Durch morsche Decke gebrochen. Aktuelle steirische Polizeimeldungen´

Bezirk Deutschlandsberg, Sankt Stefan ob Stainz – Ein 57jähriger Mann aus St. Stefan ob Stainz stürzte am 6.7.2021 gegen 15:30 Uhr bei privaten Räumarbeiten auf Grund eines durchbrechenden morschen Deckenbodens auf den ca. 4 m darunter

liegenden Betonboden und zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde nach der Notversorgung vom Rettungshubschrauber C12 in die 1. Chirurgie des LKH Graz geflogen.

Brandereignis

Bezirks Bruck-Mürzzuschlag, Hönigsberg – Am 6. Juli 2021 gegen 14:00 Uhr brach in der Lackiererei einer Firma in Hönigsberg ein Brand aus. Der Brand konnte erfolgreich von den eingesetzten Kräften der FW Hönigsberg, Mürzzuschlag und Langenwang, welche mit 9 Einsatzfahrzeug und 32 Mann im Einsatz standen, gelöscht werden. Aufgrund des Brandes wurde die Abluftanlage der Lackiererei stark beschädigt und das Dach des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen.

Im Zuge der Brandursachenermittlung konnte die Brandentstehung nicht eindeutig geklärt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann dzt. noch nicht beziffert werden. Personen oder Tiere kamen durch den Vorfall nicht zu Schaden.

Wirtschaftsgebäude niedergebrannt

Fischbach, Bezirk Weiz. – Dienstagnacht, 6. Juli 2021, brannte ein Wirtschaftsgebäude zur Gänze nieder. Mehrere Tiere kamen ums Leben. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 23.00 Uhr bemerkte der 46-jährige Besitzer den Brand seines Wirtschaftsgebäudes. Dieses stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Während der 46-Jährige seine Kinder aus dem Haus in Sicherheit brachte, verständigte ein bereits herbeieilender Nachbar die Feuerwehr. Knapp 190 Einsatzkräfte von insgesamt neun umliegenden Feuerwehren löschten in der Folge den Brand. Dabei konnten die Florianis ein Übergreifen des Feuers auf das daneben liegende Wohnhaus verhindern. Dieses wurde lediglich durch die Flammen bzw. Hitze beschädigt.

Das Wirtschaftsgebäude brannte zur Gänze nieder. Vier Schafe und ein Schwein vielen dem Feuer zum Opfer. Auch ein Pkw und ein Motorrad sowie diverse landwirtschaftliche Geräte wurden zerstört.

Die Schadenssumme steht bislang nicht fest. Auch die Brandursache ist bislang noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Steiermark.

Nachtrag zur Presseaussendung Nr. 4 vom 6. Juli 2021: Brand eines Wirtschaftsgebäudes

Brandursachenermittlung

Pinggau, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Wie berichtet, geriet Montagnachmittag, 5. Juli 2021, ein Wirtschaftsgebäude in Brand. Nun führten Brandermittler und Sachverständige die Brandursachenermittlung durch. Demnach dürfte eine Heu-Selbstentzündung das Feuer entfacht haben.

Gegen 16.00 Uhr hatte der Hauseigentümer (30) am Montag den Brand des Wirtschaftsgebäudes bemerkt. Rund 170 Einsatzkräfte von neun Feuerwehren standen in der Folge für die Löscharbeiten im Einsatz. Zahlreiche Kühe und Jungstiere wurden in Sicherheit gebracht. Der Brand hatte sich auf den gesamten Wirtschaftsbereich des Vierkanthofes ausgebreitet und das Wirtschaftsgebäude völlig zerstört.

Im Laufe des 6. Juli 2021 führten Brandermittler und Tatortbeamte des Landeskriminalamtes Steiermark sowie Sachverständige der Landesstelle für Brandverhütung in Steiermark die Brandursachenermittlung durch. Dabei konnte jegliche technische Brandursache ausgeschlossen werden. Auch Hinweise auf etwaiges Fremdverschulden konnten nicht ermittelt werden. Aufgrund der Spurenlage wurde die Brandausbruchsstelle jedoch im Inneren des Heulagers lokalisiert. In diesem Zusammenhang muss davon ausgegangen werden, dass der Brand durch Heu-Selbstentzündung seinen Ausgang genommen hat.

Die Schadenshöhe dürfte sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen. Wie sich herausstellte, erlitt der 30-Jährige bei den Erstmaßnahmen Brandverletzungen. Er wurde ärztlich versorgt.

Radfahrer (11) angefahren

Wildon, Bezirk Leibnitz. – Beim Überqueren der Fahrbahn wurde ein elfjähriger Radfahrer Dienstagabend, 6. Juli 2021, von einem Linienbus erfasst und unbestimmten Grades verletzt. Das Kind wurde ins Krankenhaus geflogen.

Kurz nach 18.00 Uhr fuhr der Elfjährige mit seinem Fahrrad auf der B67 von Werndorf kommend in Richtung Wildon. Als er bei Weitendorf sein Fahrrad quer über die Fahrbahn zum linken Fahrbahnrand lenkte, wurde der Bub vom nachkommenden Linienbus erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Der Bus war in dieselbe Richtung unterwegs gewesen.

Der Elfjährige trug einen Helm und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde nach medizinischer Erstversorgung durch einen Notarzt vom Rettungshubschrauber in die Kinderklinik des LKH Graz geflogen.

Ein Alkotest mit dem Buslenker (57) verlief negativ. Er wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.

Raub angezeigt

Graz, Innere Stadt. – Ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Salzburg-Land zeigte an, dass er Montagnachmittag, 5. Juli 2021, in der Herrengasse beraubt worden wäre.

Dienstagvormittag, 6. Juli 2021, erstattete ein 31-Jähriger die Anzeige, dass er am Vortag gegen 15:00 Uhr in der Grazer Herrengasse von zwei unbekannten Männern beraubt worden sei. Die unbekannten Täter hätten seinen Rucksack heruntergerissen und diesen samt Inhalt  (Kreditkarten, Mobiltelefon und Schlüssel) geraubt. Durch die Tat sei er zu Sturz gekommen und habe sich leicht verletzt.

Der Anzeiger konnte lediglich eine vage Personsbeschreibung eines Täters abgeben (175 – 180 cm, kurze schwarze Haare, Kappe). Weitere Erhebungen laufen.

Pkw-Lenker bedrohte Radfahrer

Graz, Bezirk Lend. – Ein 20-Jähriger steht im Verdacht, Dienstagmittag, 6. Juli 2021, einen 44-Jährigen mit einer Schusswaffe bedroht zu haben.

Ein 44-jähriger Grazer erstattete gegen 11:30 Uhr die Anzeige, dass er an der Kreuzung Lendplatz – Keplerstraße von einem Pkw-Lenker mit einer Schusswaffe bedroht worden sei. Der 44-Jährige war mit seinem Fahrrad unterwegs und es sei zu einer verkehrsbedingten Diskussion mit einem Pkw-Lenker gekommen. Der unbekannte Pkw-Lenker habe daraufhin eine Pistole gezogen und den Radfahrer damit bedroht.

Nach kurzer Fahndung hielten Polizeibeamte den entsprechenden Pkw an und nahmen den Lenker, einen 20-jährigen Grazer, fest. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine Schreckschusspistole und einen Schlagring. Der 20-Jährige zeigte sich bei der Einvernahme zur gefährlichen Drohung geständig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Graz wird der Verdächtige auf freiem Fuß angezeigt.

Kollision zweier Pkw

Oberpurkla, Bezirk Südoststeiermark. – Im Kreuzungsbereich der B66 mit der B69 kam es Mittwochmorgen, 7. Juli 2021, zu einem Zusammenstoß zweier Pkw. Beide Fahrzeuglenkerinnen wurden verletzt.

Gegen 08:00 Uhr bog eine 76-Jährige aus dem Bezirk Südoststeiermark mit ihrem Pkw von der Gleichenberger Straße B66 aus Richtung Oberpurkla kommend nach links in die Südsteirische Grenz Straße B69 ein. Dabei dürfte sie den aus Richtung Halbenrain kommenden Pkw, gelenkt von einer 73-Jährigen aus dem Bezirk Südoststeiermark, übersehen haben. Unmittelbar im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrzeuglenkerinnen wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert.

Nachbarschaftsstreit: Randalierer festgenommen

Leoben. – Polizisten nahmen einen 60-jährigen Mann fest. Er hatte zuvor mehrmals Nachbarn gefährlich mit dem Umbringen bedroht und auch einschreitenden Polizisten attackiert. Zudem verwüstete er einen Haftraum und setzte eine Verwahrungszelle zum Teil unter Wasser. Verletzt wurde niemand, der Mann befindet sich in Haft.

Am Montag, 5. Juli 2021, gegen 14.30 Uhr bedrohte der 60-jährige Leobener einen Nachbarn (64) mit dem Umbringen. Dabei verstärkte er seine verbale Drohung mit einer vertikalen Handbewegung vor seinem Hals. Der Drohung war ein bereits länger andauernder Nachbarschaftsstreit voraus gegangen.

Als der 60-Jährige gegen 18.00 Uhr neuerliche eine Drohung gegenüber dem 64-Jährigen und drei weiteren Nachbarn aussprach, verständigten diese die Polizei. Dabei deutete der 60-Jährige vor dem geöffneten Stiegenhaus-Fenster mit einem etwa 30 Zentimeter langen Küchenmesser an, die Kehle durchzuschneiden. Zudem zeigte er mit dem Finger auf die vor dem Wohnhaus sitzenden Personen und teilte mit an, dass die Drohung allen vieren gelte.

Mehrere Streifen der Leobener Polizei begaben sich daraufhin zum besagten Mehrparteienhaus. Beim Versuch den Sachverhalt zu klären, versuchte der 60-Jährige auf zwei Polizisten einzutreten. Beamte nahmen den Randalierer in der Folge fest und überstellten ihn zu einer Polizeiinspektion. Dabei unternahm der Mann auch während der Fahrt Versuche, auf einen Polizisten einzutreten. Im Haftraum der Dienststelle schmiss der Festgenommene schließlich mehrmals das Bett um, riss Kunststoffteile aus dem Boden und setzte die Zelle teilweise unter Wasser. Auch in die Gegensprechanlage schüttete der polizeilich bekannte Mann Wasser. Als Polizisten daraufhin einschritten, bedrohte er auch diese mit dem Umbringen.

Der 60-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Er wird wegen des Verdachts der mehrfachen Gefährlichen Drohung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt.

Tödlicher Badeunfall

Röthelstein, Bezirk Graz-Umgebung. Heute (07.07.2021) ertrank ein 83-Jähriger aus dem Bezirk Graz-Umgebung in einem Badesee.

Gegen 14.30 Uhr schwamm der 83-Jährige in einem Badesee eines Freizeitzentrums. Vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Gebrechens ging er plötzlich unter. Eine Zeugin hatte den Vorfall bemerkt. Eine sofort eingeleitete Suchaktion, bei der die Wasserrettung, mehrere Feuerwehren, sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren, konnten den Verunglückten nur mehr tot aus dem Wasser bergen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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