie weiße Schuhe

In einem dieser Fälle kam es bei der Übergabe zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei erlitt das Opfer ein Hämatom am linken Unterarm.

Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse, warnt die Polizei erneut vor derartigen Betrugsmaschen:

Gehen Sie keinesfalls auf derartige Telefonate ein, legen Sie sofort auf und verständigen Sie die Polizei via Notruf 133.

Opfer aus bisherigen Fällen berichteten zudem, dass vor allem der hoch- bzw. bundesdeutsche Dialekt/Akzent von angeblichen österreichischen Polizisten hinterher auffallend gewesen sei. Die Betrüger gingen zudem meist sehr einschüchternd vor.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Gleisdorf (A2), Bezirk Weiz. – Dienstagnachmittag, 3. August 2021, ereignete sich auf der Südautobahn, Richtungsfahrbahn Wien-Villach, ein Verkehrsunfall. Vier Personen wurden verletzt.

Ein 24-jähriger Hartberger blieb mit seinem Pkw (besetzt mit einem 18- und einer 17-Jährigen) bei Straßenkilometer 164,4 aufgrund einer Fahrzeugpanne am Pannenstreifen stehen. Als er bei eingeschalteter Warnblinkanlage gerade seine Warnweste/Pannendreieck aus dem Kofferraum holte, touchierte ihn ein nachkommender Kleintransporter mit dessen Außenspiegel. Der Lenker des Transporters, ein 41-jähriger Ungar stieß danach gegen die linke hintere Seite des PKWs und schleuderte diesen noch zirka 15 Meter nach vorne. Der 24-Jährige erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades, seine beiden Mitfahrer (18, 17) leichte Verletzungen. Der ungarische Fahrzeuglenker und dessen Beifahrer (22) erlitten ebenfalls leichte Verletzungen. 

Der Rettungshubschrauber (C12) transportierte den 24-Jährigen in das LKH Graz. Alle weiteren Unfallbeteiligten wurden von der Rettung (Gleisdorf, Pischelsdorf) und dem Notarztwagen erstversorgt und anschließend ebenfalls in das LKH Graz transportiert. Eine Abschleppfirma entfernte die beschädigten Fahrzeuge von der Fahrbahn. Die Feuerwehr (Gleisdorf, Ludersdorf) und die Autobahnmeisterei führte Reinigungs- und Aufräumarbeiten durch. Die A2 war zu diesem Zweck und für die Dauer der Hubschrauberlandung in der Zeit zwischen 13.50 Uhr und 14.50 Uhr erschwert bzw. gesperrt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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