ZAMG: Große Unterschiede im Juli 2021

Vorläufige Monatsbilanz der ZAMG: Im Südosten drittwärmster Juli der Messgeschichte, im Westen Platz 50. Im Süden trocken, sonst teils sehr nass.

Der Juli 2021 liegt in der österreichweiten Auswertung sowohl im Tiefland als auch im Bergland im Bereich der 15 wärmsten Julis der Messgeschichte. „Es gab aber große regionale Unterschiede“, sagt Klimatologe Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), „im Westen Österreichs entsprach die Temperatur in etwa dem Mittel der letzten 30 Jahre, im Zeitraum 1991 bis 2020. Im Gebiet von Unterkärnten über weite Teile der Steiermark bis zum Burgenland und zum Weinviertel war es hingegen um 1,5 bis 1,9 Grad wärmer als im Mittel. Im Vergleich zum Mittel des Zeitraums 1961 bis 1990 war es fast überall deutlich zu warm.“

Im Südosten drittwärmster Juli der Messgeschichte

Die großen regionalen Unterschiede innerhalb Österreichs in diesem Juli zeigen sich auch in der langfristigen Einordnung sehr deutlich. „Im Gebiet von Unterkärnten über die West- und Oststeiermark bis zum Südburgenland war es der drittwärmste Juli der Messgeschichte. in Vorarlberg und Nordtirol nur Platz 50″, sagt ZAMG-Klimatologe Orlik.

5 bis 37 Grad in einer Woche

Die tiefste Temperatur unter 1000 Meter Seehöhe wurde mit 5,0 Grad am 1. Juli in Rauris gemessen. Genau eine Woche später registrierte die ZAMG die höchste Temperatur dieses Julis und auch des bisherigen Jahres: 37,5 Grad am 8. Juli Bad Deutsch-Altenburg.

Ost-West-Gefälle bei Hitzetagen

Die Zahl der Hitzetage (mindestens 30 Grad) lag im Osten und Süden Österreichs im Bereich des Durchschnitts der letzten 30 Jahre. Vor allem in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich gab es dagegen deutlich weniger Hitzetage als im Mittel des Zeitraums 1991 bis 2020. Hier brachte dieser Juli in vielen Regionen sogar ähnlich wenige Hitzetage wie in einem durchschnittlichen Juli im Zeitraum 1961 bis 1990, als die Klimaerwärmung erst langsam begann.

Hitzetage (mindestens 30 °C) im Juli
(Quelle: ZAMG)
Mittlere Zahl
der Hitzetage im Juli
Juli-RekordJuli 2021
Klimaperiode
1961-1990
Klimaperiode
1991-2020
Hitzetageim Jahrbis inkl. 29.7.
Eisenstadt4,98,41919838
Klagenfurt Flughafen2,77,51720159
St. Pölten4,67,31720155
Linz2,56,11820151
Salzburg Flughafen2,34,81719941
Graz Universität1,86,71420159
Innsbruck Universität3,98,22020155
Bregenz1,43,41520150
Wien Hohe Warte4,48,41920159

Teils trocken, teils extreme Regenmengen

Im Süden Österreichs war der Juli 2021 größtenteils um 20 bis 50 Prozent zu trocken. Überall sonst gab es überdurchschnittlich viel Regen, stellenweise um mehr als doppelt so viel wie in einem durchschnittlichen Juli.

Einen großen Anteil daran hatte die relativ große Zahl an Unwettern, wie beim Starkregen von 17. bis 18. Juli: In Kufstein regnete es von 17. bis 18. Juli 163 Millimeter. Das ist für diese Wetterstation ein neuer 48-Stunden-Niederschlagsrekord. Auf der Hohen Warte in Wien regnete es am 17. Juli zwischen 19 und 22 Uhr rund 80 Millimeter. Das ist hier ein neuer 3-Stunden-Rekord. In Amstetten regnete es am 18. Juli binnen 12 Stunden 125 mm. Das ist rund doppelt so viel wie der alte 12-Stunden-Rekord aus dem Jahr 2002.

Unwetter mit großem Hagel

Der bisherige Sommer brachte relativ viele Unwetter mit großem Hagel. In diesem Juli gab es zum Beispiel am 14. Juli Hagel mit bis zu 8 Zentimeter Größe bei Hof am Leithaberge (NÖ) und am 26. Juli mit bis zu 7 Zentimeter bei Rossatz (NÖ).

Zum Vergleich: Der größte in Österreich beobachtete Hagel hatte 12 Zentimeter Größe (1929 in Pöhndorf, OÖ, und 1984 St. Oswald, NÖ)

Entwicklungsstand der Vegetation

Zu den frühsommerlichen Phasen, deren Eintritt während der letzten Wochen beobachtet wurde, gehören der Beginn der Blüte der Winterlinde und diverse Fruchtreifephasen, wie die der Kirsche, der roten Johannisbeere und der Marille. Durch den zögerlichen Frühling bewegten sich die Eintrittszeiten größtenteils im langjährigen Schnitt, also deutlich später als wir es während der letzten 10 bis 20 Jahren gewohnt waren.

Der Juli 2021 im Detail

Hinweis: Die textliche Beschreibung und die Tabellenwerte beziehen sich auf die neue Klimanormalperiode 1991-2020, sofern nicht explizit auf eine andere Klimanormalperiode hingewiesen wird.

Temperatur

Länger ausgeprägte Hitzewellen gab es in diesem Juli kaum, jedoch war das Temperaturniveau allgemein relativ hoch. Im Westen des Landes machte sich vorwiegend kühlere Atlantikluft bemerkbar, die kaum bis in den Osten und Südosten vordringen konnte. Das Temperaturniveau in Vorarlberg, Nordtirol und Salzburg war im Verlauf des Juli 2021 meist nahe am klimatologischen Mittel, Temperaturen über 30 °C waren hier selten.

Weiter im Osten und Süden überwogen hingegen sommerlich heiße Temperaturen, was vor allem daran lag, dass in diesen Landesteilen die Luftmassen vorwiegend aus südlichen Richtungen kamen. Dieser Unterschied ist gut in der Verteilung der Sommertage (mindestens 25 Grad) und heißen Tage (mindestens 30 Grad) zu erkennen. Die Anzahl der Sommertage war, verglichen mit dem Mittel 1991-2020, im Westen unterdurchschnittlich (Abw. -20 bis -40 %). Der relative Unterschied zu den östlichen und südöstlichen Landesteilen war aber nicht allzu hoch (Abw. +10 bis +15 %).

Bei den Hitzetagen hingegen sieht die relative Verteilung deutlich anders aus. In Kärnten, der Steiermark, Niederösterreich, Burgenland und Wien gab es 10 bis 40 Prozent mehr Tage mit Tagesmaxima über 30°C. Von Vorarlberg bis Oberösterreich lag die Anzahl der Hitzetage um 20 bis 80 Prozent unter den klimatologischen Mittelwerten.

Die räumliche Verteilung der Temperaturanomalien zeigt diesen West-Ost-Unterschied deutlich. In Tirol, im westlichen und nördlichen Salzburg sowie in Oberösterreich lagen die Temperaturabweichungen im Juli 2021, verglichen mit dem Mittel 1991-2020, zwischen -0,5 und +0,5 °C. In Vorarlberg war der Juli um 0,5 bis 1 °C kälter als das vieljährige Mittel. In allen weiter südlich und östlich gelegenen Landesteilen, war der Juli 2021 um 0,5 bis 1,5 °C wärmer. Die West- und Oststeiermark, das Burgenland sowie das östliche Weinviertel waren mit Anomalien von +1,5 bis +1,9 °C die relativ wärmsten Regionen des Landes.

Klimatologische Einordnung – Juli 2021(mittlere Lufttemperatur, HISTALP-Daten)
Tiefland(seit 1768)Gipfel(seit 1851)
Abweichung zum Mittel 1961-19902,3 °C2,2 °C
Abweichung zum Mittel 1991-20200,6 °C0,7 °C
Platzierung (von warm zu kalt)16.15.
Extremwerte der Lufttemperatur im Juli 2021
WetterstationTemperaturDatum
höchste LufttemperaturB. Deutsch-Altenb. (N, 169 m)37.5 °C08. Jul
tiefste LufttemperaturBrunnenkogel (T, 3437 m)-4.9 °C02. Jul
tiefste Lufttemperatur bewohnter OrtFlattnitz (K, 1437 m)2.8 °C01. Jul
tiefste Lufttemperatur unter 1000 mRauris (S, 934 m)5.0 °C01. Jul
Hohe Abweichungen vom Mittel der Lufttemperatur (Juli 2021)
WetterstationMonatsmittelAbweichung vom Mittel 1991-2020
Bregenz (V, 424 m)18.8 °C-0.9 °C
Fraxern (V, 807 m)17.2 °C-0.8 °C
Feldkirch (V, 438 m)18.8 °C-0.7 °C
Reichenau-Rax (N, 488 m)20.9 °C+2.1 °C
Hartberg (St, 330 m)22.6 °C+2.0 °C
B. Radkersburg (St, 207 m)22.6 °C+1.9 °C

Niederschlag

Die im Juli vorherrschenden Wetterlagen brachten relativ viel Niederschlag im Westen und Nordwesten, im Süden und Südosten war es hingegen meist niederschlagsarm. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie im westlichen Niederösterreich fiel um 25 bis 75 Prozent mehr Regen als in einem durchschnittlichen Juli. Die größten Anomalien gab es mit +75 bis +225 Prozent im Rheintal sowie in Ober- und Niederösterreich südlich der Donau von der Traun bis zur Traisen. In Oberkärnten, der Obersteiermark, im Mittel- und Nordburgenland sowie in Teilen des Weinviertels entsprachen die Niederschlagsmengen weitgehend dem vieljährigen Mittel. Vom Weißensee in Kärnten über die Weststeiermark bis ins Südburgenland fiel im Juli 2021 hingegen um 25 bis 50 Prozent weniger Niederschlag.

Im Flächenmittel fiel in Österreich, verglichen mit dem klimatologischen Mittel um 25 Prozent mehr Niederschlag. Damit war der Juli 2021 der niederschlagsreichste seit dem Jahr 2016.

In diesem Juli gab es einige Starkregenereignisse, die zu extremen Regenmengen führten. In Kufstein fiel am 17. und 18. Juli 163 mm Regen. Das ist für diese Wetterstation ein neuer 48 Stunden Niederschlagsrekord. An der Station Wien-Hohe Warte kam es am 17. Juli zwischen 19 und 22 Uhr zu einem extremen Starkregen. Binnen drei Stunden summierte sich hier rund 80 mm Niederschlag. Das ist für diesen Zeitraum ebenfalls ein neuer Stationsrekord. In Amstetten regnete es am 18. Juli binnen 12 Stunden 125 mm. Das ist rund doppelt so viel wie der alte 12-Stunden Rekord aus dem Jahr 2002.

Extremwerte des Niederschlags im Juli 2021
WetterstationMonatssumme
(inkl. 29.7.)
Abweichung vom Mittel 1991-2020
nassester OrtAlberschwende (V, 715 m)359 mm63%
trockenster OrtGänserndorf (N, 163 m)35 mm-47%
Hohe Abweichungen vom Niederschlagsmittel
WetterstationMonatssumme
(inkl. 29.7.)
Abweichung vom Mittel 1991-2020
Oberndorf/M. (N, 295 m)270 mm139%
Kremsmünster (O, 382 m)273 mm123%
Wachtberg/Steyr (N, 384 m)238 mm100%
Laßnitzhöhe (St, 530 m)47 mm-62%
Spittal/Drau (K, 542 m)50 mm-62%
Hartberg (St, 330 m)41 mm-62%

Sonne

Nicht nur bei der Niederschlagsverteilung war Österreich in zwei Teile geteilt. Die relative Ausbeute an Sonnenstunden zeigt im Juli 2021 ein deutliches Ost-West-Gefälle. In Vorarlberg und Tirol sowie im Nordwesten Oberösterreichs schien die Sonne, verglichen mit dem Mittel 1991-2020, um 10 bis 30 Prozent kürzer. In der südlichen Steiermark, im Burgenland, östlichen Niederösterreich und in Wien hingegen gab es ein Plus zum vieljährigen Mittel von 10 bis 30 Prozent. In den restlichen Landesteilen entsprachen die Sonnenstunden dem klimatologischen Mittel.

Die sonnigsten Orte im Ju l i 2021
WetterstationMonatssumme
(inkl. 29.7.)
Abweichung vom Mittel 1991-2020
Unter 1000 m SeehöheNeusiedl/See (B, 117 m)310 h10%
Über 1000 m SeehöhePreitenegg (K, 1034 m)246 h11%
Hohe Abweichungen vom Mittel der Sonnenscheindauer (Juli 2021)
WetterstationMonatssumme
(inkl. 29.7.)
Abweichung vom Mittel 1991-2020
Seibersdorf (N, 185 m)303 h15%
Preitenegg (K, 1034 m)247 h12%
Puchberg (N, 583 m)231 h12%
Sonnblick (S, 3109 m)116 h-34%
Umhausen (T, 1035 m)127 h-29%
Warth (V, 1478 m)128 h-29%

Juli 2021: Übersicht Bundesländer

Vorarlberg

Niederschlagsabweichung72%
Temperaturabweichung-0.5 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer-12%
TemperaturhöchstwertBludenz (571 m) 30.4 °C am 6.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Lech (1442 m) 3.5 °C am 10.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mSchoppernau (839 m) 6.9 °C am 10.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturRohrspitz (395 m) 19.1 °C, Abw. k.A.
höchste SonnenscheindauerRohrspitz (395 m) 191 h, Abw. k.A.

Tirol

Niederschlagsabweichung36%
Temperaturabweichung+0.1 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer-14%
TemperaturhöchstwertJenbach (530 m) 33.8 °C am 6.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Brunnenkogel (3437 m) -4.9 °C am 2.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mEhrwald (982 m) 6.3 °C am 3.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturInnsbruck-Uni. (578 m) 19.6 °C, Abw. 0.0 °C
höchste SonnenscheindauerLienz (661 m) 213 h, Abw. -13 %

Salzburg

Niederschlagsabweichung27%
Temperaturabweichung+0.6 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer-1%
TemperaturhöchstwertGolling (490 m) 34.1 °C am 6.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Sonnblick (3109 m) -2.7 °C am 1.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mRauris (934 m) 5.0 °C am 1.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturSalzburg/Freis. (419 m) 19.5 °C, Abw. +0.1 °C
höchste SonnenscheindauerSalzburg-Flugh. (430 m) 225 h, Abw. k.A.

Oberösterreich

Niederschlagsabweichung39%
Temperaturabweichung+0.2 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer-11%
TemperaturhöchstwertWeyer (426 m) 34.6 °C am 6.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Dachstein-Gletscher (2520 m) 0.4 °C am 1.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mReichenau/M. (689 m) 7.4 °C am 1.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturLinz (262 m) 20.6 °C, Abw. +0.1 °C
höchste SonnenscheindauerAspach (427 m) 227 h, Abw. -12 %

Niederösterreich

Niederschlagsabweichung25%
Temperaturabweichung+1.1 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer7%
TemperaturhöchstwertB. Deutsch-Altenb. (169 m) 37.5 °C am 8.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Rax/Seilbahn (1547 m) 6.0 °C am 2.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mZwettl (502 m) 7.0 °C am 21.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturWolkersdorf (185 m) 22.9 °C, Abw. k.A.
höchste SonnenscheindauerSeibersdorf (185 m) 303 h, Abw. +15 %

Wien

Niederschlagsabweichung55%
Temperaturabweichung+1.2 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer13%
TemperaturhöchstwertWien-Innere Stadt (177 m) 37.1 °C am 8.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel)Wien-Jubiläumsw. (450 m) 11.4 °C am 1.7.
TemperaturtiefstwertWien-Mariabrunn (225 m) 10.3 °C am 21.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturWien-Innere Stadt (177 m) 23.6 °C, Abw. +1.0 °C
höchste SonnenscheindauerWien-Stammersd. (191 m) 291 h, Abw. k.A.

Burgenland

Niederschlagsabweichung-5%
Temperaturabweichung+1.4 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer16%
TemperaturhöchstwertPodersdorf (116 m) 37.1 °C am 8.7.
TemperaturtiefstwertKroisegg (444 m) 9.7 °C am 1.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturPodersdorf (116 m) 23.4 °C, Abw. k.A.
höchste SonnenscheindauerNeusiedl/See (117 m) 310 h, Abw. +10 %

Steiermark

Niederschlagsabweichung-20%
Temperaturabweichung+1.4 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer8%
TemperaturhöchstwertWagna/Leibn. (268 m) 34.3 °C am 28.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Stolzalpe (1291 m) 5.7 °C am 1.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mB. Mitterndorf (814 m) 5.9 °C am 1.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturGraz-Strassgang (357 m) 23.1 °C, Abw. k.A.
höchste SonnenscheindauerWagna/Leibn. (268 m) 271 h, Abw. -1 %

Kärnten

Niederschlagsabweichung-20%
Temperaturabweichung+1.1 °C
Abweichung der Sonnenscheindauer1%
TemperaturhöchstwertVillach (493 m) 34.1 °C am 7.7.
Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)Villacher Alpe (2117 m) 4.8 °C am 1.7.
Temperaturtiefstwert unter 1000 mKornat (990 m) 6.6 °C am 1.7.
höchstes Monatsmittel der LufttemperaturKlagenfurt-HTL (441 m) 22.0 °C, Abw. k.A.
höchste SonnenscheindauerKlagenfurt-HTL (441 m) 279 h, Abw. k.A.

Anmerkung

Die vorläufige Klimabilanz zum Monatsende basiert auf der ersten Auswertung der rund 280 Wetterstationen der ZAMG sowie auf der räumlichen Klimaanalyse an 84.000 Datenpunkten in Österreich mittels SPARTACUS . Die Daten der Wetterstationen reichen zum Teil bis ins 18. Jahrhundert zurück. Die SPARTACUS-Daten sind flächendeckend bis ins Jahr 1961 verfügbar.

Die endgültige Monatsbilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf www.zamg.at/cms/de/klima/klima-aktuell abrufbar.

Temperatur im Juli 2021: Abweichung der Temperatur vom Mittel. Bild unten im Vergleich zum Mittel 1961-1990, Bild oben im Vergleich zum Mittel 1991-2020. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 29.7.2021. Quelle ZAMG.
Abweichung des Niederschlags vom Mittel. Bild unten im Vergleich zum Mittel 1961-1990, Bild oben im Vergleich zum Mittel 1991-2020. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 29.7.2021. Quelle ZAMG.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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