Thomas Gaisberger / Oberbank Bad Aussee: Unwucht im Welthandel könnte Preiserhöhungen herbeiführen

Der globale Güterhandel ist dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge trotz der sich auflösenden Staus vor chinesischen Häfen immer noch aus dem Takt. „Wie beobachten weiterhin eine auffällige Unwucht in den internationalen Schiffsbewegungen“, so Experte Vincent Stamer. Zwar würden sich die Staus vor großen Häfen in China abbauen. „Dafür beobachten wir aber wieder einen Aufbau von Staus vor US-Häfen“, sagte Stamer. Auffällig sei zudem, dass das Frachtvolumen im Roten Meer, ein Indikator für den europäisch-asiatischen Handel, nun schon seit Wochen um mehr als zehn Prozent unter den eigentlich erwartbaren Mengen liege. Für Deutschland signalisiert der Indikator für Juli minimale Rückgänge bei Exporten und Importen, ebenso in der EU insgesamt.

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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