Prix Styria für junge Steirerinnen – Beste vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten der Steiermark ausgezeichnet

Graz (9. Juli 2021).- Gestern Abend (8.07.) verlieh die Direktorin der Steiermärkischen Landesbiblitohek Katharina Kocher-Lichem gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung 9 – Kultur, Europa, Sport Patrick Schnabl den „Prix Styria 2021” der Steiermärkischen Landesbibliothek für die besten drei vorwissenschaftlichen Arbeiten und die besten drei Diplomarbeiten der Steiermark. „Die Vielseitigkeit und Kreativität der Arbeiten ist beeindruckend. So geht es in den heurigen Siegerarbeiten etwa um Nachhaltigkeit, neue Energieformen, geschichtliche Entwicklungen einer Bevölkerungsgruppe und Strategien für Start-Up-Unternehmen. Aus allen Arbeiten herausgestochen hat eine fotokünstlerische Arbeit. Heuer gab es zufällig lauter weibliche Preisträgerinnen, denen ich herzliche gratuliere“, so Katherina Kocher-Lichem. 

Die Siegerinnen und Sieger

Vorwissenschaftliche Arbeiten:

  • Luisa Vortisch, Bischöfliches Gymnasium Graz
    1. Preis für die Vorwissenschaftliche Arbeit „Wasserstoff als Energieträger der Zukunft“
  • Simone Diepold, AHS Bruck
    2. Preis für die Vorwissenschaftliche Arbeit „Die Zipser in Turnau“.
  • Anna Pichler, Abteigymnasium der Benediktiner
    3. Preis für die Vorwissenschaftliche Arbeit „Trend oder Passion? Wie sich regionale und nachhaltige Startups im heimischen Wirtschaftsmarkt etablieren“

Diplomarbeiten:

  • Victoria Magdalena Kogler, HTBLVA Ortwein
    1. Preis für die Diplomarbeit „Hinterer Hörtleb“
  • Anna Derler, Liliana Koß, HLW Schrödinger
    3. Preis für die Diplomarbeit „Nachhaltiges Take-Away in Graz“
    Die Jury hat beschlossen, dass aufgrund der großen Qualitätsunterschiede der Arbeiten kein 2. Platz vergeben wird.

„Es freut uns, dass auch zu Corona-Zeiten, wo wir den Preis nicht so aktiv wie sonst an den Schulen bewerben konnten, 42 Arbeiten eingereicht wurden. Bemerkenswert war, dass sich darunter nur sieben Arbeiten von jungen Männern befanden und ins Finale letztlich nur Arbeiten junger Frauen kamen“, analysiert Kocher-Lichem. Eingereicht dürfen zu diesem Preis nur Arbeiten, die mit „sehr gut“ beurteilt worden sind, das Auswahlverfahren ist zweistufig. Bibliotheksintern reduziert eine Jury die Arbeiten auf zehn Arbeiten, die dann einer externen Expertenjury, die ehrenamtlich tätig ist, vorgelegt werden. Diese trifft die finale Reihung.

Der Prix Styria
Seit 2017 zeichnet die Steiermärkische Landesbibliothek jährlich landesweit die besten vorwissenschaftlichen Arbeiten der AHS und Diplomarbeiten der BHS aus.

Vorwissenschaftliche Arbeiten werden von Einzelpersonen verfasst. Diplomarbeiten werden von zwei bis fünf Schülerinnen und Schülern gemeinsam verfasst und sind daher entsprechend umfangreich. Letztere sind Auftragsarbeiten von Firmen, deren Ergebnis immer ein Produkt sein muss.

Dieser Prix Styria wird in Gesamthöhe von maximal 1.000 Euro für vorwissenschaftliche Arbeiten und in Gesamthöhe von maximal 3.000 Euro für Diplomarbeiten verliehen. Ausgezeichnet werden in beiden Kategorien die auf Basis einer Jury-Entscheidung ausgewählten jeweils drei besten Arbeiten.

Der ausgelobte Preis ist bewusst weit angelegt und soll Arbeiten aus allen Wissensbereichen und -feldern (von Geschichte über Wirtschaft bis Technik) erreichen. Die einzigen zwei Kriterien für die Einreichungen sind zum einen der Steiermark-Bezug und zum anderen eine Benotung der Arbeit mit „Sehr gut“.

A9-Chef Patrick Schnabl, Anna Derler, Liliana Koß, Victoria Magdalena Kogler, Simone Diepold, Luisa Vortisch, Anna Pichler und Bibliotheksleiterin Katharina Kocher-Lichem bei der Überreichung der Auszeichnungen im Rittersaal (v.l.) 
© Foto: Land Steiermark

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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