Hund aus überhitztem Pkw gerettet. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Bärnbach, Bezirk Voitsberg. – Ein Paar im Alter von 40 und 45 Jahren steht im Verdacht, den eigenen Hund über einen längeren Zeitraum hinweg im überhitzen Fahrzeug zurückgelassen zu haben. Einsatzkräfte retteten das Tier.

Kurz nach 14.30 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Voitsberg zum Parkplatz eines Einkaufszentrums gerufen. Passanten hatten Anzeige erstattet, nachdem ein Hund offensichtlich seit geraumer Zeit im stark erhitzen Fahrzeug am Parkplatz zurückgelassen worden war. Polizisten ermittelten den Zulassungsbesitzer und ließen diesen mehrmals im Einkaufszentrum und in einem Baumarkt ausrufen – jedoch ohne Erfolg. Nachdem sich der mittelgroße Mischlingshunde laut Zeugenangaben bereits seit kurz nach 14.00 Uhr bei heißen Temperaturen im Pkw befand, verständigten die Beamten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bärnbach.

Im Beisein einer Tierärztin sowie Mitarbeitern eines Tierheims schlugen Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Folge die Seitenscheibe des Pkw ein, um den Hund zu retten. Dieser war zu diesem Zeitpunkt bereits stark geschwächt und wurde sofort tiermedizinisch behandelt. Laut Einschätzung einer Tierärztin befand sich der Hund bereits in einem kritischen Zustand. Ihr zufolge hätte ein längeres Zuwarten mitunter den Tod des Tieres bedeutet. Die später festgestellte Temperatur im Inneren den Pkw betrug zu diesem Zeitpunkt bereits an die 60 Grad Celsius.

Die Fahrzeugbesitzer, eine 40-Jährige und ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Voitsberg, kamen nach der Rettung zum geparkten Pkw zurück. Sie zeigten sich keiner Schuld bewusst und gaben an, erst wenige Minuten im Einkaufszentrum verbracht zu haben. Sie werden wegen des Verdachts der Tierquälerei an die Staatsanwaltschaft Graz angezeigt. Auch ein Bericht an das zuständige Veterinäramt folgt.

Mähdrescher in Brand

Riegersburg, Bezirk Südoststeiermark. – Donnerstagnachmittag, 29. Juli 2021, geriet ein Mähdrescher in Brand. Das Feuer griff auf die Ackerfläche über. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 17.30 Uhr wurde die Polizei zum Brand eines Mähdreschers nach Krennach gerufen. Dort dürfte der Mähdrescher eines Mannes aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten sein. Dabei entzündeten sich die am Unterboden befindlichen Hydraulikschläuche. Das Feuer griff in der Folge auf die Ackerfläche (etwa 100 x 15 Meter) über. Der Lenker des Fahrzeuges konnte den Mähdrescher noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich lenken und das Feuer mit zwei Handfeuerlöschern löschen. Insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren Riegersburg, Breitenfeld an der Rittschein, St. Kind und Ottendorf a.d.R. standen für die Löscharbeiten im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Straß in der Steiermark, Bezirk Leibnitz.– Freitagvormittag, 30. Juli 2021, wurde ein 53-Jähriger bei einer Kollision zweier PKWs unbestimmten Grades verletzt. 

Gegen 11.20 Uhr fuhr ein 53-jähriger PKW-Lenker aus Slowenien auf der Landesstraße 285 von Hainsdorf-Brunnsee kommend in Richtung Süden, Richtung Weitersfeld an der Mur.  Auf Höhe des Straßenkilometers 1,165 wollte ein 62-jähriger PKW-Lenker aus dem Bezirk Leibnitz von einer Gemeindestraße, aus Richtung Osten kommend in die Landesstraße, ebenfalls in Richtung Süden einbiegen. Dabei übersah er den 53-jährigen PKW-Lenker und es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Die beiden PKWs kollidierten seitlich im Frontbereich und wurden erheblich beschädigt. Der 53-jährige Slowene kam in der Folge rechts von der Fahrbahn ab und in einem angrenzenden Acker zum Stillstand.

Der 53-Jährige wurde vom Roten Kreuz mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Wagna eingeliefert, der 62-Jährige blieb unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Hainsdorf-Brunnsee war mit fünf Kräften im Einsatz und konnte das schwer beschädigte Fahrzeug bergen.

Eine Alkoholisierung lag nicht vor.

Alpine Notlage – Einsatz des Polizeihubschraubers

Eisenerz, Bezirk Leoben. – Freitagnachmittag, 30. Juli 2021, gerieten zwei Personen in Bergnot und mussten mittels Taubergung vom Polizeihubschrauber geborgen werden. Beide blieben unverletzt.

Bereits in den Vormittagsstunden des 30. Juli 2021 unternahmen ein 32-Jähriger und eine 28-Jährige, beide aus Graz, eine Bergtour auf den Pfaffenstein. Für den Aufstieg wählten sie den Eisenerzer Klettersteig. Nachdem sich die beiden bereits drei Stunden im Klettersteig befunden hatte, war die 28-Jährige nicht mehr in der Lage eine schwierige Passage zu überwinden. Die Bergsteigerin war so erschöpft, dass ihr auch ein Abstieg über den Klettersteig nicht mehr möglich war. Gegen 13:45 Uhr setzten die Bergsteiger einen Notruf an die Landeswarnzentrale ab. Beim folgenden Rettungseinsatz konnten die beiden Bergsteiger von der Besatzung des Polizeihubschraubers Steiermark mittels Taubergung unverletzt gerettet werden. Ein Einsatz der bereits alarmierten und in Bereitschaft stehenden Mitglieder der Bergrettung Eisenerz war nicht mehr notwendig.

Die beiden Bergsteiger waren der Sportart angepasst ausgerüstet und gekleidet.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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