Küchenbrand – aktuelle steirische Polizeimeldungen

St. Barbara im Mürztal, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Überhitztes Speiseöl führte Montagnachmittag, 26. Juli 2021, zu einem Küchenbrand. Ein 46-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt.

Der 46-Jährige wollte gegen 15:30 Uhr Speiseöl auf dem E-Herd erhitzen. Danach legte er sich ins Wohnzimmer und schlief ein. Durch die Überhitzung des Öls entstand ein Brand, der die Kücheneinrichtung, die Wohnung des 46-Jährigen sowie weitere Wohnungen des Mehrparteienhauses beschädigte. Der Mann versuchte noch, den Brand mittels Decken einzudämmen, was jedoch misslang. Er wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das LKH Mürzzuschlag eingeliefert. Weitere Wohnungsnachbarn blieben unverletzt. Der Brand wurde von umliegenden Feuerwehren, die mit 74 Personen im Einsatz standen, gelöscht. Die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.

Messerattacke: Angreifer angeschossen

Graz, Bezirk Gries. – In der Nacht auf Dienstag, 27. Juli 2021, attackierte ein Mann (44) Polizisten mit zwei Messern. Die Beamten waren zuvor wegen häuslicher Gewalt eingeschritten. Der Angreifer war lediglich durch Schüsse zu stoppen und wurde lebensgefährlich verletzt. Die Ermittlungen laufen.

Kurz vor 02.00 Uhr wurden Polizisten aufgrund eines familiären Streits zur Wohnung eines Paares im Alter von 41 und 44 Jahren gerufen. Die 41-Jährige hatte zuvor telefonisch bei der Polizei Anzeige erstattet, nachdem sie Angst vor ihrem Mann hatte. Polizisten trafen kurz darauf im Stiegenhaus des Mehrparteienhauses auf den 44-jährigen gebürtigen Bosnier. Dieser hatte zwei Küchenmesser in den Händen.

Als Beamte den Mann ansprachen, reagierte dieser aggressiv und bewegte sich samt den beiden Messern auf die Polizisten zu. Diese forderten den 44-Jährigen mehrmals lautstark auf, stehen zu bleiben, was er jedoch missachtete. Stattdessen kam er schreiend auf die Beamten zu und attackierte die immer weiter zurückweichenden Beamten. In der Folge gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den Angreifer ab, um ihn zu stoppen. Dabei erlitt der 44-Jährige offenbar lebensgefährliche Verletzungen. Zwei im Einsatz befindliche Polizei-Sanitäter der Grazer Polizei bzw. der Polizeiinspektion Graz-Sonderdienste („Sektor Graz“) leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes sofort Erste Hilfe. Der Mann wurde vom Roten Kreuz ins LKH Graz eingeliefert und ist aktuellen Erkenntnissen zufolge stabil.

Die 41-Jährige, die sich in einem Zimmer in der Wohnung eingesperrt hatte, blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen. Wie bei derartigen Fällen üblich, übernehmen Ermittler aus Oberösterreich die kriminalistische Arbeit hinsichtlich des Schusswaffengebrauches.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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