Steiermark-Paket und Klimaticket: Entlastung für Pendler*innen – Stärkung der Regionen

Der nächste Schritt Richtung Umsetzung einer langjährigen Sozialdemokratischen Forderung ist getan. Die Einführung des 1-2-3 Klima- und Steiermark-Tickets, sowie das 1,4 Mrd.-Euro-schwere „Steiermark-Paket“ zur Weiterentwicklung der steirischen Schieneninfrastruktur bedeuten nicht nur eine finanzielle Entlastung vieler Pendler*innen, sondern auch eine strukturelle Stärkung der steirischen Regionen.

Am Samstag den 3. Juli präsentierte die steirische Landesregierung gemeinsam mit Bundesministerin Leonore Gewessler das „Steiermark-Paket“ mit Investitionen bis zum Jahr 2030 von insgesamt rund 1,4 Mrd. Euro für den öffentlichen Verkehr. Außerdem wurde die Beteiligung der Steiermark am bundesweiten Klimaticket und die zeitgleiche Einführung eines Steiermark-Tickets fixiert. Auch für die Region Liezen hat das eine große Bedeutung.

Auf der Salzkammergutbahn (Bad Aussee – Stainach-Irdning) ist ein Landesbeitrag zur Attraktivierung der Verkehrsstationen Pürgg, Tauplitz, Bad Mitterndorf, Bad Mitterndorf-Heilbrunn und Kainisch für den Personenverkehr vereinbart.

„Gerade in Krisenzeiten ist es enorm wichtig, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken und mit Entschlossenheit zu handeln. Daher halte ich an unserem Weg fest, durch gezielte Investitionen und zentrale Weichenstellungen klare Schwerpunkte zu setzen. Dabei spielt die klima-freundliche Mobilitätswende eine zentrale Rolle, um für nachfolgende Generationen einen bedeutsamen Mehrwert zu generieren. S-Bahn und RegioBahn waren bisher schon ein sehr erfolgreiches steirisches Leitprojekt, der weitere Ausbau der Infrastruktur stellt für uns eines der größten Zukunftsprojekte im Verkehrsbereich dar“, ist SPÖ Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang überzeugt, dass mit dem Steiermark-Paket ein riesiger Schritt weiter in Richtung Mobilitätswende in der Steiermark gesetzt worden ist.

„Zeitgleich mit der bundesweiten Einführung des Klimatickets wird auch das Steiermark-Ticket eingeführt. Erstmals wird es dann ein Ticket für die gesamte Steiermark geben. Davon werden vor allem jene Menschen profitieren, die tagtäglich mit den Öffis unterwegs sind“, setzt der steirische SPÖ Chef Anton Lang fort. Eine Fixierung des Preises wird nach dem Abschluss der laufenden Gespräche mit Expert*innen erfolgen.

Für SPÖ Regionalvorsitzenden NAbg. Mario Lindner und Landtagsabgeordnete Michaela Grubesa sind das auch bedeutende Maßnahmen für die Region Liezen. „Je einfacher und günstiger das Pendeln wird, desto positiver wirkt sich das auch auf unsere Region aus. Viele müssen zum Arbeiten oder Studieren längere Wegstrecken zurücklegen. Wenn das bequem und leistbar funktioniert, besteht kein Grund den Wohnsitz in den Ballungsraum zu verlegen. Eine besser ausgebaute Infrastruktur macht unsere Region außerdem als Wirtschaftsstandort noch attraktiver.“

Für das Land Steiermark stellen der Bau des neuen Bosrucktunnel, der Verbindungsstrecke Koralmbahn-Steirische Ostbahn, der Ausbau der Strecken Graz-Bruck und Werndorf-Spielfeld sowie den Bau der Schleife Selzthal prioritäre Maßnahmen zur Weiterentwicklung des steirischen Schienennetzes dar. Im aktuell gültigen ÖBB-Rahmenplan bis 2026 sind diese Projekte nicht enthalten. Aufgrund der langen Planungs- und Verfahrensdauern sind die Planungsprozesse für diese Projekte und Strecken ehestmöglich zu starten.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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