Straßenrennen: Führerscheinabnahme. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Rosental an der Kainach, Bezirk Voitsberg. – Mittwochabend, 28. Juli 2021, lieferten sich zwei alkoholisierte Voitsberger (22, 28) auf der B70 ein Straßenrennen. Polizisten hielten sie an.

Polizisten (diese führten Geschwindigkeitsmessungen durch) nahmen gegen 20.10 Uhr die beiden Pkw-Lenker wahr. Lautstark und mit weit überhöhter Geschwindigkeit (70 km/h Beschränkung – gemessen 163 und 174 km/h) fuhren die Männer in Richtung Köflach. Im Stadtgebiet von Köflach konnten die Beiden angehalten und zum Sachverhalt befragt werden. Laut ihren eigenen Angaben hatten sie ein kleines Rennen unternommen. Eine 17-jährige Beifahrerin gab zudem an, dass sie beim Blick auf den Tachometer 180 km/h abgelesen habe. Durchgeführte Alkoholtests verliefen positiv. Einem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Der Zweite dürfte keine gültige Lenkberechtigung besitzen. Erhebungen diesbezüglich laufen. Mehrere Anzeigen an die BH Voitsberg folgen.

„Falsche Polizisten“: Schwerer Betrug

Graz, Bezirk Ries. – Bislang unbekannte Täter gaben sich Mittwochnachmittag, 28. Juli 2021, gegenüber einer 79-Jährigen in betrügerischer Absicht als Polizisten aus und lockten ihr mehrere zehntausend Euro heraus. Die Polizei weist auf besondere Auffälligkeiten dieser Betrugsmasche hin.

Kurz nach 13.30 Uhr wurde die 79-Jährige von einem angeblichen Polizisten der Polizeiinspektion Schmiedgasse mit hochdeutschem Akzent telefonisch kontaktiert. Dabei teilte der Betrüger mit, dass die Tochter der Pensionisten einen Autounfall mit großem Sachschaden verschuldet hätte und diese ohne Bezahlung eines Geldbetrages ins Gefängnis müsse. Die in betrügerischer Absicht hinters Licht geführte Pensionistin teilte dem Anrufer letztlich mit, einen hohen Bargeldbetrag zu Hause zu haben.

Eine – laut Personsbeschreibung – „weiß gekleidete jüngere Dame mit Kopfbedeckung“ erschien kurze Zeit später beim Haus der 79-Jährigen. Dort kam es zur Übergabe von mehreren zehntausend Euro. Erst einige Zeit später bemerkte die Grazerin den Betrug, woraufhin Anzeige erstattet wurde. Von den Tatverdächtigen fehlt bislang jede Spur.

Erstes Warnsignal: „Bundesdeutscher Akzent“

Die Polizei warnt einmal mehr vor derartigen betrügerischen Anrufen. Gehen Sie keinesfalls auf derartige Telefonate ein, legen Sie sofort auf und verständigen Sie die Polizei via Notruf 133. Bisherige Opfer berichten, dass vor allem der hoch- bzw. bundesdeutsche Dialekt/Akzent von angeblichen österreichischen Polizisten hinterher auffallend gewesen sei. Betrüger gehen zudem meist sehr einschüchternd vor und erkunden zuvor (wie scheinbar in diesem Fall) umliegende „echte“ Polizeiinspektion, um Vertrauen zu wecken.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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